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Warum muss ich zusätzlich zu der 36 Euro Gebühr für eine Nacherstellung meines Abotickets weitere Tickets nachlösen?

Ich habe gestern wohl mein Aboticket (Monatsabo für den Fernverkehr, personengebunden) am Schalter liegen gelassen oder sogar vielleicht verloren. Mir wurde telefonisch erklärt, dass mir ein neues Abo-Ticket (kostenpflichtig) ausgedruckt und per Post zugeschickt werden kann. Dennoch muss ich, bis ich dies erhalten habe, weitere Tickets lösen, weil ich ja keine Fahrkarte hätte. Ich bin beruflich auf diese Fahrten angewiesen und zahle dies auch selber. Ich verstehe diesen Umgang mit zahlenden Kunden überhaupt nicht. Es müsste mir zumindest möglich sein meine Fahrten weiter antreten zu können ohne weitere Zahlungen vornehmen zu müssen, weil ich ja den kompletten Monat im voraus bezahlt habe. Mich haben Sie als Kunde definitiv verloren, wenn dies nicht kundenfreundlicher gestaltet wird. Kleiner Vorschlag, APP-gebunden wäre das kein Problem, schließlich finden sich dort mittlerweile auch BahnCards zum vorlegen oder sogar die Tickets, warum nicht auch mit Abbonements?

Panos86
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Willi Winzig
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Hallo!

Sie sind hier einer Community, bei der Kunden die Fragen von Kunden beantworten. Ich kann Sie also gar nicht als Kunden verlieren.

Mein Tipp wenden Sie sich, wenn Sie ihr neues AboTicket erhalten haben, an den Kundendialog der DB, dort wird man sicherlich eine KULANZ-Lösung finden.

https://www.bahn.de/p/view/hilfe/bahn_de/mail.shtml

Vielleicht sollten Sie sich bis dahin aber auch mal Fragen, wer das Ticket verloren hat.
PS: Geldscheine die Sie verlieren werden Ihnen von der Bundesbank übrigens überhaupt nicht ersetzt.

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Danke für den Hinweis. Aber die Frage war direkt an die DB gerichtet und nicht an den Kunden von neben an. Es geht auch nicht um irgendwelches Geld was ich verloren habe, sondern über einen Service der registriert ist und hinterlegt und auch nachvollziehbar ist durch eine gewisse. Abo-Nr. Also bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen.

Telefonisch ist beim Abo-Service zumindest keine Kulanz zu erwirken. Der Fall ist eindeutg und ich verlange nicht mir die Gebühr zu erstatten, sondern mir nicht zusätzliche Kosten aufzubürden, obwohl diese bereits durch das Abonnement beglichen wurden.

Hallo Panos86,

Ihren Ärger kann ich durchaus verstehen. Aber versuchen Sie nicht den schwarzen Peter gerade auf die Deutsche Bahn zu schieben. Als Kunde sind Sie verpflichtet mit dem zur Fahrt erworbenen Ticket sorgsam umzugehen. Dies haben Sie bedauerlicherweise nicht getan. Die Deutsche Bahn bietet Ihnen schon - und hier kommt bereits die erste Kulanz ins Spiel - ein stark ermäßigtes Ersatzticket an. Hierzu ist sie rein rechtlich gar nicht verpflichtet. Das wäre quasi gleichzustellen als wenn Sie 50,- € verlieren und von der EZB wenigstens 5,- € Ersatz bekommen würden. Aber selbst das gibt es nicht. Sehen Sie also bitte die Deutsche Bahn hier nicht als Sübdenbock an. Kleiner Tipp: Sie haben die Möglichkeit sich für jede Fahrt (auf der von Ihnen zurückgelegten Strecke die über die Zeitkarte abgedeckt ist) eine Fahrpreisnacherhebung (eFN) aufstellen zu lassen. Vorteil hier ist, Sie zahlen pro eFN lediglich nur 7,- € Bearbeitungsgebühr und nicht den vollen Fahrpreis.

Gruß, Tino!

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Vielen Dank für den Hinweis, hilfreicher wäre es von offizieller Seite derartiges zu hören und auch darauf hingewiesen zu werden, wenn man genau danach fragt. Dem ist aber leider nicht so, es werden unterschiedliche Aussagen seitens Servicemitarbeiter getroffen.

Im übrigen kann es sogar sein, dass der Herr gestern am Schalter das Ticket einbehalten hat, aslo somit nicht mal meine Schuld, aber nun gut.

Nun nochmal worum es mir hierbei geht, weil anscheinend ständig der Geldschein mit dem Fahrticket verglichen wird. Es ist zunächst kein Zahlungsmittel. Geldscheine sind zudem nicht personenbezogen, Verträge aber schon. Das Ticket ist ohne mein Lichtbildausweis eh nicht gültig, also hat es nur seinen Wert in seinem Zeitraum, solang ich es besitze und ich mich ausweisen kann. Weiterhin besteht doch der Vertrag, weil gezahlt wird. Also müsste es möglich sein gegen eine geringe Gebühr die Fahrten anzutreten bis ich nachweisen kann (durch das neue Ticket), dass ich im Besitz eines gültigen Fahrscheines bin aber eben noch nicht zur Hand habe (ähnlich wie beim vorläufigem Ticket).
Dabei würde ein einfacher Berleg (vllt. sogar über die App) doch ausreichend sein, sodass man nicht in Erklärungsnot gerät, bei etwaiger Fahrscheinüberprüfung. Stattdessen wird alles verneint und keine Alternative angeboten. Es heißt man müsse den vollen Preis bezahlen bei jeder Fahrt bis das neue Ticket kommt. Genau das, kann es doch nicht sein im Zeitalter der Digitalisierung.

Hallo Panos86,

personenbezogene Zeitkarten sind seit einiger Zeit ohne Lichtbild gültig. Daher scheidet dieses Argument natürlich aus. Sie können auch vom Zugbegleitpersonal nicht erwarten dass alle Zeitkarten nur mit einem amtlichen Lichtbildausweis kontrolliert werden. Hier erfolgen maximal Stichproben. Daher ist es durchaus möglich, dass ihr Ticket auch weiterhin im Umlauf ist. Dem Kollegen am Schalter einen Vorwurf zu machen finde ich ebenso unfair. Denn wieso sollte er einbehalten? Welchen Grund geben Sie hierfür an. Sollte dies versehentlich doch geschehen sein, wäre eine Gang zum entsprechenden Reisezentrum sicher die nächste Alternative. Zurückgelassene Fahrkarten werden doch nämlich aufbewahrt bzw. dem Besitzer auf dem Postweg zugesandt. Auch wenn die Digitalisierung weiter Fortschritte macht so hat man sich bewusst gegen eine App bzw. die Einführung von Zeitkarten im Checkformat entschieden. Es bleibt ihnen nur meinen Rat von vorhin zu befolgen und sich für jede Fahrt eine Fahrpreisnacherhebung ausstellen zu lassen.

Gruß, Tino!

Moin,

@Panos86: Ich kann deinen Ärger ebenfalls durchaus nachvollziehen. Würde mir und anderen sicherlich nicht anders gehen. Letztlich ärgert man sich ja immer selbst. Zum Thema kann ich nicht viel beitragen und bin dir daher keine große Hilfe. Aber ich teile deinen Vorschlag auch Zeitkarten (Monats-/ Wochen- / Jobtickets etc.) digital als Ticket in der App zu laden.

Das Thema Digitalisierung wird ja auch bei der Bahn groß geschrieben. Ich bin eh schon immer ein Freund gewesen, alles digital abzuwickeln. Gerade die Fahrscheine sind hier ein sehr gutes Beispiel.

Für mich wären Monatskarten oder andere Zeitkarten ebenfalls würdig, dass diese via App in Verbindung mit einem Ausweis als Legitimation gelten sollten.
Die BC können digital in der App abgebildet werden, die Tickets (zumindest Handy- und/oder Onlinetickets) selbst ebenfalls. Daher wäre die Zeit sicherlich auch reif für die Zeitkarten (Monats-/Wochen-/Jahrestickets etc.).

DB
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Team

Hallo Panos86,
Sie haben ja hier bereits einige gute Hinweise erhalten, wie Sie sich verhalten können, bzw. wie zu verfahren ist. Letztlich kann Ihnen nur das Abo-Center weiterhelfen oder entgegenkommen.
Sinn dieser Community ist es, dass Kunden anderen Kunden bei Fragen helfen. Daher kommen die Antworten im besten Fall auch nicht von uns.

Danke an alle, die hier mitdiskutiert haben. /si