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Ist die Tiermitnahme seitens der Deutschen Bahn unerwünscht?

Warum kann ich nicht online ein Ticket für meinen Hund kaufen? Stattdessen muss ich ein Ticket für ein alleine reisendes Kind kaufen, welches mir dann für 4,90 Euro zugeschickt wird. Möchte ich die 4,90 Euro umgehen, muss ich die Fahrkarte am Schalter oder am Automaten kaufen - das ist einfach nur umständlich und lästig. Zudem zahle ich jedes Mal viel Geld für die Hundefahrkarte (die Hälfte des Ticketpreises - BahnCard-Ermässigung nicht möglich). Warum ist es dann nicht möglich einen Sitzplatz für meinen Hund zu buchen? Er müsste ja nicht auf dem Sitz sitzen, hätte aber so zumindest etwas Platz und müsste nicht immer beiseite rücken wenn die Fahrgäste durch den Gang laufen. Ich habe das Gefühl, dass die Tiermitnahme seitens der DB nicht erwünscht ist. Trotz alldem lässt sich die Bahn die Mitreise von Haustieren gut bezahlen.

Jelena
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Ihr Eindruck trügt nicht. Hunde sind tatsächlich nicht erwünscht. Bei sehr vielen Reisenden verursachen die vierbeinigen Gefährten mehr Unbehagen als Freude.

Guten Morgen Jelena, man kann kein Online-Ticket für einen Hund kaufen, da ein Hund keine ID in dem Sinne hat und auch kein Mensch ist. Online-Tickets werden immer auf bestimmte Personen ausgestellt. Dass man keine Reservierung kaufen kann, liegt daran, dass ein Hund keinen Sitzplatz einnehmen darf. Plätze die nicht eingenommen werden, werden auch wieder freigegeben, auch wenn eine Reservierung bestehen sollte. Auch hier haben Fahrgäste das Vorrecht vor einem Hund. Letztendlich sind wir in erster Linie ein Beförderungsunternehmen für Personen. Aber dennoch dürfen auch Haustiere unter bestimmten Bedingungen mitgeführt werden. Sie werden also nicht ausgeschlossen. /no

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Mal davon abgesehen, dass Hunde eine Steuermarke haben müss(t)en: was spricht dagegen, eine Hunde-Fahrkarten-Option anzubieten, mit der das Ticket auf den Namen (und die ID) des mitreisenden Menschen ausgestellt wird?

Jelena
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„was spricht dagegen, eine Hunde-Fahrkarten-Option anzubieten, mit der das Ticket auf den Namen (und die ID) des mitreisenden Menschen ausgestellt wird?"
Genau das frage ich mich auch!

Jelena
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Lieber Blender 28
lärmende Kinder und salamibrotessende Mitreisende lösen bei mir Unbehagen aus - das interessiert aber auch niemanden.

Guten Morgen Benutzerin, das System müsste entsprechend umgestellt werden und dafür lohnt es sich nicht, da der Aufwand, die App und bahn.de neu zu programmieren, zu groß wären für die geringe Anfrage. /no

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Ich selbst mag Hunde sehr. Aber es gibt eben auch genug Menschen, die Angst vor Hunden haben und ihnen lieber weiträumig aus dem Weg gehen. Dass das in gewisser Weise irrational ist, spielt dabei keine Rolle. In der Enge eines Zuges ist dieses Ausweichen nur begrenzt möglich. Und leider sind auch zu viele Hundebesitzer so begeistert von ihrem Tier, dass sie die Bedürfnisse ihrer menschlichen Mitreisenden am liebsten ignorieren. Insofern ist es schon in Ordnung, dass die Mitnahme von Tieren strengen Regeln unterliegt.
Das mit der Fahrkarte ist aber trotzdem bescheuert.

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@DB
So lange 'Sie' (als Mitarbeiter des Unternehmens Bahn) nicht verstehen, was Kundenfreundlichkeit ist, wird sich an der Situation leider nichts verbessern.
Es ist ein Unding, dass bestimmte Fahrkarten, die zum Basisangebot der DB gehören - wie Hunde- oder auch separat gekaufte Fahrradkarten - nicht online zu buchen sind.
Oder auch die Unterschiede bei App- und Desktop-Buchung (hier insbesondere die Unmöglichkeit, in der App Tickets für Dritte zu buchen).
Oder die Zumutung, ein Reisezentrum aufsuchen zu müssen, um eine eigentlich inclusive Platzreservierung zu erhalten, weil Züge zum Zeitpunkt der Buchung noch nicht reservierbar sind.
Die Unfähigkeit, bei technischen Problemen sinnvolle Fehlermeldungen zu schalten.
Die Unfähigkeit, Kundenaktionen ohne Pannen durchzuführen.
Die unterirdische Textbaustein-Antwort-Methode bei Mail-Anfragen.

Es ist zum Heulen.

Jelena
Jelena

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Liebes DB-Team,
möglicherweise ist die Nachfrage deshalb so gering, weil sowohl der Fahrkartenkauf für das Tier als auch die Mitnahme selbst eher tierunfreundlich anmuten. Jedoch bezahlen wir Hundebesitzer viel Geld für ein Hundeticket, und ich frage mich wofür eigentlich?

Jelena
Jelena

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Liebe Benutzerin,
es gibt rücksichtslose und Rücksicht nehmende Hundebesitzer, genauso wie es Eltern gibt, die sich daran erfreuen, wenn die Kinder während einer vierstündigen Fahrt besonders ausgiebig toben und brüllen und welche, die daran interessiert sind, dass die Kinder nicht unbedingt noch 3 Wagen weiter zu hören sind.
Hunde müssen während der Fahrt einen Maulkorb tragen, damit ist die Sicherheit eines jeden Fahrgastes garantiert.

Wenn ich mit meinem Hund verreisen möchte, dann lasse ich mich nicht von den Buchungsmöglichkeiten abschrecken. Es würde daher wahrscheinlich nur geringfügig mehr werden. Man bezahlt, wie bei einem Fahrgast auch, den Preis für die Beförderung von A nach B. Diese Diskussion bringt auch letztendlich nichts. Diese wurde hier schon das ein oder andere Mal geführt und letztendlich, so hart das klingen mag, muss man die Bedingungen akzeptieren, oder man lässt den Hund zu Hause. /no

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@no
Das meine ich mit "Kundenfreundlichkeit" (bzw. deren Fehlen)...

Jelena
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Lieber DB-Mitarbeiter,
das freut dir Bahn bestimmt, dass Sie ein unkritischer Mensch sind, der die Dinge als gegeben hinnimmt.

Leo
Leo

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JakobBerlin
JakobBerlin

JakobBerlin

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Lieber DB Mitarbeiter,

Ihre Arroganz finde ich wirklich ausserordentlich. Wie oft würden alle bekannte Hundebesitzer und ich gerne mit dem Zug fahren. Dabei ist der Fahrkartenverkauf so unflexibel und teuer, dass wir uns einfach für das Auto entscheiden. Aus gesunden Verstand würde ich eure Bemühungen um Kunden zu behalten etwas Netter und Konsequenter artikulieren.