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Sturm Xavier:Ticketnutzung (Hin+Rück) möglich, auch wenn Rückfahrt erst am 16.10.?

Meine Zugfahrt ist dieses Wochenende wegen dem Sturm ausgefallen. Ich würde das Ticket nun gerne einfach nächstes Wochenende für dieselben Zugfahrten, wie ursprünglich geplant, nutzen. Hinfahrt am 13.10. und Rückfahrt am 16.10..Müsste ich dann für die Rückfahrt ein neues Ticket kaufen? Wie wird das bei der Bahn gehandhabt, wenn die Rückfahrt nach dem 15.10. erfolgt?

Lena1984
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ThomasDenkel
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Falls Sie Ihr Ticket mit den neuen Reisedaten zum gleichen oder günstigeren Preis neu buchen können, würde ich das sofort tun und die wegen des Unwetters nicht benutzte Fahrkarte zur kostenlosen Erstattung einreichen - siehe Link: https://www.bahn.de/p/view/home/info/sonderkommunikation-...

Damit wären Sie dann auf keine weitere Kulanz seitens der DB angewiesen. Andernfalls müssen Sie hier wohl auf die Antwort eines der Moderatoren warten, weil Ihnen das von uns Kunden keiner Beantworten werden kann. Bin sehr gespannt, ob es dafür auch schon eine Standard-Lösung gibt.

Guten Morgen Lena1984, wenn ich es richtig verstehe, dann war die eigentliche Hin- und Rückfahrt am 6. und 9. Oktober und Sie wollen stattdessen am 13. und 16. Oktober fahren? Wenn dem so ist, dann gilt die Regelung auf für Ihr Ticket nur bis zum 15. Oktober. Für den 16. Oktober würden Sie dann einen neuen Fahrschein benötigen. /no

ThomasDenkel
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@DB/no | Könnte 'Lena1984' als Option das vorhandene Ticket nur für die Hinfahrt nutzen und nur die Rückfahrt im Rahmen der Kulanzregelung zur kostenlosen Erstattung einreichen? Schließlich ist es ja so, daß die ursprünglich für den 09.10. gebuchte Rückfahrt aufgrund der am 06.10. nicht möglich gewesenen Hinfahrt nun verfallen würde und obendrein für die Rückfahrt am 16.10. noch ein neues Ticket fällig wäre - das halte ich für keine faire Lösung.

Ich denke, der Fahrgast sollte auch seinen Anspruch auf die gemäß seiner Buchung vorgesehenen Aufenthaltstage am Reiseziel, welche ja mitunter der Sinn der Reise sind, nicht verlieren - sonst ist die Kulanzregelung irgendwie nicht perfekt. Insofern müssten von "Xavier" betroffene Hin- und Rücktickets eigentlich bis 15.10. flexibel für die Hinfahrt und dann entsprechend des gebuchten Aufenthalts am Reiseziel auch noch für die Rückfahrt gültig sein. Vielleicht kann diesbezüglich noch nachgebessert werden?

ThomasDenkel - Wenn ich es ja richtig verstehe, dann hat Lena1984 die Fahrten zusammen auf einem Ticket gebucht. Dies würde dann so nicht gehen. Es wurde ja aufgrund der Einschränkung wirklich schon aus Kulanz eine recht große Zeitspanne genommen, wo die Tickets genutzt werden können. Es kommt ja ebenfalls vor, dass manche Fahrgäste nicht mehr fahren können, da in dem genannten Zeitraum keine Möglichkeit für sie besteht. Dann bleibt den Fahrgästen ebenfalls nur die Möglichkeit, das Ticket entsprechend der Sonderregelungen zu stornieren.
Demnach hat Lena nur zwei wirklich Optionen. Entweder Sie nutzt das Ticket innerhalb der Kulanzzeit oder aber, Sie storniert es komplett und tritt von der Reise zurück.
Wir können leider nicht für jeden Fahrgast entsprechend noch zusätzliche Kulanzregelungen einbringen. /no

ThomasDenkel
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@Lena1984 | Sollten Sie die Reise tatsächlich antreten und für die Rückfahrt am 16.10. ein extra Ticket buchen, würde ich im Nachhinein versuchen, beim DB-Kundendialog einen Kulanzantrag zu stellen, in dem Sie Ihren Fall per Email an kundendialog@bahn.de schildern. Ich habe Ihnen ja mit meinen Ausführungen schon ein paar Argumente dafür geliefert, weitere folgen unten noch an DB/no.

Sie können ja auch mal versuchen, ob Sie nicht vielleicht aktuell ein komplett neues Ticket mit den neuen Reisedaten zum gleichen oder günstigeren Preis buchen können und dafür dann das vorhandene Ticket im Rahmen der bestehenden Kulanzregelungen komplett kostenlos stornieren. Würde mich für Sie freuen, wenn das klappt.

@DB/no | Es ist dann aber doch so, daß die von der DB getroffene Kulanzregelung für Hin- und Rücktickets, die sicher nicht nur von 'Lena1984' gekauft wurden, ungeeignet ist. Der für den Zielort gebuchte Aufenthalt hat ja in der Regel einen Sinn bzw. Grund und es nutzt dann wenig, wenn ich jetzt einfach mal so zum Spaß hin und zurück fahre, weil der Aufenthalt nicht mehr möglich ist. Als Arbeitnehmer ist man ja auch noch ein bisschen davon abhängig, wie man frei bekommt, um die Reise antreten zu können. Und ich denke, die DB hat auch mehr davon, wenn die betroffenen Kunden die Reise antreten, als wenn das Ticket nun storniert wird, womit sich die DB ja ins "eigene Fleisch" schneidet.

Daher verstehe ich die Logik hinter Ihren Ausführungen leider nicht ganz, zumal demnach die Kunden, welche gleich von der Bahnreise zurückgetreten sind, denen gegenüber im Vorteil sind, die sich FÜR die Bahnfahrt entscheiden und somit keine Erstattung fordern, der DB im Rahmen ihrer großzügigen Kulanz aber offenbar weniger wichtig sind, als jene, die nun per Auto, sonst irgendwie oder gar nicht gefahren sind - das ist meines Erachtens doch sehr suspekt!

Es ist ganz klar für die Kunden UND für die DB von Vorteil, wenn das Ticket nicht storniert werden muss und bei spätester Hinfahrt am 15.10. die gebuchte Aufenthaltsdauer mit in den Kulanzrahmen fällt. Das ließe sich doch ganz einfach kommunizieren und ich sehe hierbei auch keine Sonderregelung für einzelne Fahrgäste, sondern lediglich eine für beide Seiten sinnvolle und kundenfreundliche Ergänzung der bestehenden Regelung, die offensichtlich bezüglich Hin-und-Rücktickets mit gebuchten Aufenthalten am Reiseziel nicht vollständig durchdacht ist.

Ich werde dieses Thema auch mal an den Fahrgastverband Pro Bahn weiterleiten, damit man von dort aus vielleicht, im Interesse aller betroffenen Kunden, mal mit den DB-Verantwortlichen darüber sprechen kann. Hier im Rahmen dieser Community werden wir wohl leider zu keiner befriedigenden Lösung für diese Problematik kommen.