Frage beantwortet

Hallo ,Was ist mit unserer schriftlichen Eingabe vom 6.10.17 . Bitte um Rückmeldung MfG T.Christelsohn

ich habe am 12.07.2017 ein Online-Ticket für den EuroNight EN471 für die Fahrt am 30.09.2017 ab Halle/Saale Hauptbahnhof um 00:22 Uhr für 2 Personen nach Freiburg (Breisgau) Hauptbahnhof zum Gesamtpreis von 78 € erworben.

Am 29.09.2017 musste ich leider feststellen, dass der Zug ausfällt.
Da ich das Ticket online erworben hatte, ging ich davon aus, dass in solch einem Fall per email eine Information des Kunden erfolgt.
Nach Rücksprache mit dem Kundenzentrum erhielt ich die Information, dass ich mich nun für eine andere Zugverbindung entscheiden könne und die Zugbindung aufgehoben werden kann. Dies nahm ich in Anspruch und entschied mich für die Verbindung ab Leipzig Hauptbahnhof um 5:29 Uhr (ICE 1656) – Ankunft in Freiburg (Breisgau) 12:06 Uhr.
Bei diesem ICE stellte sich jedoch ein technischer Defekt heraus, so dass eine über 45 minütige Verspätung entstand und der Anschlusszug in Frankfurt/Main nicht erreicht werden konnte. Aufgrund der Information des Zugpersonals entschieden wir uns für einen Umstieg in Fulda, um einen Anschlusszug nach Mannheim erreichen zu können, dann wiederum nach Rastatt.
Die bei der Umbuchung der Reiseverbindung gebuchten Sitzplatzreservierungen waren dadurch natürlich leider hinfällig und durch die dann entstandenen zu kurzen Aufenthalte in Fulda und Mannheim nicht erneut buchbar.
Der Schienenersatzverkehr von Rastatt nach Baden-Baden war im Großen und Ganzen gut organisiert, allerdings stellten sich die bereit gestellten Linienbusse für die Vielzahl der Fahrgäste mit größerem Gepäck als nicht sonderlich geeignet dar.
Nun endlich froh, den letzten IC auf unserer Fahrt von Baden-Baden nach Freiburg erreicht zu haben, trübte nach knapp 5 Minuten bereits die nächste Durchsage, dass aufgrund eines Notarzteinsatzes dieser IC nur bis Offenburg fährt, dann ein Umsteigen in eine Regionalbahn nach Emmendingen, dann mit SEV nach Denzlingen und dann wieder ein Umstieg nach Freiburg erforderlich war.
So kamen wir in Freiburg statt ursprünglich um 6:20 Uhr vorgesehen, dann geplant um 12:06 Uhr, schließlich erst – und dies nur durch eine privat organisierte Mitfahrgelegenheit – nachmittags um 15 Uhr an.

Wir haben sicher Verständnis für erforderliche Baumaßnahmen, technische Probleme und Notarzteinsätze, aber Sie werden sicher zugeben müssen, dass eine solche Verkettung der Umstände (keine rechtzeitige Information per Mail, technischer Defekt, verpasste Anschlüsse, keine Sitzmöglichkeiten, ständiges Umsteigen mit Gepäck, statt 6/8 Stunden mehr als 10 Stunden unterwegs und damit entgangene Urlaubsfreuden, verstärkte Internetnutzung für die Suche nach neuen Verbindungen) Grund für eine Reklamation darstellen. Die ganze Reise hat uns sehr zugesetzt.

Wir senden Ihnen eine Kopie des Tickets mit entsprechender Kennzeichnung der aufgehobenen Zugbindung und der Verspätung des ersten ICE durch das Zugpersonal. In den anderen Zügen mit Verspätung kam schon gar kein Zugpersonal mehr durch den Zug, so dass man sich dies bestätigen hätte lassen können. Daher senden wir Ihnen noch den Bildschirmdruck dieser Verbindungen.

Wir bitten um eine Prüfung der Vorfälle und eine angemessene Entschädigung!

Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Wenn Sie mit "schriftlicher Eingabe" die Geltendmachung Ihrer Fahrgastrechte beim Servicecenter Fahrgastrechte meinen, möchte ich darauf hinweisen, daß dort aktuell Bearbeitungszeiten von 6 Wochen und mehr "normal" sind. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen muss aber nach spätestens 4 Wochen ein Bescheid an den Antragsteller ergehen und sei es nur eine Eingangsbestätigung. Da seit Ihrer Eingabe erst 3 Wochen vergangen sind, werden Sie wohl leider noch etwas Geduld haben müssen.

Aufgrund der mehrwöchigen Streckensperrung bei Rastatt und den ebenfalls mit Streckensperrungen verbundenen Sturmschäden im Norden und Osten Deutschlands Anfang Oktober war das Aufkommen an Fahrgastrechte-Fällen überdurchschnittlich hoch, was die lange Bearbeitungsdauer erklärt und verständlich macht.

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (0)

Ja (0)

0% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Guten Abend TorstenH,

haben Sie sich bezüglich der Entschädigung gemäß der Fahrgastrechte bereits an das zuständige Servicecenter gewandt? Füllen Sie hierzu einfach das Fahrgastrechteformular aus uns schicken dies mit dem beigefügten Freiumschlag ab. Bei der von Ihnen geschilderten Verspätung erhalten Sie 50% des Reisepreises zurück. Darüber hinaus werden Ihnen das Entgelt für die nicht eingenommenen Sitzplätze erstattet. Sollten Sie darüber hinaus weitere Entschädigungen einfordern so wenden Sie sich diesbezüglich bitte an den DB Kundendialog.

Grus, Tino!

Wenn Sie mit "schriftlicher Eingabe" die Geltendmachung Ihrer Fahrgastrechte beim Servicecenter Fahrgastrechte meinen, möchte ich darauf hinweisen, daß dort aktuell Bearbeitungszeiten von 6 Wochen und mehr "normal" sind. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen muss aber nach spätestens 4 Wochen ein Bescheid an den Antragsteller ergehen und sei es nur eine Eingangsbestätigung. Da seit Ihrer Eingabe erst 3 Wochen vergangen sind, werden Sie wohl leider noch etwas Geduld haben müssen.

Aufgrund der mehrwöchigen Streckensperrung bei Rastatt und den ebenfalls mit Streckensperrungen verbundenen Sturmschäden im Norden und Osten Deutschlands Anfang Oktober war das Aufkommen an Fahrgastrechte-Fällen überdurchschnittlich hoch, was die lange Bearbeitungsdauer erklärt und verständlich macht.

JanBommel
JanBommel

JanBommel

Ebene
0
33 / 100
Punkte

Ich warte bereits seit 12.10.2017 und habe nicht einmal eine - wie Sie selbst schreiben gesetzlich vorgeschriebene - Eingangsbestätigung erhalten...

Für Rückfragen zum Bearbeitungsstand Ihres Antrages erreichen Sie das Servicecenter Fahrgastrechte telefonisch unter der Rufnummer 0180 6 20 21 78 (20 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).