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Stornierungsgebühren von 19 Euro auch wenn man vertippt hat und sofort stornieren wollte?

Ich habe heute eine Reise gebucht und bei der Kontrolle habe ich gesehen dass ich mich die falsche Zeile auf dem Buchungskalender getippt habe , so dass ich eine Woche später als geplannt ein Ticket gekauft habe. Ich bin davon ausgegangen wenn man in der gleichen Minute das Tickst storniert keine Gebüren fällig wären aber bin jetzt mit 19 Euro bestrafft. Ich finde dass es nicht in Ordnung ist und bitte um Kulanz.

arasa
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Wenn Ihnen ein solcher Fehler passiert ist und Sie SOFORT beim Online-Service anrufen, kann man dort vielleicht eine Ausnahme machen und Ihnen das falsche Ticket kulanzhalber kostenlos stornieren: 0180 6 10 11 11 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).

Sollten Sie dort keinen Erfolg haben bzw. die 19 Euro schon bezahlt haben, können Sie unter kundendialog@bahn.de um Kulanz bitten. Vielleicht erhalten Sie dann von dort wenigstens einen Gutschein über die Stornogebühr, welchen Sie für eine nächste Reise verwenden können - mit dieser Bitte hatte ich schon mehrfach Erfolg.

>> wegen Stornierung eines vertippten Reistages sofort anzurufen stand nirgendwo Nun gibt es keine Kulanz mehr? Ich habe für den falschen Reisetag eine Tickst gebucht und sofort storniert Jetzt muss ich dafür 19 Euro zahlen <<

>> Ich bin mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Wir sind alle Menschen
Wegen eines vertippten Reisedatum und sofortige Stornierung 19 Euro zu zahlen ist unmenschlich da bei jedem schon mal einen Fehler passieren kann. Deshalb gibt es sogar Ruckgaberecht im Onlinehandel. Ich glaube ich muss mich an die Schlichtungsstelle wenden oder? <<

Bevor Sie jetzt noch mehr Threads eröffnen oder sich an die Schlichtungsstelle wenden, sollten Sie erst mal meinem Rat folgen und beim Online-Service anrufen bzw. sich an den DB-Kundendialog wenden. Wenn man Ihnen dort nicht entgegenkommt, können Sie ja immer noch weitere Schritte unternehmen. Hier in der Community wird Ihnen niemand abschließend helfen können, da wir ja auch nur Kunden sind und auch die DB-Moderatoren dafür nicht zuständig sind.

Sie werden übrigens während der Buchung sehr wohl auf die Stornogebühren hingewiesen und bekommen auch vor dem letzten Buchungsschritt nochmals die gewählte Verbindung mit allen Daten angezeigt und erklären sich für damit einverstanden, wenn Sie die Buchung endgültig auslösen. Um eine gewisse Sorgfaltspflicht kommen Sie nicht umhin.

Aber sicher machen wir alle mal einen Fehler und ich hatte bisher immer Erfolg mit diesbezüglichen Bitten um Kulanz, die man allerdings tunlichst sehr freundlich und sachlich stellen sollte, weil DB-seitig keine Verpflichtung dazu besteht und dort auch nur Menschen arbeiten. Mit der Bitte um einen Gutschein werden Sie sicher eher Erfolg haben, als mit der Rückforderung des Geldbetrags oder irgendwelchen Drohungen, die im großen DB-Konzern, wo der einzelne Kunde leider recht wenig Gewicht hat, sicher niemanden beeindrucken werden.

Alles Gute und viel Glück!

kabo
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Der Vollståndigkeit halber: Für Bahntickets gibt es kein gesetzliches Rückgaberecht, auch nicht für online gekaufte Bahntickets. Deshalb ist es wenig sinnvoll, mit der Schlichtungsstelle zu drohen.