Frage beantwortet

Soziale Kompetenz des Unternehmens DB

Welche Kategorie wählen? Ich denke, hier, bei uns Elitären - da ist das richtig:
Was auffällt: Menschen, die die biblische Botschaft zu verkünden versuchen - lungern am Hbf Nürnberg herum.
Oft an "prominenten" Stellen - wo sie ernsthaft Reisenden den Platz streitig machen - einfach, weil von dort aus die Anzeigetafel besonders gut einzusehen wäre.

(Ich darf in die Lounge - das relativiert meinen persönlichen Leidensdruck...).

Nun - immer wieder werden sog. "Punks" von der DB Sicherheit, oder gar seitens der eher ernstzunehmenden Bundespolizei kontrolliert - und schließlich, wegen mangelnder gültiger Tickets etc. des Bahnhofsgeländes verwiesen;

Sollte es hier eventuell nicht so ganz korrekt zu gehen?

Haben diese Marketingleute in Sachen Bibel etwa ein gültiges Ticket?
Wird das geprüft?
Reicht die korrekte Kleidung der Rattenfänger, um die Seriösität sicher zu stellen?

Warum dürfen diese Menschen sich hier - sinnloser Weise aufhalten, während Menschen mit "abweichender Kleidung/Frisur" des Geländes verwiesen werden?

Fragen über Fragen... diese stellt sich ein sog.: Premiumkunde... ernsthaft...

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kabo
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"Meine Frage lautet: Kann mir jemand erklären, warum diese "Elemente" des biblischen Kreises geduldet werden - und - andere Leute nicht, nur, weil sie kein gültiges Ticket haben - oder sonst irgendwie auffällig zu sein scheinen..."
-> Ganz einfach.
Die "Elemente des biblischen Kreises" verhalten sich im Regelfall (a) konform zur Hausordnung (https://www.bahnhof.de/file/bahnhof-de/11022360/gT5eFlyTm...) und können (b) im Regelfall das grundgesetzliche Recht der Religionsfreiheit für sich in Anspruch nehmen, welches auch Werbung für die eigene Religion inkludiert.

"Es ist sicher nicht korrekt, gerade diesen Leuten die Propagandaebene zu sichern... was wäre, wenn jemand den Koran anbieten würde?"
-> Dann wird die DB die Koran-Verteiler gewähren lassen müssen, wenn die Verteiler sich an die oben genannte Hausordnung halten. In meiner Stadt stehen übrigens häufig Bibel-Verteiler und Koran-Verteiler einträchtig und friedlich in Sichtweite nebeneinander - zwar nicht im Bahnhof, aber an der zentralen Straßenbahnhaltestelle.

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Blender28
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Und Ihre Frage an die Community lautet...?

Meine Frage lautet: Kann mir jemand erklären, warum diese "Elemente" des biblischen Kreises geduldet werden - und - andere Leute nicht, nur, weil sie kein gültiges Ticket haben - oder sonst irgendwie auffällig zu sein scheinen...
Ich finde gerade diese Menschen extrem lästig - sie verschwenden Platz - und, das ist jetzt sehr persönlich: Sie verbreiten ein Ambiente der "Schuld".
Es ist sicher nicht korrekt, gerade diesen Leuten die Propagandaebene zu sichern... was wäre, wenn jemand den Koran anbieten würde?
Diese Subjekte machen mich einfach aggressiv - und hindern mich daran, Lebensmittel gegen Bezahlung zu konsumieren - denn: Es wird mir "kotzübel".

Und - falls DB antworten möchte:
Toleranz ist momentan "in" - ebenso Diversifikation - also... bitte genau überlegen, welche politisch korrekte Antwort hier zu geben ist - ich werde das veröffentlichen.

kabo
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"Meine Frage lautet: Kann mir jemand erklären, warum diese "Elemente" des biblischen Kreises geduldet werden - und - andere Leute nicht, nur, weil sie kein gültiges Ticket haben - oder sonst irgendwie auffällig zu sein scheinen..."
-> Ganz einfach.
Die "Elemente des biblischen Kreises" verhalten sich im Regelfall (a) konform zur Hausordnung (https://www.bahnhof.de/file/bahnhof-de/11022360/gT5eFlyTm...) und können (b) im Regelfall das grundgesetzliche Recht der Religionsfreiheit für sich in Anspruch nehmen, welches auch Werbung für die eigene Religion inkludiert.

"Es ist sicher nicht korrekt, gerade diesen Leuten die Propagandaebene zu sichern... was wäre, wenn jemand den Koran anbieten würde?"
-> Dann wird die DB die Koran-Verteiler gewähren lassen müssen, wenn die Verteiler sich an die oben genannte Hausordnung halten. In meiner Stadt stehen übrigens häufig Bibel-Verteiler und Koran-Verteiler einträchtig und friedlich in Sichtweite nebeneinander - zwar nicht im Bahnhof, aber an der zentralen Straßenbahnhaltestelle.

Ich schließe mich der Antwort von kabo an. Es gilt das Grundrecht der Meinungsfreiheit, wozu auch die Meinungsverbreitungsfreiheit zählt. Natürlich nur im Rahmen der Gesetze. Gegen einen einfachen Informationsstand - mit Genehmigung - ist daher nichts einzuwenden. /ki