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Sitzplatz-Reservierung für ICE 515 am 18.02.18 nicht möglich?

Ich habe eine Buchung für den Zug am 18.02.2018 (ICE 515) von Düsseldorf nach Ulm getätigt. Es wurde angegeben, dass keine Sitzplatz-Reservierung möglich ist. Warum ist das so? Wann kann ich denn einen Sitzplatz für diesen Zug reservieren? Und wie läuft das jetzt im Nachhinein?

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Ich habe es soeben probiert. Ab Düsseldorf und Duisburg ist keine Reservierung möglich, ab Dortmund und Köln dagegen schon. Das legt mir den Verdacht nahe, daß noch nicht endgültig feststeht, ob dieser Zug tatsächlich über Duisburg und Düsseldorf verkehren wird oder ob er die Umleitung über Wuppertal nimmt. Die DB verkauft gerne erst mal Tickets und ändert dann die Fahrpläne und sogar die Fahrtverläufe von Zügen - da kennen die kein Pardon - Hauptsache, die Kasse hat geklingelt.

Da die Fahrzeit von Düsseldorf bis Köln nur 22 Minuten beträgt, würde ich an Ihrer Stelle ab Köln Hbf reservieren. Sie müssten dann halt ggf. mit dem Nahverkehr oder einem anderen Fernzug bis Köln fahren, um diesen Zug zu erreichen. Wenn Sie ein Ticket mit Zugbindung gebucht haben, wird diese im Falle von Fahrplanänderungen automatisch aufgehoben, so daß Sie für die Zubringerfahrt bis Köln keinesfalls extra bezahlen müssten. Bitte überprüfen Sie die Verbindung immer wieder mal auf Änderungen, vor allem auch sehr kurzfristig vor Reiseantritt.

Sie können die Reservierung nachträglich vornehmen, in dem Sie die Verbindung auf http://www.bahn.de erneut anfragen, dabei aber nicht auf "Suchen" sondern links auf "nur Sitzplatz (kein Ticket)" klicken. Alles Weitere erklärt sich dann von selbst. Aktuell sind noch reichlich Plätze verfügbar.

Sie können ja noch ein wenig warten, ob sich hier vielleicht DB-seitig noch einer der Moderatoren zu diesem Phänomen äußert und vielleicht einen anderen Tipp für Sie hat.

Ich hoffe, ich konnte behilflich sein und wünsche Ihnen dennoch eine angenehme Reise!

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Hallo DomZone,

für gewöhnlich fährt der ICE 515 gar nicht über Düsseldorf. Die Bauarbeiten für Februar stehen aber noch nicht online. Es sieht aktuell für mich so aus, als waren für den Tag ursprünglich auch Bauarbeiten geplant und diese finden nun so nicht statt, womit der Halt in Düsseldorf aufgrund der nicht mehr stattfindenden Umleitung wieder obsolet wurde.

Ansonsten hat Ihnen ThomasDenkel hier ja schon gute Infos gegeben. /ti

@DB | Ich habe da noch - zum x-ten Mal - einen guten Tipp: Endlich mal Abweichungen vom Regelfahrplan in der Online-Auskunft entsprechend kennzeichnen, damit auch der geneigte Bahnkunde darüber Bescheid weiß und nicht nur Insider. Es kann doch nicht sein, daß die DB-IT´ler damit überfodert sind und diese Infos wären so wertvoll. Stattdessen lässt man die Fahrgäste buchen, lässt fälschlicherweise den Hinweis erscheinen, daß keine Reservierung möglich sei um dann zu guter Letzt den Fahrgast damit vor den Kopf zu stoßen, daß der Zug (vermutlich) gar nicht am gebuchten Abfahrtsbahnhof hält - geht´s noch? Es muss Ihnen doch selber auffallen, daß dies nicht der rechte Weg sein kann!

Da dies ein generelles, leider immer wieder auftretendes und unzählige Fahrgäste betreffendes Problem ist, leite ich diesen Thread an den Fahrgastverband Pro Bahn weiter, damit man diese Problematik bei den Gesprächen mit DB-Verantwortlichen mal auf den Tisch legen und diskutieren kann. Da muss sich ganz dringend endlich mal was ändern!

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Liebe DB,
Also so ganz verstehe ich das nicht.
Ich habe jetzt ein Ticket für einen Zug, den es wahrsch gar nicht gibt?!
Und die "gute Info" ist, dass ich jetzt irgendwie nach Köln kommen und von dort dann nen Sitzplatz reservieren kann?
1. Frage: wie läuft das dann genau? Muss ich meine jetzige Buchung stornieren und dann eine neue Buchung von Köln aus starten?
2. Frage: der nachfolgende Zug fährt ganz sicher, da ich hier eine Reservierung vornehmen konnte?
3. Frage: wie verhält sich das mit den Kosten? Oder kann ich mit dem jetzigen Ticket auch den RE nach Köln nehmen?

Ich finde das Vorgehen unglaublich und unverschämt. Ich reise mit skigepäck und habe eine Verbindung ohne viel umsteigen gesucht - jetzt muss ich doch wieder 2x umsteigen und habe nicht mal für alle Strecken eine Reservierung.
Sehr seltsame Methoden der DB...

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Hallo DomZone, bisher ist der ICE 515 noch so in der Reiseauskunft vorhanden, nur für Reservierungen gesperrt, da bis Februar der Fahrplan noch angepasst werden kann. Ihre Fahrkarte bleibt dennoch gültig, auch für andere Züge falls der ICE 515 nicht ab Düsseldorf fährt.
Eine Reservierung können Sie für die 2. Klasse noch zu einem späteren Zeitpunkt online oder im Reisezentrum vornehmen. Für die 1. Klasse wird die Reservierung nachträglich im Reisezentrum kostenfrei ausgestellt. /gu

@DB | Die DB weist Ihre Kunden stets darauf hin, daß es sich bei Fahrscheinen um Beförderungsverträge handelt und an welche Regeln (BB PV) sich die Fahrgäste demnach zu halten haben und welche Konsequenzen bei Nichtbeachtung drohen. Umgekehrt kann die DB aber offensichtlich diese Verträge brechen, wie sie gerade dazu lustig ist. Das erinnert leider ernsthaft an die Geschäftspraktiken nicht besonders seriöser Unternehmen ...

Offensichtlich ist ja - wie DB/gu eingesteht - bekannt, daß sich am Fahrplan bzw. Zuglauf des ICE 515 noch was ändern kann. Weshalb wird der Kunde nicht vor Buchungs-(Vertrags-)Abschluss darauf hingewiesen, damit er sich evt. gleich noch eine Alternative suchen kann? Das wäre ein halbwegs faires vorgehen. Aber wenn die DB so wie jetzt weiter macht, bis zu 6 Montate im Voraus Tickets verkauft für Züge, die dann u. U. nicht oder ganz anders fahren, werden noch mehr Kunden verprellt.

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Wie schon gesagt, ich finde das unverschämt. Ich bin "wenig-Bahn-Fahrer" und verlasse mich beim suchen nach einer Verbindung darauf, dass die angezeigten Züge auch fahren. Sonst macht doch eine Buchung auch gar keinen Sinn?!
Ich habe jetzt nach einer Verbindung mit nur einem Umstieg gewählt. Wie sich jedoch herausstellt, muss ich doch mehrmals umsteigen. Da hätte ich auch gleich ne andere Verbindung nehmen können.
Ach ne, vielleicht fahren da ja auch gewisse Züge nicht und ich muss 6x statt 2x umsteigen. Vielleicht komme ich auch gar nicht am Zielort an. Was ist das bitte für ein unterirdischer Kundenservice?
Habe das mehreren Leuten erzählt und alle reagieren mit Kopfschütteln und Unverständnis.
Und was ist so schwer daran, bei der Suche direkt anzugeben, dass der Zug evtl nicht fährt? Dann weiß der Kunde (ihr wißt schon: das ist der, der euch bezahlt und eure Arbeitsplätze sichert) Bescheid und fühlt sich nicht verschaukelt.

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Auf dem Ticket finden Sie den Hinweis, dass die Verbindung vor Fahrtantritt noch einmal geprüft werden sollte, denn Fahrplanänderungen lassen sich nicht ausschließen. /ni

@DB/ni | Es geht hier aber nicht um kurzfristig notwendig gewordene Fahrplanänderungen z. B. aufgrund von Umwetterschäden oder anderen nicht vorhersehbaren Ereignissen, die zweifelsohne eintreten können und wofür auch jeder Verständnis haben wird bzw. haben muss, weil da keiner was dafür kann und man nicht ändern kann, was nicht zu ändern ist.

Im vorliegenden Fall - und davon gibt es unzählige weitere - war der DB aber bereits bekannt, daß sich noch Fahrplanänderungen ergeben werden oder können. Weshalb sonst wurde gezielt die Reservierung ab Duisburg und Düsseldorf gesperrt, obwohl man den Kunden ab dort Tickets verkauft?

Das halte sicherlich nicht nur ich für eine gezielte Irreführung und somit für eine Unverschämtheit im Umgang mit Kunden. Die DB verkauft Tickets unter ihr, jedoch nicht dem Kunden bekannten Voraussetzungen - wie schon gesagt, ein sehr fragwürdiges Vorgehen, das man von einen seriösen Unternehmen so nicht erwarten würde. Dabei wird keine Rücksicht darauf genommen, daß Kunden, aus in der Regel gutem Grund (z. B. alte Menschen, alleinreisende Kinder und Jugendliche, schweres Gepäck), ganz gezielt bestimmte Verbindungen ohne oder mit nur einmaligem Umsteigen bei ausreichend Übergangszeit buchen.

Erwartet die DB, deren Image unter solchen Dingen eh schon sehr leidet, so die Kundenbindung zu stärken oder gar neue Stammkunden zu generieren? Es ist echt ein Trauerspiel und mir tut es immer wieder leid um das ansich tolle Verkehrsmittel Eisenbahn, welches ganz offensichtlich von der DB in vielen Dingen so misserabel und gegen das Interesse ihrer Kunden gestaltet und verwaltet wird.

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Ich finde nicht nur das Vorgehen unseriös, sondern auch die Antworten der DB in dieser Community hier unverschämt.
Sie meinen wirklich, dass Sie mit einem Hinweis auf dem Ticket "Überprüfung vor Reiseantritt" den Kunden genügend aufgeklärt haben?
Wie Herr Denkel schon richtig aufgeführt hat, handelt es sich hier nicht um eine kurzfristige Änderung, sondern um eine wissentliche Irreführung (vielleicht fährt der Zug, höchstwahrscheinlich aber nicht).
Ich hätte zumindest hier mehr Entgegenkommen erwartet, zB dass ich mein Ticket kostenlos auf eine andere Verbindung ändern kann oder ähnliches.
Einfach nur enttäuschend!!!

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@DomZone - was mit Ihrem gebuchten Ticket passiert hat Ihnen ThomasDenkel bereits in seiner ersten Antwort mitgeteilt. Dies wurde in der Antwort durch meine Kollegin /gu auch noch einmal bestätigt. Insofern ist Ihre Aussage hier nicht verständlich. Zudem ist diese Community nicht der richtige Weg für Kulanzen oder Erstattungen.
Innerhalb der Vorverkaufsfrist kann es passieren, dass es bei einigen wenigen Zügen noch zu Änderungen kommt. Diese Frist ist aber so gewählt, dass wir auf der einen Seite dem Wunsch unserer Kunden nach frühzeitiger Buchung entgegenkommen und auch auf der anderen Seite einen in weiten Teilen sicheren Fahrplan anbieten können. /ma

@DB/ma | Mir ist volkommen klar, daß Sie hier die Standpunkte des Unternehmens, für das Sie arbeiten, vertreten müssen. Aber ich lasse mich als guter Bahnkunde ungern für dumm verkaufen. Im Netz der DB wimmelt es vor aktiven und geplanten Baustellen und die Kundeninformation dazu ist katastrophal. Da ich mich persönlich aus Eigeninteresse überdurchschnittlich für Eisenbahnthemen interessiere, weiß ich darüber sicher besser Bescheid und bin somit vorgewarnt, als dies für den Durchschnittskunde / Gelegenheitsfahrer zutrifft. Allein, daß die DB im Rahmen der Reiseauskunft keinerlei Hinweis darauf gibt, ob es sich bei Verbindungen um den Regelfahrplan oder einen aufgrund von Baumaßnahmen davon abweichenden Fahrplan handelt bzw. daß aufgrund geplanter Baumaßnahmen noch mit Änderungen gerechnet werden muß , ist ein Zeichen für diese misserable Informationpolitik. Was sollte sonst der Grund dafür sein, als daß man die Fahrgäste in Sicherheit wiegen möchte um Sie dann mit kurzfristigen Fahrplanänderungen vor den Kopf zu stoßen? Hauptsache der Kunde hat erst mal gebucht. Da ich als Reiseveranstalter umfangreichen Kundenkontakt mit Bahnreisenden habe, weiß ich, daß dies nicht nur meine Ansicht ist. Es handelt sich also keinesfalls um einzelne wenige Verbindungen, sondern um ein flächendeckendes und über das ganze Fahrplanjahr währendes Großärgernis!