Frage beantwortet

Wie kann ich meine Fahrgastrechte bei Verspätung (Rheintalstrecke August) nach Ablehnung geltend machen?

Wir sind im August von Mainz in die Schweiz und retour gefahren, zum Zeitpunkt der Streckenunterbrechung der Rheintalstrecke zw. Rastatt und Baden-Baden.

Wir sind bei beiden Fahrten eine Stunde früher gestartet (was wir auch extra auf Nachfrage bei der DB geklärt haben - ein Zugbegleiter hielt es auch nicht für notwendig uns das auf den Fahrkarten zu notieren um unsere Fahrgastrechte geltend zu machen mit dem Kommentar: Das sei nicht nötig, die Strecke und der Zeitverzug sei ja bekannt).

Wir erhielten nun die Mitteilung dass wir keine Entschädigung bekommen, weil wir mit 0 bzw 32 Minuten Verspätung ankamen. (Zu diesem Zeitpunkt war es ja gar nicht möglich ohne Verzögerung auf dieser Strecke zu fahren!!!)

Fakt ist aber dass unsere Fahrt 60 bzw 92 Minuten länger dauerte als geplant.

Wie ist jetzt das weitere Vorgehen um unsere Fahrgastrechte geltend zu machen und unsere Entschädigung zu bekommen?

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Eine Entschädigung steht Ihnen nur zu wenn Sie mit midnestens 60 Min. Verspätung am Zielort ankommen, nicht wenn Sie, um das zu vermeiden, früher losfahren, für diese Fälle wird ja die Zugbindung aufgehoben.

https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrecht...

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Eine Entschädigung steht Ihnen nur zu wenn Sie mit midnestens 60 Min. Verspätung am Zielort ankommen, nicht wenn Sie, um das zu vermeiden, früher losfahren, für diese Fälle wird ja die Zugbindung aufgehoben.

https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrecht...

kabo
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Auch wenn es widersinnig klingt:
Wer pünktlich losfährt, aber verspätet ankommt, bekommt eine Entschädigung.
Wer früher losfährt, um trotz Verspätung pünktlich anzukommen, geht leer aus.
So will es die EU-Fahrgastrechteverordnung - und daran hält sich das Servicecenter Fahrgastrechte.
Deshalb ist ein "weiteres Vorgehen" (was auch immer Sie damit meinen) aussichtslos.