Diese Frage wartet auf Beantwortung

Erstattungsregelung am Schalter bei Monatskartenfehlkauf am Automat

Zugegeben ist mein Fall kurios deshalb interessiert mich, welche Optionen ich habe und was ich tun soll. Ich bin Berufspendler, finanziere mit meinen Monatskarten die DB zu einem nicht unwesentlichen Teil mit und erhoffe mir nicht allein deshalb etwas Kulanz.

Fakt ist, ich habe in der falschen Annahme meine alte Monatskarte wäre am Wochenende abgelaufen an einem Montag am Automaten eine neue Monatskarte gekauft. Dies habe ich noch vor Unterschreiben und Abstempeln durch den Zugbegleiter registriert und die Karte nicht benutzt, sondern meine alte Monatskarte, die noch 3 Tage gültig war. Am Zielbahnhof dann gleich zum Schalter. Die freundliche MA hat nach kurzer Rückfrage mit ihrer Chefin bekundet, zwecks Erstattung muss die Karte eingereicht werden und ich solle mir dann in 3 Tagen eine neue Karte kaufen. Flugs hat sie das Erstattungsformular für mich ausgefüllt, den Sachverhalt beschrieben, die Karte eingezogen, alles mit der internen Post weitergeleitet und mir mitgeteilt der Betrag würde überwiesen.
Beschwingt ging ich von dannen und dachte noch "Wow, so kulant, cool und unkompliziert kann Bahnfahren in Deutschland sein!".
Irgendwie war ja klar, das soviel Kundenservice dem Sachbearbeiter nicht geheuer war: heute kam die knappe Mitteilung - sorry Erstattung ausgeschlossen da erster Geltungstag, außerdem Hinweiß auf Buchungsschritt "Buchen & Prüfen", bla bla bla ...
Jetzt meine Fragen:
1. Macht es Sinn, Einspruch zu erheben und auf Kulanz abzuheben, da (a) Buchungschritt "Buchen & Prüfen" nicht auf die nicht mögliche Erstattung hinweist, wenn man die Gültigkeit "ab sofort" auswählt, (b) die Karte voll nachweislich nicht benutzt wurde also vor dem Erstattungsantrag noch nicht einmal theoretisch eine mit dem Kauf ermöglichte Dienstleistung erbracht werden konnte, (c) die Entscheidung im Widerspruch zur Aussage der Schalterbeamtin steht und ich bei Kenntnis dieser Entscheidung ggf. ganz andere Optionen gehabt hätte (z.B. Weiterverkauf der Blanko-Karte)?
2. Gemäß der Aussage des DB-Konzerns (vertreten durch seine Schalterbeamtin) habe ich mir 3 Tage später eine neue Monatskarte gekauft. Was muss nun getan werden um mir wegen der Fehlberatung diese neue Monatskarte zu erstatten, sobald ich die eingezogene Monatskarte wieder zugesendet bekomme?

Antworten

DB
DB

DB

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte
Team

Guten Morgen Mordioexpress, das ist wirklich eine etwas verzwickte Situation. In Ihrem Fall macht ein Widerspruch durchaus Sinn, da Sie ja jetzt auch bereits eine neue Monatskarte mit fast der gleichen Laufzeit haben und auch nutzen. Daher kann ich Ihnen nur zu einem Widerspruch raten. Schildern Sie hier noch einmal die Situation und geben auch an, was man Ihnen vor Ort gesagt hat. Als Nachweis darüber legen Sie besser noch eine Kopie Ihrer derzeitigen Zeitkarte bei, sodass man sieht, dass Sie zwei Zeitkarten mit fast identischer Laufzeit haben.
Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Entscheidung nicht beeinflussen können und auch keine Garantie auf eine nachträgliche Stornierung geben können. /no