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Änderung zu "Fährt nicht täglich" - wann passiert denn mal etwas?

Auch mir ist es gerade passiert: neben meiner Verbindung steht "fährt nicht täglich, 7. bis 9. Dez." genau die Zeit, in der ich fahren will. Und wie scheinbar tausende andere Leser ist mir nicht klar, ob dieser Text ein Ein- oder Ausschluss ist - der Zug also fährt oder mir bürokratisch gesagt wird, dass er nur eigentlich fährt, diese Mal aber leider gerade nicht. Nun komme mit KEINER mit der Sinn-Antwort, dass ein Zug der nicht fährt, ja gar nicht angezeigt würde. Genau eine solche Karte habe ich letzte Woche gekauft UND im Service-Point von einem Bahn-Mitarbeiter an dessen System sogar einen Sitzplatz dafür buchen lassen, weil das im System nicht ging (DAS wäre das Warnsignal gewesen)!
Jaha - wenn einem wenigstens solcher Mist nicht schon (... und zwar gerade erst ...) passiert wäre, würde ich mir "dem Sinn nach" viel denken können. Natürlich wäre es *eigentlich* sinnlos nicht fahrende Züge anzuzeigen oder gar bis zum Bezahlen in der Website durchzuleiten!
Da nun unendlich viele Anfragen hierzu auch hier stehen - teilweise auch mit dem mauligen Hinweis, wie oft das schon beantwortet wurde - wann behebt man die QUELLE dieses Problems endlich einmal?
Man muss doch bei so vielen Fragenden zu denen die das Problem sicherlich haben, auch noch die Dunkelziffer dazuzählen, die nicht irgendwo fragen oder sich 20 Minuten in eine Warteschleife hängen etc. sondern frustriert einen anderen Zug suchen oder dann eben fliegen oder das Auto nehmen (habe ich Alles auch schon gemacht, wenn mir die Auskunft unklar erschien, weil ich eigentlich zum Ziel kommen will und keine Abenteuer suche, aber mit der Bahn dich regelmäßig Abenteuer erlebe). Interessiert denn hier keinen die sog. User oder Customer Experience? Wer in einen anderen Zug flüchtet, bei dem dieser Text nicht steht, hat zwar auch eine Bahnkarte gekauft aber trotz alledem doch gerade ein miserables kafkaeskes Erlebnis hinter sich.
Diese offensichtlich missverständliche Beschreibung hat mutmaßlich sich eine Million an Kosten gerissen - den Erklärungsaufwand hier, an den Schaltern, an der Hotline und an nicht verkauften Reisen über die Jahre miteingerechet. Verbessert man so etwas wirklich nur wenn jemand stirbt?
Auch jetzt habe ich innerlich schon wieder die Autoschlüssel in der Hand, weil ich mir denke, wem sowas von egal ist, ob man seine Text versteht, gibt sich auch entsprechend wenig Mühe mich PÜNKTLICH mit der vorgesehene Verbindung (dem ICE und keinen rumpelnden IC x Stunden später und 8 Gleise weiter in verkehrter Reihenfolge, dafür aber in Hamm getrennt) an das Ziel zu bringen. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung: die Klarheit der Texte und ein Einhaltung dessen, was ich bezahlt habe, kommen aus einer Hand. Ich wünschte, das wäre ein Lob - soweit sich wir aber leider noch nicht. Dazu ist die Quote einfach nur fehlerfreier Fahrten zu sehr im einstelligen Prozentbereich.
JA - und für ALL die Negativ-Erfahrungen oben brauchte es sogar nur EINE Fahrt, da war Alles mit drin. Wenn die nächste Buchung dann mit einem Verwirr-Text wie diesem anfängt oder ICH (der Kunde -
nach jeglichem QM-System, das Maß in dessen Sprache man sprechen sollte) MIR die Interpretation aufschreibe, kommt mir das wieder hoch und die gute Laune ist weg.
Also: wie sieht denn der Prozess aus, um etwas klarer zu stellen, dass der Text ausgerechnet die angezeigte Verbindung NICHT meint und dieser Zug eindeutig fährt? Muss das durch den Bundesrat oder gar zur EU-Kommission ... oder kann man das aufgrund der vorliegenden Sachlage einfach mal machen?

DoctorG
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Da wird nie was passieren. Die wollen das nicht kapieren. Oder vielleicht kapieren sie's wirklich nicht. Zur Zeit erscheint der völlig sinnbefreite Hinweis ja auch unter konkreten Verbindungsanfragen für einen bestimmten Tag.

kirroyal
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Mal ganz wertfrei zur Info, wie es im Vergleich bei der "Konkurrenz" aussieht. Dazu habe ich Züge rausgesucht, die nur noch bis Fahrplanwechsel, also im Zeitraum 05.-09.12.17 verkehren.

DB: fährt nicht täglich, 5. bis 9. Dez 2017
ÖBB: fährt am 5. bis 9. Dez 2017
SBB: fährt 5. bis 9. Dez 2017 täglich

kabo
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Das Problem scheint zu sein, dass bei der DB das Bewusstsein für Kunden fehlt, die mit dem Verkehrsmittel "Bahn" überhaupt nicht vertraut sind.
Die DB möchte immer Neukunden ansprechen, gestaltet ihr Angebot (Fahrkarten, Werbeaktionen oder eben auch Fahrplanauskünfte) aber stets so, dass ein gewisses Basiswissen bezüglich Bahnfahren vorausgesetzt wird.

Um es Platt zu sagen:
Liebe DB, wenn Ihr Kunden gewinnen wollt, die vorher noch nie im Leben mit dem Zug gefahren sind, dann muss die Fahrplanauskunft auch so sein, dass "Dummies" sie verstehen.

Leo
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Ich hatte schon oft Diskussionen bzgl. der Geltungsdauer der Freifahrt Flex und WIEDERHOLT seit Jahren Vorschläge gemacht, wie man das narrensicher beschreiben könnte.

"auch so sein, dass "Dummies" sie verstehen." ... und zwar sowohl auf Seiten der Reisenden wie auch des Personals.

Dort hat man das Problem mit Verkürzung der Geltungsaduer gelöst, was nun die interne Eselsbrücke "genau wie beim Flexpreiis" ermöglicht.