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BahnCard nicht unterschrieben! Dafür Polizei gerufen! Betruf vorgeworfen

Hallo,

ich wurde heute im Zug kontrolliert und mein BahnCard 25 (welche übrigens schon 11 Moante alt ist) nicht unterschrieben war, wei l ich es ehrlich vergessen hatte. Der Kontrolleur meinte, dass mein Ticket somit ungültig ist und hat nach meinem Ausweis gefragt. Ich bin kein Staatsangehöriger von Deutschland, deshalb habe ich meinen Pass mit meinem Aufenthaltserlaubnis gezeigt, wo keine Anschrift in Deutschland steht. Wegen des Fehlens der Angabe zu der Anschrift hat der Schaffner für die nächste Station eine Polizeieskorte bestellt!!!!! Bis wir in der nächsten Station waren (welche z. Glück mein Reiseziel war), hat der Schaffner mir ein Strafzettel in gesamter Höhe (als wäre ich einfach schwarzgefahren) ausgestellt anstatt den Unterschied zu verlangen. Später am Bahngleis kam die Polizei (die waren etwas netter), haben nach meiner Adresse gefragt und dann meinten, dass ich bald EINE ANZEIGE WEGEN BETRUGES BEKOMMEN WERDE. Ich bin natürlich bis jetzt in Panik. Erstens: Wieso soll ich die gesamte Strafe für den ungültigen Bahncard zahlen (das heißt jemand der gar kein Ticket hat ist besser aufgestellt) und zweitens: Ist Benutzung eines Bancards der nicht unterschreiben ist eine Straftat? was soll ich nun machen!
Danke
P.S. Das ist im Zug von Abelio Rail Mitteldeutschland GmbH geschehen

Ruben191
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Es ist in der Tat so, dass eine Bahncard ohne Unterschrift ungültig ist. Und man muss zur Bahncard einen amtlichen Lichtbildausweis vorzeigen können, damit geprüft werden kann, ob die Bahncard auch dem Reisenden gehört.
https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt_2017... (Seite 48+49, Nr. 2.3 und 2.6)

Wenn die Bahncard also nicht gültig ist (weil nicht unterschrieben oder kein Ausweis dabei), dann wird das Ticket nicht ungültig - man halt "nur" keinen Anspruch auf den Bahncard-Rabatt. D.h. man muss bei einer ungültigen BC25 "nur" 25% des Flexpreises (+Bordzuschlag) nachzahlen.

Betrug wäre es erst, wenn Sie eine Bahncard vorgezeigt hätte, die Ihnen nicht gehört (also Name auf der Bahncard anders als Name im Ausweis).

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Es ist in der Tat so, dass eine Bahncard ohne Unterschrift ungültig ist. Und man muss zur Bahncard einen amtlichen Lichtbildausweis vorzeigen können, damit geprüft werden kann, ob die Bahncard auch dem Reisenden gehört.
https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt_2017... (Seite 48+49, Nr. 2.3 und 2.6)

Wenn die Bahncard also nicht gültig ist (weil nicht unterschrieben oder kein Ausweis dabei), dann wird das Ticket nicht ungültig - man halt "nur" keinen Anspruch auf den Bahncard-Rabatt. D.h. man muss bei einer ungültigen BC25 "nur" 25% des Flexpreises (+Bordzuschlag) nachzahlen.

Betrug wäre es erst, wenn Sie eine Bahncard vorgezeigt hätte, die Ihnen nicht gehört (also Name auf der Bahncard anders als Name im Ausweis).