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Auf welcher Grundlage ist es nicht möglich ein Upgrade einer Bahncard 25 Klasse 2 auf Klasse 1 zu Widerrufen?

Laut Fernabsatz-Gesetz ist das doch geregelt

XQRR
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Bertosch
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Weil es sich hierbei nicht um eine Ware handelt, sondern eine Dienstleistung

DB
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Team

Hallo XQRR , Bertosch hat es ja schon gesagt, es handelt sich um eine Dienstleistung. Da findet das Fernabsatzgesetz keine Gültigkeit. Somit ist auch eine Widerruf nur aus Kulanz möglich. /no

kabo
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Grundsätzlich gilt das Widerrufsrecht auch für Dienstleistungen, wobei die Bahncard-25 auch keine Dienstleistung, sondern eine Rabattkarte ist. (Die Dienstleistung "Personenbeförderung" erwerbe ich durch den Kauf einer Fahrkarte, nicht durch den Kauf einer BC25.)

Die Bahncard fällt aber in einen Graubereich, der nicht ganz eindeutig geregelt ist. Die DB vertritt die Ansicht, dass eine Bahncard unter §312g Abs. 2 Nr. 9 BGB fällt - und damit vom Widerrufsrecht ausgeschlossen ist. Diese Ansicht ist aber nicht unumstritten.

In der Praxis nimmt die DB neu gekaufte Bahncards wohl häufig freiwillig zurück, wenn der Kunde darauf besteht und die Bahncard vor(!) dem ersten Geltungstag zurückgegeben wird.
Hier geht es aber nicht um einen Neukauf und zur Frage, ob die 1.Kl-Bahncard den ersten Gültigkeitstag schon erreicht hat, hat der Fragesteller nichts geschrieben.

XQRR
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Das bestellte Upgrade wurde innerhalb weniger Stunden nach der Bestellung schriftlich per Email und definitiv auch vor dem ersten Gültigkeitstag widerrufen. Auf meinen Widerruf erhielt ich bis heute keine Antwort per Email aber das Geld wurde per Lastschrift vom angegeben Konto abgezogen.