Frage beantwortet

Abwicklung von Erstattungen / Verbesserung Formular

Hallo. Habe aufgrund Zugausfall Anfang Oktober meine Reise abbrechen müssen. Das Reisecenter quittierte dies entsprechend auf der Karte und sagte, ich solle die Fahrkarte (online bestellt-Postzustellung) zur Erstattung an die DB Vertrieb geben.

Dies habe ich dann samt Erstattungsformular gemacht. Nun bekomme ich eine Nachricht zu dem Vorgang vom Servicecenter Fahrgastrechte / im Auftrag der DB Fernverkehr. Die Bankverbindung zur Erstattung muss ich noch nachreichen.

--> Gibt es letztenendes nur eine Stelle zur Prüfung von Erstattungen?

--> Auf dem Erstattungsformular der DB Vertrieb steht unten ein Hinweis "dass die Gutschrift ausschließlich auf das gleiche Konto erfolgt, von dem die Leistung bezahlt wurde". Auch kann man keine Bankverbindung dort angeben. Nun soll ich eine Bankverbindung nachsenden, mal wieder kostenpflichtig per Post (hatte mit Kreditkarte bezahlt).

--> Kann die DB Vertrieb nicht das Formular anpassen - wenn offenbar die Erstattung auf eine Kreditkarte nicht möglich ist? So verzögern sich die Vorgänge für die Bahn und den Kunden unnütz.

speeder
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kabo
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Es ist vom generellen Ablauf so:
Es gibt zum einen das Servicecenter Fahrgastrechte in Frankfurt, welches für Erstattungen aufgrund der gesetzlichen Fahrgastrechte (Verspätung, Zugausfall) zuständig ist. Das Servicecenter Fahrgastrechte erstattet entweder als Gutschein oder per Überweisung auf ein vom Kunden zu nennendes Konto.
Dann gibt es noch den DB-Vertrieb in Karlsruhe, welcher für Erstattungen zuständig ist, die aufgrund der "normalen" DB-Stornobedingungen erfolgen (z.B. Kunde storniert selbständig / freiwillig eine Reise), oder auf die der Kunde einen Anspruch hat, der aber nicht gesetzlich geregelt ist (z.B. Nicht-Nutzbarkeit von Reservierungen wegen Ersatzzug). Der DB-Vertrieb erstattet immer(!) auf dem Zahlungsweg, mit dem das Ticket gebucht wurde, weshalb man keine Kontodaten angeben kann.

Wenn man seinen Erstattungswunsch an die "falsche" Stelle richtet, wird dieser automatisch an die jeweils andere Stelle weitergeleitet.
Das führt dazu, dass man seine Kontodaten nachträglich angeben muss (oder "nur" einen Gutschein bekommt), wenn man sein Anliegen erst an den DB-Vertrieb richtet, das dann aber an das Servicecenter Fahrgastrechte weitergeleitet wird. Das Servicecenter Fahrgastrechte hat nämlich (anders als DB-Vertrieb) keinen Einblick in die beim Ticketkauf verwendete Zahlungsmethode.

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Das Servicecenter Fahrgastrechte ist ein eigenständiges Unternehmen das die Abwicklung der Erstattungen für fast alle EVU bundesweit erledigt, die DB kann also an den Formularen leider keine Änderungen vornehmen.

speeder
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Weshalb sollte ich dann die Unterlagen nicht direkt an das Fahrgastcenter senden, sondern an DB Vertrieb?

Das Formular unter https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/befoerderun... ist m.E. eindeutig ein DB-Formular.

Hingegen man ja auf den Faltformularen der Zugbegleiter bzw. DB Service - die direkt an das "Fahrgastrechte" adressiert sind, die Bankverbindung einzutragen hat. http://www.fahrgastrechte.info/fileadmin/pdfs_bef/FGF/201...

Guten Morgen speeder, hier muss man unterscheiden, wer die Erstattung durchführt. In diesem Fall hat sich der Kollege wohl geirrt und die Bearbeitung musste durch das Servicecenter Fahrgastrechte durchgeführt werden. In diesem Fall wird dann auch zur Ersattung die Bankverbindung benötigt, da die Erstattung nicht auf die benutzte Zahlungsmethode zurückerstattet wird.
Wenn jedoch die Bearbeitung von den Kollegen erfolgt, so wie es der Kollege erst vermutet hatte, dann erfolgt über das System eine Stornierung und die Erstattung erfolgt automatisch auf das genutzte Zahlungsmittel zurück. Daher wird in dem verlinkten Formular auch nicht nach einer Bankverbindung gefragt, da diese nicht nötig ist.
Da sich aber wohl der Kollege vertan hatte, musste der Vorgang an das Servicecenter Fahrgastrechte weitergeleitet werden. Und das ist der ausschlaggebende Punkt, dass jetzt noch die Bankverbindung angefordert werden musste. /no

kabo
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Es ist vom generellen Ablauf so:
Es gibt zum einen das Servicecenter Fahrgastrechte in Frankfurt, welches für Erstattungen aufgrund der gesetzlichen Fahrgastrechte (Verspätung, Zugausfall) zuständig ist. Das Servicecenter Fahrgastrechte erstattet entweder als Gutschein oder per Überweisung auf ein vom Kunden zu nennendes Konto.
Dann gibt es noch den DB-Vertrieb in Karlsruhe, welcher für Erstattungen zuständig ist, die aufgrund der "normalen" DB-Stornobedingungen erfolgen (z.B. Kunde storniert selbständig / freiwillig eine Reise), oder auf die der Kunde einen Anspruch hat, der aber nicht gesetzlich geregelt ist (z.B. Nicht-Nutzbarkeit von Reservierungen wegen Ersatzzug). Der DB-Vertrieb erstattet immer(!) auf dem Zahlungsweg, mit dem das Ticket gebucht wurde, weshalb man keine Kontodaten angeben kann.

Wenn man seinen Erstattungswunsch an die "falsche" Stelle richtet, wird dieser automatisch an die jeweils andere Stelle weitergeleitet.
Das führt dazu, dass man seine Kontodaten nachträglich angeben muss (oder "nur" einen Gutschein bekommt), wenn man sein Anliegen erst an den DB-Vertrieb richtet, das dann aber an das Servicecenter Fahrgastrechte weitergeleitet wird. Das Servicecenter Fahrgastrechte hat nämlich (anders als DB-Vertrieb) keinen Einblick in die beim Ticketkauf verwendete Zahlungsmethode.