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BahnCard Differenzzahlung an Bord

Heute hat sich die Bahn eine gigantische Frechheit geleistet, und da ich mir das Telefonat nicht leisten kann, beschwere ich mich hier, bevor ich meine Bank kontaktiere und die gesamte Abbuchung stornieren lasse.

Ich habe ein Ticket für die Reise von Strasbourg nach Karlsruhe für 3 Erwachsene gebucht: 2 ohne BC, eine mit BC25 (ich). Da ich nicht genau wusste, ob ich die Reise antreten kann, habe ich natürlich nicht mich, sondern eine Freundin als Hauptreisende angegeben (genau so habe ich es bei der Buchung angebgeben: 1. Reisende: Erw. (24) ohne BC, 2. Reisende: Erw. (27) ohne BC, 3. Reisende: Erw. (24) mit BC25). Tatsächlich konnte ich die Fahrt nicht antreten und meine beiden Freunde waren zu zweit unterwegs. An Bord wurde von ihnen der Differenzbetrag für DREI Erwachsende erhoben - 7,45*3=22,35€. Und das, obwohl die beiden nicht als BahnCard-Inhaber eingebucht waren und die dritte Person gar nicht anwesend war.

Natürlich haben sie gezahlt, was will man denn mit unfähigen, unverschämten, unhöflichen und selbstunzufriedenen Bahnmitarbeitern denn groß rumdiskutieren. Ich lasse mich aber nicht derart vera****en. Ich fordere daher den vollen Betrag zurück. Die Auftragsnummer und eine Quittung der Zahlung kann ich natürlich vorzeigen.
Ich bitte einen qualifizierten Mitarbeiter der Bahn, sich um den Sachverhalt zu kümmern. Und das ganze elektronisch, ich zahle weder 60 Cent pro Minute noch 70 Cent für einen Brief.

Euklid93

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Tino Groß
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Guten Abend Euklid93

da ist definitiv einiges schief gelaufen. Denn grundsätzlich wird auf dem Ticket nicht abgebildet wer Inhaber der BahnCard ist. Wenn nur zwei Fahrgäste fahren und keiner kann eine BahnCard vorweisen ist grundsätzlich davon auszugehen dass der fehlende Fahrgast Inhaber dieser BahnCard war. Damit wird das Ticket entwertet und fertig ist die Kontrolle. Zumal ich immer noch nicht weiß wie man auf diesen minimalem Betrag kommt. Eine vergessen BahnCard beim Sparpreis Europa schlägt einheitlich mit 42,50 € zu Buche. Also alles falsch gemacht was nur falsch zu machen ging.

Bitte buchen Sie diesen Betrag nicht eigenmächtig zurück. Das gibt nur Ärger mit der Bank. Kontaktieren Sie bitte umgehen den DB Kundendialog und schildern dort noch einmal sachlich (vorher einmal durchatmen) den Fall. Dir Kollegen werden sich dort gerne dem Problem annehmen und melden sich dann schriftlich bei Ihnen.

Gruß, Tino!

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Die 60 Cent sind pro Telefonat.

Ansonsten habe ich leider nicht genau verstanden, was eigentlich passiert ist. Welcher Name stand denn auf dem Ticket? Der Ihrer Freundin?
Um welchen Differenzbetrag geht es denn?

Euklid93
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Das sehe ich trotzdem nicht ein.

Ja genau. Sie war Hauptreisende, ohne BahnCard. Lediglich ein Mitfahrer (ich, der nicht da war) war mit BahnCard eingebucht. Einkassiert wurde pro Person 7,45, also 21,35€. Und das, obwohl nur zwei Reisende anwesend waren.

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Ich kann leider immer noch nicht nachvollziehen, was bei der Kontrolle das Problem verursacht hat.
Was stand denn auf dem Ticket?

Euklid93
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Auf dem Ticket müsste stehen: 3 Reisende, davon 1 mit BahnCard. Hauptreisende dabei ohne BahnCard. Es waren zwei Reisende an Bord, beide ohne BahnCard. Die Person mit BahnCard (ich) war nicht da. Ich verstehe auch nicht, was das Problem war und bin wirklich sauer.

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@DB
Da ist möglicherweise irgendwo im Buchungssystem ein Fehler und das System ordnet bei der Buchung von mehreren Personen mit unterschiedlichen BahnCards diese nicht richtig zu.
Ich hatte neulich auch so einen Fall.
Wollte ein Flexticket für zwei Personen buchen. Ich als Hauptreisende mit BC50, mein Mitfahrer mit BC25. Habe das auf der ersten Seite auch in dieser Reihenfolge eingegeben: 1 Erwachsener BC50, 1 Erwachsener BC25. Auf den beiden Tickets, die ich dann als pdf erhielt, stand mein Name, allerdings auf dem 1. Ticket, auf dem der Gesamtbetrag der Buchung ausgewiesen ist, "Erw: 1, mit 1 BC25", während meine BC50 auf dem zweiten Ticket erschien.
Da mir das komisch vorkam und die Auskunft des Online-Services auch nicht eindeutig war, habe ich das Zweier-Ticket dann lieber storniert und beide Reisenden einzeln gebucht.

DB
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Team

Hallo Euklid93,

wenn ein Ticket mit BahnCard-Rabatt gebucht wird, dann muss im Zug auch eine gültige BahnCard, welche auf einen der Reisenden ausgestellt ist, vorgelegt werden. Kann diese BahnCard nicht vorgezeigt werden, muss der Differenzbetrag bezahlt werden.

Wenn Sie nicht wissen, ob Sie mitfahren, empfehle ich Ihnen, beim nächsten Mal die Tickets getrennt zu buchen. Damit so etwas nicht passiert. Gerne können Sie sich auch noch einmal an unseren Kundendialog wenden. /ni

buenavista
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@Euklid93
Können Sie noch mitteilen, um was für ein Ticket (nur Nahverkehr, reiner Fernverkehr oder FV und NV) es sich handelt, um den erhobenen Differenzbetrag zu verstehen.

@DB
verstehe ich das richtig, dass trotzdem ein BC vorgelegt werden muss, obwohl der einzige Mitfahrer mit BC nicht mitfährt und der Ticket-Inhaber, sich mit Ausweisdokument als ID-Karte identifzieren kann und kein anderer Mitfahrer einen BC-Rabatt in Anspruch nimmt.

Euklid93
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Es handelt sich um ein reines ICE-Ticket von Strasbourg nach Karlsruhe Hbf.

2 von 3 Reisenden waren aber nicht auf BahnCard gebucht. Ich verstehe nicht, wieso ich für alle den Betrag zahlen muss. Dann müsste ich ja die ursprünglichen 25% Community Ticketspreis auch wieder zurückkriegen.

kabo
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Gebucht waren offenbar 3 Erw mit 1 BC25, gefahren sind 2 Erw mit 0 BC25.
2 Erw ohne BC25 sind aber immer günstiger als 3 Erw mit 1 BC25, so dass gar keine Nachzahlung fällig werden kann. Das wurde hier schon diskutert: https://community.bahn.de/questions/1462498-reisantritt-bc25-inhaber-erkrankt
Mir drängt sich auf, dass da ein ein Schulungsmangel beim Zugbegleiter vorliegt.

Euklid93
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Dass ich durch das Ticket gespart hab ist ja wohl Quark. 2 Personen kosten 39,80, 3 Personen mit einer BahnCard lösen 52,50. Seit es die Mitfahrervergünstigung nicht gibt spart man durch net Reisende auf jeden Fall nie. Ich werde mich an den Kundendialog wenden und im Zweifelsfall ein Chargeback veranlassen.

Tino Groß
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Guten Abend Euklid93

da ist definitiv einiges schief gelaufen. Denn grundsätzlich wird auf dem Ticket nicht abgebildet wer Inhaber der BahnCard ist. Wenn nur zwei Fahrgäste fahren und keiner kann eine BahnCard vorweisen ist grundsätzlich davon auszugehen dass der fehlende Fahrgast Inhaber dieser BahnCard war. Damit wird das Ticket entwertet und fertig ist die Kontrolle. Zumal ich immer noch nicht weiß wie man auf diesen minimalem Betrag kommt. Eine vergessen BahnCard beim Sparpreis Europa schlägt einheitlich mit 42,50 € zu Buche. Also alles falsch gemacht was nur falsch zu machen ging.

Bitte buchen Sie diesen Betrag nicht eigenmächtig zurück. Das gibt nur Ärger mit der Bank. Kontaktieren Sie bitte umgehen den DB Kundendialog und schildern dort noch einmal sachlich (vorher einmal durchatmen) den Fall. Dir Kollegen werden sich dort gerne dem Problem annehmen und melden sich dann schriftlich bei Ihnen.

Gruß, Tino!

Leo
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Tipp fürs nächste Mal:

Mit der Tram ab Bahnhof / Knoten Homme de Fer in gut/knapp 20 Minuten nach Kehl, ab da günstiger im Nahnverkehr:

https://kehl.de/stadt/tram/

Bis Kehl gilt der günstige Straßburger Stadttarif:

https://www.cts-strasbourg.eu:8090/de/online-shop/tarife/...

Euklid93
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Und von Kehl nach KA Zähl ich nochmal so viel wie von Strasbourg, nur dass ich doppelt so lange unterwegs bin. Wo ist da der Tipp?

Leo
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Preisvergleich für 1/2/3 Personen, zur Vereinfachung ohne Ermäßigungen wie Bahncards, 10er Karten/Badgéo der CTS…:

Straßburg – Karlsruhe kurzfristig (Flexpreis): einfach 30€/60€/90€ - hin und zurück 60€/120€/180€
Straßburg – Karlsruhe langfristig (Sparpreis): einfach 19€/38€/57€ - hin und zurück 38€/76€/104€

Straßburg – Kehl: einfach: 1,7€/3,4€/5,1€ - Tageskarte Tram/Bus Straßburg: 4,3€/6,8€/6,8€
Kehl – Karlsruhe: einfach: 23€/28€/33€ - hin und zurück am selben Tag: 23€/28€/33€
Summe: einfach: 24,7/31,4€/38,1€ - hin und zurück am selben Tag: 27,3€/34,8€/39,8€

Im Vergleich zu den für 2 Personen ohne Bahncard effektiv gezahlten 52,50€, für eine einfache unflexible Fahrt unbedingt im gebuchten Zug, sehe ich doch erhebliches Einsparpotential: Da die TGV-Karte nur im gebuchten Zug gilt und sich auch beim Flexpreis de facto NICHT kurzfristig in Frankreich umtauschen läßt, sollte man zu der theoretischen Fahrzeit von nur 0:39h wohl reichlich Pufferzeit einplanen. Ab Kehl läßt sich dagegen jede mindestens stündlich verkehrende Nahverkehrsverbindung mit einer Fahrtzeit von etwa 1:15h nehmen. (Und ob man schneller am Bahnhof Strasbourg oder Kehl ist, hängt auch davon ab, wo genau in Straßburg man die Rückreise antritt.)

Und wer zu viel Geld, aber zu wenig Zeit hat, kann ab Kehl natürlich auch ganz flexibel ab 0:54h nach Karlsruhe fahren für 27,50€ einfach pro Person mit Umstieg in den ICE in Offenburg.

kabo
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Ja, grenzüberschreitende Fahrkarten von D nach F sind unverschämt teuer.
Bei meinem letzten Schwarzwald-Aufenthalt wurde sogar in offiziellen Broschüren von Tourismusorganisationen empfohlen, nicht mit dem Zug nach Straßburg zu fahren, sondern nur bis Kehl, um die Grenze dann mit Bus oder Straßenbahn zu überqueren. Traurig.