Frage beantwortet

Sachsen-Ticket zwei mal ausdrucken und gemeinsam nutzen

Hallo Bahn-Team.

wir wollen demnächst in einer 5er Gruppe reisen.

Wir haben unterschiedliche Startpunkte und treffen uns in der Mitte um weiterzureisen.

Dazu würde sich perfekt ein Länderticket eignen, jedoch müssen wir ja ein Teil der Strecken in zwei Gruppen absolvieren.

Meine Idee:
Ich buche das Länderticket online und gebe alle 5 Reisenden an.

Ich drucke dieses zwei mal aus und somit haben die zwei Gruppen das gleiche Ticket.

Dann trifft man sich und fährt zusammen weiter.

Ist das so möglich?

Muss sich der Käufer des Online-Ländertickets ausweisen?
Das wäre ja nicht immer möglich, wenn dieser frühzeitig die Gruppe verlässt.

Es wäre ja ähnlich, wie wenn ich mit dem Ticket losfahre und jemand später dazu steigt.

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Hallo!

Nein das ist natürlich nicht möglich.

Der Käufer muss sich bei der Fahrausweiskontrolle ausweisen können.

Lösung: Der Fahrgast mit der weitesten Strecke kauft das Ticket und die weiteren Mitreisenden steigen dann nach und nach zu.

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Hallo!

Nein das ist natürlich nicht möglich.

Der Käufer muss sich bei der Fahrausweiskontrolle ausweisen können.

Lösung: Der Fahrgast mit der weitesten Strecke kauft das Ticket und die weiteren Mitreisenden steigen dann nach und nach zu.

Woodstock
Woodstock

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Das könnte ein teurer Spaß werden, der Hauptreisende muss während der gesamten Fahrt anwesend sein und sich auch ausweisen. Ergo ist die eine Hälfte der Gruppe ohne gültigen Fahrausweis und zahlt pro Person 60,- €, zusätzlich dürfte es noch eine Anzeige geben.

kabo
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"Ich drucke dieses zwei mal aus und somit haben die zwei Gruppen das gleiche Ticket.
Dann trifft man sich und fährt zusammen weiter.
Ist das so möglich? "
-> Wenn Sie sich eine Anzeige wegen Betrugs einhandeln wollen, dann ja - sonst nein.

"Muss sich der Käufer des Online-Ländertickets ausweisen?"
-> Ja

"Das wäre ja nicht immer möglich, wenn dieser frühzeitig die Gruppe verlässt."
-> Richtig. Deshalb sollte der Käufer die Gruppe auch nicht frühzeitig verlassen, weil sonst der Rest der Gruppe kein gültiges Ticket hat. Es sollte also derjenige das Ticket kaufen, der am längsten dabei bleibt.

Wieder diese Mitmenschen, die zufällig Jura studiert haben?!

Anzeige wegen Betrug, weil man ein Ticket fälschlicherweiße nicht wie vorgesehen benutzt?!
Kein Kontrolleur, jemals.

Die Antwort, dass der Ticket-Käufer stets anwesend sein muss, hätte auch gereicht.

Aber irgendwie finde ich das nicht 100 % logisch.
Wenn ich Länderticket am Automaten ziehe, gibt es auch keine Hirachie.
Wenn da Zeile 1 aussteigt, interessiert das keine Sau. Auch muss man sich da nie ausweisen.

Woodstock
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EmanuelOB, ein Handy- oder Online-Ticket ist immer personengebunden und hier ist der erste Name der Inhaber des Länder-Tickets. Tickets aus dem Automaten enthalten beim Ausdruck keinen Namen, denn diese Angaben füllen Sie erst anschließend aus. Hier werden alle Namen der Mitreisenden eingetragen. Beim Automatenticket ist es egal, wer wann und wo ein- und aussteigt. Hauptsache ist, dass das Ticket während der Fahrt vorliegt. /ch

Naja, der Fall mit der BahnCard und dem aggressiven Ausländer ist in meinen Augen schon etwas anderes.
Bei einem „normalen“ Schwarzfahrer wird nicht zwingend die Polizei gerufen.
Und, ob die Anzeige stand hällt, kann man sich bei dem BahnCard Dielemma auch kaum vorstellen.

Also halte ich fest:
Die Bahn bietet ein und das selbe Produkt auf unterschiedliche Vertriebswege an, wodurch andere Geltungsbereiche entstehen.

Wodurch dem Kunden ggf. Nachteile entstehen, bei wie gesagt eigentlich dem selben Produkt.

Da kann es doch mal passieren, dass eine Verwirrung entsteht, wieso ich hier nach frage.

Leo
Leo

Leo

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Vor lauter Bekämpfen der Betrüger sollte man nicht gleich alle ehrlichen Kunden, die nicht alle sich laufend ändernden Bestimmungen beherrschen, kriminalisieren!
Die dünnhäutige Reaktion einiger hier ist wohl mit starkem Missbrauch, insbesondere beim Bayern-Ticket zu erklären:

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Bayern-Ticket-...

Zitat (Stand 2013): "Die einzige Bedingung: die Gruppenzusammensetzung muss erhalten bleiben. "Nachträgliche Änderungen der Gruppenteilnehmer sind nicht zulässig", erklärt Saß."

Früher war es wie heute wieder gar kein Problem, wenn Mitreisende erst später zustiegen, aber gegen 2010 wurde ich Zeuge, wie 2 Studenten abkassiert wurden: Der zuerst Einsteigende hatte ein Bayernticket, damals noch gültig bis zu 5 Personen – und nicht etwa ein Bayernticket Single! Mit Hinwies auf obigen Passus wurde der zweite als angeblicher Schwarzfahrer behandelt. Sein wütender Kommentar: "Wenn ich ein Auto habe, sehen die mich nie wieder!"

Im Artikel heißt es dagegen trotz des zur Begründung aufgeführten Paragrafen:

"Zustiege sind ausdrücklich erlaubt...."

Reaktionen der DB auf das Schlepper-Unwesen, Zitat aus obigem Artikel: "…holten Kontrolleure der Bahn Beamte der Bundespolizei hinzu - und ließen die Sache auffliegen. Von den Mitfahrern, die meist davon ausgingen, dass die Fahrt legal sei, kassierten die Kontrolleure eine "Fahrpreisnacherhebung" in Höhe von 40 Euro.
Das Einschreiten der Bahn ist umstritten. Kritiker bemängeln, für Kulanz sei kein Platz. Die Bahn müsse zwar einschreiten, wenn es Betrugsversuche gebe, sagte der Sprecher des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Gerd Aschoff. Aber: "Es entsteht der Eindruck, dass die Mittel doch sehr drastisch sind." "

Mittlerweile müssen die Namen aller Mitreisenden gleich beim Kauf eingetragen werden – und mittlerweile klappt das ja auch sogar bei Online- und Handytickets. Daher hätte ich eigentlich erwartet, dass sich das Klima zwischen überall Betrüger witternder DB und mit Paragrafen aufs Kreuz gelegter (Noch-)Kunden (wie die beiden Studenten) allmählich normalisiert – aber einige Kommentare ergeben ein anderes Bild.

Der Zirkus mit dem Hauptreisenden ist offensichtlich nur so zu erklären, dass man panische Angst davor hat, dass 2 angeblich gemeinsam Reisende einen kleineren oder evtl. doch größeren Teil der Strecke doch getrennt reisen und weniger zahlen. Da wird dann gleich Betrug gewittert und die große Keule geschwungen. Aber umgekehrt bietet sogar die DB selbst eine Plattform an, wo sich Leute bequem online verabreden können, um statt 5 separater Bayerntickets ein wesentlich billigeres gemeinsames zu kaufen.
.
https://www.bahn.de/regional/view/regionen/bayern/freizei...

Sonst wäre es den meisten dagegen wohl zu blöd, andere am Automat anzusprechen. Das bevorzugt, wie bei der DB üblich, mal wieder Großstadtbewohner, deren Chancen auf Mitfahrer deutlich besser sind.

Nach den geltenden Regelungen müssen alle Reisenden unbedingt gemeinsam reisen, was durch ein nicht kopierbares einziges Papierticket oder ein Online-/Handy-Ticket mit dem einen einzigen immer anwesenden Hauptreisenden sichergestellt ist. Das hätte man aber sachlich kommunizieren können, ohne gleich Betrug zu unterstellen und mit einer Anzeige zu drohen.

Auch ich hätte das angefragte Feature vor Jahren gerne einmal genutzt, um die restliche Gruppe in München zu treffen; das wäre zwar ein Riesenumweg nach Norden gewesen, aber geselliger. Ich fuhr dann aber viel schneller und billiger quer nach Westen mit dem Auto statt mit einem separaten Bayern-Ticket zum Start der Wanderung.

Zum Seitenhieb mit der nicht unterschriebenen Bahncard:

Fall 1: Es war die eigene Bahncard: Dann hat der Inhaber für eine Leistung bezahlt (Rabatt zu erhalten), die ihm die DB vorenthält; also Betrug seitens der DB. (Mit Augenmaß hätte man früher den Personalausweis zur Kontrolle und das sofortig Unterschreiben der Bahncard verlangt.)

Fall2: Es war nicht die eigene Bahncard; Dann war es natürlich tatsächlich Betrug seitens des ungerechtfertigten Nutzers.

Welche offenbar hochwichtige Funktion hat die Unterschrift auf der Bahncard denn eigentlich überhaupt? (Ich meine sachlich, über die reine Befriedigung des entsprechenden Paragrafen hinaus, dass sie erforderlich sei! Dass ich irgendwas akzeptiere, unterschreibe ich ja schon beim Kauf.)