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Gleisarbeiten Binz - Prora, zwischen 26.11. und 09.12.2017, finden diese ganz sicher statt?

Hallo liebes Bahnserviceteam, ich hatte mir bereits im August voller Vorfreude Tickets für den IC2212 / IC2213 aus dem Ruhrgebiet nach Binz gebucht.
Jetzt wollte ich mir Sitzplätze reservieren und musste mit großem Erschrecken feststellen, dass genau in meinem Reisezeitraum Bauarbeiten zwischen Binz und Prora stattfinden.
Auf dem Hinweg wird ab Stralsund ein Bus nach Binz eingesetzt, das geht ja noch, aber auf dem Rückweg läuft der Schienenersatzverkehr über Rostock....Fahrtzeit fast 3 Stunden... :(
Bevor ich meinen Urlaub storniere (sorry, da ist einfach keine Entspannung bei dieser Bustortur möglich) wollte ich nochmal nachfragen, wie sicher diese Bauarbeiten stattfinden und ob es absolut keine Alternativen gibt um von Binz den IC2212/2213 zu nutzen...

Ich habe gesehen, dass man mit dem RE von Binz über Lützow nach Rostock fahren könnte, aber Umsteigezeit 3min und der fährt nur alle 2 Stunden...

Warum kann so eine kleiner Baustellenabschnitt einen derart großen Umweg nötig machen :(? Hätte man den IC nicht ab Bergen starten lassen können oder so?

Vielen Dank!!

Malu23
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ThomasDenkel
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@Malu23 | Wann genau (Datum) soll denn Ihre Hin- und Rückfahrt stattfinden? Dann könnte ich mal für Sie überlegen, welche Alternativen evt. möglich wären. Der Anschluß in Lietzow ist am gleichen Bahnsteig (es gibt dort nur einen) und ist aufeinander abgestimmt, so daß dieser in aller Regel klappt - eine Garantie gibt es natürlich nicht. Ich bin nur noch skeptisch, ob die RE-Züge tatsächlich fahren werden, während die IC-Züge wegen der Bauarbeiten ausfallen müssen.

@DB | Mich würde in diesem Zusammenhang sehr interessieren, ob ich den sogar als Fernbus ausgewiesenen SEV-Bus als Ersatz akzeptieren muss, oder mit meinem zuggebundenen Sparpreis-Ticket auch eine Alternativverbindung wählen kann. Eine Busfahrt von rund 3 Stunden wäre auch für mich absolut inakzeptabel, da ich es einerseits nicht vertrage und mich andererseits auf der Straße nicht annähernd so sicher fühle, wie auf der Schiene - vom Reisekomfort mal ganz zu schweigen. Damit wäre für mich jegliche Reisefreude passé - das sehe ich genau so wie der Fragesteller.

Eigentlich schon wieder eine Unverschämtheit, was die DB Ihren Kunden da zumutet. Wer eine Bahnfahrt bucht, möchte in aller Regel auch eine Bahnfahrt bekommen. Wenn das nicht so ist, sollte man eigentlich das Recht haben, kostenlos von der Reise zurückzutreten, die man ja unter nun nicht mehr gegebenen Voraussetzungen gebucht hat. Wie ist das bitte geregelt?

Malu23
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@ Thomas Denkel

Vielen Dank für Ihre sehr freundliche Antwort :-)
Ich wollte am 27.11. von Duisburg nach Binz fahren und am 01.12. zurück. Das geht ja normalerweise sehr komfortabel ohne Umstieg...

Wenn man nur eine Chance hat, den langen Weg nach Hause anzutreten (IC 2213 fährt ab Rostock um 12:44), dann fühlt es sich auch echt nicht gut an, auf eine Bahnverbindung angewiesen zu sein, die nur alle 2 Stunden fährt und 3min Umsteigezeit hat...wenn ich mir ein Taxi von Binz nach Lietzow nehmen würde, um zumindest ein Problem zu eliminieren (die Umsteigezeit), dann bleibt die Frage, ob der Zug, auf den ich angewiesen bin, auch wirklich fährt. Ein Zug später ist zu spät (Ankunft 12:55 in Rockstock) und ein Zug früher...naja....das ist dann wohl leider genauso unentspannt, wie den Bus zu nehmen...

@ DB
Hättet Ihr nicht zumindest die Möglichkeit, einen SEV ab Binz nach Bergen oder Lietzow einzurichten, damit man da den RE nach Rostock nehmen kann!? Der RE fährt 1 Stunde 20 ab Bergen....das wäre wesentlich besser als im Bus zu hocken...

Hachja...ich fahre eigentlich sehr sehr gerne Bahn, aber manchmal machen sie es einem schon echt nicht leicht...

ThomasDenkel
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Unter den Bauinfos für den Regionalverkehr in Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit (noch) nichts vermerkt, daß es im fraglichen Zeitraum zu Abweichungen kommt. Diesem "Frieden" traue ich allerdings nicht und fände es schön, wenn sich dazu DB-seitig einer der Moderatoren äußern würde. Denn warum kann der Regionalverkehr trotz der Bauarbeiten zwischen Binz und Prora fahren, wenn der Fernverkehr dies nicht kann? Die Strecke ist meines Wissens nur eingleisig.

Wenn Sie die Reise tatsächlich antreten möchten und von der DB keine andere bzw. bessere Auskunft kommt, würde ich an Ihrer Stelle mit dem Taxi bis Bergen fahren, da Sie sicher etwas zeitiger drann sein werden und dort im Stationsgebäude warten können, während in Lietzow nur ein Warteunterstand auf dem Bahnsteig zur Verfügung steht, was angesichts der Jahreszeit eher ungeeignet erscheint. Ab Bergen könnten Sie dann um 9:27 Uhr durchgehend mit dem RE bis Rostock fahren, an 10:55 Uhr. Dort finden Sie einen modernen Bahnhof vor, wo sich die Wartezeit bis zur Abfahrt des IC 2213 um 12:44 Uhr einigermaßen komfortabel verbringen lässt.

Auf der Hinfahrt mit IC 2212 wären Sie um 14:31 Uhr in Stralsund Hbf und könnten dann, falls Sie den SEV-Bus nicht nutzen wollen, alternativ um 15:01 Uhr mit dem RE nach Binz fahren, falls dieser tatsächlich verkehrt.

Jetzt bin ich noch sehr gespannt, was einer der DB-Moderatoren hoffentlich über die Gültigkeit Ihrer Fahrkarte schreibt, mit der Sie ja wohl eine Zugbindung auf den IC 2212 / 2213 haben - ob Sie damit verpflichtet wären, den jeweils dafür eingesetzten SEV-Bus zu nutzen oder ob Sie ohne Weiteres auf den Nahverkehr ausweichen dürfen.

ThomasDenkel, in den Fahrgastrechten ist so ein Fall eindeutig geregelt. Der Fahrgast kann von der Reise zurücktreten oder einen anderen Zug zum Ziel nutzen. /gu

Hallo Malu23, diese Bauarbeiten sind erst einmal so geplant und sollen auch durchgeführt werden. Änderungen können immer erfolgen, deshalb überprüfen Sie bitte Ihre Reise auch vor der Abfahrt.Im Falle von Bauarbeiten und somit Änderung und Verlängerung Ihrer Reisezeit wird eine Zugbindung aufgehoben und Sie können auch den Nahverkehr nutzen. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Ostseebad Binz und Stralsund Hbf bzw. Rostock Hbf. Der Bus hält auch in Bergen. /gu

kirroyal
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Um vielleicht noch etwas zur Aufklärung beizutragen: Der Ausfall des IC 2212/2213 wird NICHT von Gleisbauarbeiten zwischen Binz und Prora verursacht. Deshalb hat sich die Frage, warum der Regionalverkehr fährt, der IC aber nicht, etwas relativiert. Trotzdem kommen hier so einige Dinge zusammen:

Am 26.11. besteht eine Vollsperrung zwischen Stralsund und Bergen, sodass die ganze Insel Rügen mit dem Zug nicht mehr erreichbar ist. Die beste Alternative wäre aus meiner Sicht tatsächlich die einstündige Busfahrt Stralsund - Binz. VORSICHT: Im Fahrplan sind ab 18:00 Uhr seltsamerweise sowohl die normalen Nahverkehrszüge, als auch die SEV-Busse vorhanden. Weil die Busse langsamer sind, werden sie bei der Verbindungssuche aber nicht angezeigt und es entsteht der Eindruck, dass die Regionalzüge fahren. Davon würde ich aber nicht ausgehen.

Am 01.12. (in der Überschrift steht fälschlicherweise 09.12.) gibt es keine Bauarbeiten auf Rügen, sondern auf der Strecke Stralsund - Rostock bei Ribnitz-Damgarten. Deshalb beginnt der IC 2213 erst in Rostock. VORSICHT: Der zwangsläufig erforderliche SEV im Regionalverkehr (die Strecke ist dort eingleisig) ist noch NICHT im Fahrplan eingearbeitet. Sie sollten also tunlichst nicht davon ausgehen, die Strecke irgendwie mit dem Zug überbrücken zu können. Einzige Alternative wäre hier eine Fahrt über Berlin, wobei hier 2-3x Umsteigen erforderlich ist und eine dreistündige Fahrt im RE von Stralsund nach Berlin auch nicht gerade die beste Alternative zum IC ist...

ThomasDenkel
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@DB/gu | Jetzt bin ich mal gespannt, was Sie zu den Ausführungen von 'kirroyal' (vielen Dank dafür!) meinen. Damit sehe ich meine Befürchtungen bestätigt. Auf bahn.de ist darüber nichts bzw. keine hinreichenden Details zu finden, weder bei den Bau-/Verkehrs-Infos zum Nah- noch zum Fernverkehr.

Ist es einfach nur Unfähigkeit oder pure Absicht, daß die DB Ihre Fahrgäste bei solch drastischen Eingriffen in den Regelfahrplan derart unzureichend, falsch oder überhaupt nicht informiert? Jedenfalls ist das nicht die Art und Weise, wie ein seriöses Unternehmen mit seinen Kunden umgehen sollte, die ja schließlich einen Beförderungsvertrag geschlossen haben und das unter nun nicht mehr gegebenen Voraussetzungen.

In diesen Zusammenhang würde ich auch noch gerne wissen, ob der Fragesteller unter diesen Gegebenheiten nun ohne Weiteres kostenlos von diesem Beförderungsvertrag zurücktreten darf? Schließlich behält sich die DB ja auch vor, mich als Fahrgast von der Beförderung auszuschließen, wenn ich in irgendeiner Form vertragsbrüchig werde / gegen die BB PV verstoße ...

Malu23
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@ kirroyal

Herzlichen Dank für die sehr nützlichen, weiterführenden Informationen.
Das hat mich nun leider auch in meiner Entscheidung bekräftigt, den Urlaub zu stornieren. Die Regionalbahnen wären die einzig akzeptable Alternative gewesen...
Sehr schade, aber da habe ich mir ja nun echt genau die falsche Woche ausgesucht... :-(

@ Thomas Denkel
Auch Ihnen nochmal vielen Dank für die ausführlichen Beiträge!
Die Antwort der DB hatte ich jetzt schon so verstanden, dass ich in diesem Fall ohne Gebühr die Tickets stornieren kann, aber vielleicht ist das auch nur Wunschdenken meinerseits ;-)

@ gu/DB
Danke Ihnen!
Ich habe Verständnis dafür, dass Bauarbeiten eben notwendig sind, und letztlich hat man die Hoffnung, dass das Bahnfahren durch diese kurzfristigen Unahnnehmlichkeiten langfristig angenehmer wird bzw angenehm bleibt.
Trotzdem gehe ich davon aus, dass die Bauarbeiten nicht spontan beschlossen wurden, sondern einen relativ langen Vorlauf haben.
Was müsste ich denn machen bzw wann müsste ich buchen, um die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass Bauarbeiten "kurzfristig" meine Urlaubspläne sabotieren? Bis zur letzten Minute möchte ja auch keiner warten, dann wird's fast unbezahlbar.
Ich hatte meine Tickets Mitte August gebucht, also vor etwa 10 Wochen. Das war wohl anscheinend zu früh....

Vor kurzfristigen Bauarbeiten ist leider keiner gefeilt. Auch wenn Sie kurz vor der Fahrt das Ticket buchen, können Bauarbeiten nicht vermieden werden. Wenn eine Störung an der Strecke auftritt, muss diese so schnell wie möglich behoben werden. Es tut mir leid, dass die Baumaßnahmen Ihnen einen Strich durch Ihre Reisepläne gemacht haben. /ni

ThomasDenkel
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@DB/ni | In diesem Fall sind aber nicht die Bauarbeiten kurzfristig (diese waren schon für September angekündigt und fanden dann aber nicht statt), sondern einfach mal wieder nur die Infos für die Kunden. Für den Regionalverkehr (RE 9 Stralsund Binz/Saßnitz) gibt es nach wie vor keine Infos - siehe https://bauinfos.deutschebahn.com/mvp und die RE-Züge werden im fraglichen Zeitraum von der Reiseauskunft ohne jeglichen Hinweis angezeigt, als ob sie fahren würden. Beim Fernverkehr steht was von Bauarbeiten zwischen Binz und Prora, wobei es sich aber wohl in Wirklichkeit um eine Sperrung des Rügendamms und somit der Strecke von Stralsund bis Bergen handelt.

Wie bitte kann es sein, dass hier der User 'kirroyal' die Aufklärungsarbeit machen muss, die eigentlich Sache der DB wäre? Ohne dessen Hilfe wüsste der Fragesteller jetzt nicht über die tatsächliche Situation, aus der die DB offenbar eine geheime Verschlußsache macht, nicht Bescheid.

Und zu guter Letzt hätte ich DB-seitig gerne noch die Frage beantwortet, ob in diesem Fall eine kostenlose Stornierung des Tickets in Ordnung geht? Da bin ich mir nämlich noch nicht sicher. Ich würde, wie der Fragesteller, die Reise unter diesem Umständen auf gar keinen Fall antreten wollen.

Meines Erachtens ist die meist sehr kurzfristige Information über Bauarbeiten und damit verbundene Fahrplanänderungen pure Absicht, um Kunden nicht schon lange im Voraus vom Buchen abzuhalten. Hat die Kasse erst mal geklingelt, nehmen die meisten ja doch - wenn auch zähneknirschend - die Änderungen samt damit verbundener Strapazen hin. Leider rechnet keiner aus, wie hoch der dadurch entstehende Imageschaden für die DB und somit die Eisenbahn insgesamt ist und wieviele Kunden dank solcher Erfahrungen von zukünftigen Bahnreisen Abstand nehmen, wenn auf die DB zunehmend kein Verlass ist - gerade langjährige Stammkunden und Vielfahrer wie ich nehmen so was nämlich extrem übel.

Dies ist eine Plattform, auf welcher Kunden Kunden helfen, also ist es doch super, dass kirroyal hier Malu23 weitergeholfen und aufgeklärt hat. Genau das wünschen wir uns für die DB Community. Wir springen eigentlich nur ein, wenn es keine genauen oder fehlerhafte Informationen von anderen Usern gibt.
Wie Sie wissen, kann das Ticket über das Servicecenter Fahrgastrechte erstattet werden, wenn die Reise nicht angetreten wird, weil sie nicht mehr wie gebucht angeboten wird. Der Antrag kann aber erst am Tag der Reise abgegeben werden. /ni

ThomasDenkel
ThomasDenkel

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@DB/ni | Der Einsatz und das (Insider-)Wissen von 'kirroyal' steht hier außerhalb jeglicher Kritik und verdient großen Dank. Aber wäre es nicht auch schön, wenn die DB diese Informationen Ihren Kunden nicht nach wie vor vorenthalten würde? Noch immer können für den fraglichen Zeitraum Verbindungen nach/von Rügen gebucht werden, die es so wohl nicht geben wird. Was soll das bitte?

Ich habe ja stets auch die Hoffnung, daß hier in der Community von Kunden geäußerte konstruktive Kritik und von Kunden aufgedeckte Fehler bzw. Mißstände seitens des DB-Moderatoren-Teams gewissenhaft aufgegriffen werden und schnellstmöglich für Änderung / Verbesserung gesorgt wird, wenn sich die DB offenbar schon kein eigenes Qualitätsmanagement leisten will.

Den von Ihnen behaupteten Erstattungsanspruch kann ich übrigens aus den Fahrgastrechten nicht erkennen. Dort heißt es lediglich, daß der Fahrgast bei einer zu erwartenden Verspätung ab 60 Minuten am Zielort von der Reise zurücktreten kann. Die Ankunftsverspätung am 27.11. wird aber, bei gleichbleibender Abfahrtszeit mit dem IC 2212 ab Duisburg und Nutzung des in den Fahrplan eingearbeiteten SEV ab Stralsund bis Binz, gerade mal bei 2 Minuten liegen. Auf der Rückfahrt muss mit dem SEV-Bus gerade mal 13 Minuten früher abgefahren werden, um mit dem IC 2213 bei gleichbleibender Abfahrtszeit in Rostock Hbf planmäßig in Duisburg anzukommen. Da somit nicht mal die für die Aufhebung der Zugbindung erforderlichen 20 Minuten Verspätung am Zielort erreicht werden, möchte ich sogar diese Option ernsthaft in Frage stellen, zumal die DB ja extra und als FernBus deklarierte SEV-Busse für die ausfallenden IC-Züge bereitstellt und sogar deren Zug- respektive Bus-Nr. entsprechend mit 62212/62213 angibt - wohl doch ganz klar mit der Absicht, diesen Bezug zu den IC-Zügen herzustellen.

Wo bitte sehen Sie hier also den Erstattungsanspruch im Rahmen der Fahrgastrechte??? Ich konnte darin bei wiederholtem Studium keinen Passus finden, nach welchem ein SEV im Rahmen der gebuchten Verbindung ein Erstattungsgrund wäre. Im Gegenteil, denn in der EU-Fahrgastrechteverordnung Artikel 17 (4) heißt es dazu eindeutig - Zitat: "Der Fahrgast hat KEINEN Anspruch auf Entschädigung, wenn er bereits vor dem Kauf der Fahrkarte über eine Verspätung informiert wurde ODER wenn bei seiner Ankunft am Zielort eine Verspätung aufgrund der FORTSETZUNG DER REISE mit einem ANDEREN VERKEHRSDIENST oder mit geänderter Streckenführung weniger als 60 Minuten beträgt" - Zitat Ende.

Wenn Sie sich dazu bitte nochmals äußern - das wäre sehr freundlich von Ihnen. Das Servicecenter Fahrgastrechte ist nämlich nicht gerade dafür berühmt, großzügig im Sinne der Bahnkunden zu entscheiden und Sie wollen doch sicher - ebenso wie ich - dem Fragesteller keine falschen Hoffnungen machen.