Frage beantwortet

Fahrgastrechte bei 1 Stunde früher abfahren müssen und 1 h länger fahren müssen?

Hallo,

Greifen die Fahrgastrechte, wenn man 1 Stunde früher abfährt und 1 h länger fahren muss?

Ursprünglich war ein Sparpreis gebucht auf 20:23 Uhr Abfahrt, und 0:07 Ankunft am Zielort. Da der Zug ausfällt, und ich mit einem Nacht-IC fahren müsste, und erst am nächsten frühen Morgen ankommen würde, musste ich um 19:23 Uhr abfahren.

Der Zug, den ich genommen habe, fuhr um 19:23 Uhr abfahren und um 23:07 ankommen. Durch die Verzögerungen in Rastatt komme ich erst um 0:07 Uhr an, also eine Stunde später. Da die Zugbindung aufgehoben ist, gehe ich davon aus, dass ich den Regelfahrplan des Zuges, der um 19:23 Uhr abfährt zugrunde legen kann zwecks Ermittlung der Erstattung, oder ?

Wenn nein, warum nicht ?

MichaZ
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kabo
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Eine Erstattung ist nur vorgesehen, wenn Sie 1 Stunde später ankommen als gebucht.
Wenn Sie früher losfahren, um zu der Zeit anzukommen, die ursprünglich gebucht war, dann besteht kein Erstattungsanspruch.

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kabo
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Eine Erstattung ist nur vorgesehen, wenn Sie 1 Stunde später ankommen als gebucht.
Wenn Sie früher losfahren, um zu der Zeit anzukommen, die ursprünglich gebucht war, dann besteht kein Erstattungsanspruch.

Benutzerin
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Wenn Sie früher losfahren, aber am Zielort pünktlich oder mit einer Verspätung von unter 60 Minuten eintreffen, gibt es keine Erstattung.

https://community.bahn.de/questions/1440382-gibt-keine-entschadigung-reisezeitverlangerung-mehr-60-minuten

MichaZ
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Und wo steht das ?

Warum wird als Grundlage nicht die Verspätung des genutzten Zuges sondern die Abweichung von der gebuchten Ankunftszeit genommen?

Denn hätte ich 19:23 Uhr gebucht, hätte ich 25 % erstattet bekommen, so obwohl ich mich gleich placken muss, bekomme ich keine Erstattung.

Ach übrigens, ich spare der Bahn noch 25 %, denn wenn ich wie vorgesehen fahren würde (Um 20:23 Uhr am Bahnhof stehen würde), hätte ich 6 - 7 Stunden Verspätung

(Mit dem Nacht-IC zockeln wäre die letzte Möglichkeit, noch nach 20:00 von Basel Richtung Köln wegzukommen)

MichaZ, dies finden Sie in den FAQ auf bahn.de. Darin heißt es: „Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 20 Minuten am Zielbahnhof der Fahrkarte kann der Fahrgast einen anderen, nicht reservierungspflichtigen Zug nutzen.“ Da die Verbindung nicht mehr wie gebucht besteht, wird die Zugbindung automatisch aufgehoben und Sie können sich eine neue Reiseverbindung heraussuchen. Hier kann bei der neuen Verbindung nur die jeweilige Ankunftszeit berücksichtigt werden, die es für die Alternative gibt. Die Zeiten der alten Verbindung sind obsolet und kann daher nicht beim Servicecenter Fahrgastrechte berücksichtigt werden. /ch

kabo
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Die EU-Fahrgastrechteverordnung sieht halt vor, dass die Verspätung am Zielort zählt und nicht die Verspåtung des einzelnen Zugs. Das ist auch sinnvoll. Denn oft kommt es vor, dass man wegen einer Verspätung von 5 Minute seinen Anschluss verpasst und erst mit dem nächsten Zug eine Stunde spåter ankommt. Da wäre es ja doof, wenn die Entschädigung auf Basis der Zugverspåtung von 5 Minuten (= kein Anspruch) berechnet würde. Aber bald sind Wahlen. Sie können das Kreuz bei einer Partei machen, die sich fuer eine Ånderung der Fahrgastrechte einsetzt.

Leo
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Gibt es auch Parteien, die für die Interpretation der bestehende Fahrgastrechte wie durch die SNCF eintreten?:

http://medias.sncf.com/sncfcom/garantie-voyage/GARANTIE_V...

z.B.: "Die abfahrt Ihres Zuges verzögert sich um eine stunde oder der Zug wird abgesagt. wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten: Erste Möglichkeit: sie setzen Ihre reise entweder mit dem ursprünglich gebuchten Zug oder mit einem anderen Zug innerhalb von 48h ohne Mehrkosten fort; zDie abfahrt Ihres Zuges verzögert sich um eine stunde oder der Zug wird abgesagt. wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten: Erste Möglichkeit: sie setzen Ihre reise entweder mit dem ursprünglich gebuchten Zug oder mit einem anderen Zug innerhalb von 48h ohne Mehrkosten fort"

MichaZ
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Also da widersprechen Sie sich
@DB

Folgende Situation:
Gebucht:
Sparpreis : Abfahrt 20:23 Ankunft 00:07 - fährt nicht - also Zugbindung aufgehoben

Alternative ausgesucht:

ICE 100 Abfahrt 19:23 - planmäßige Ankunft 23:07 - fährt auch nicht, also tatsächlich gefahren:

Ersatz-IC Abfahrt 19:23 - Ankunft 00:07

von der Alternative gesehen her habe ich 1 h Verspätung

MichaZ
MichaZ

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ok, denn ihre Kollegin am Bahnhof und im Zug meinte, es würde die gebuchte, ursprüngliche Ankunftszeit zählen (0:07), und nur wenn die um mehr als 1 h überschritten wäre, würde es einen Erstattungsanspruch geben.

MichaZ
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IC 99458 am 03.09.

MichaZ
MichaZ

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Jetzt widersprechen Sie sich wieder ...

Meine Reise begann mit dem Ersatz-IC 99458, danach fuhr ich mit ICE 4 und ICE 1110 weiter.

Dennoch, wäre ich regulär gefahren, wäre ich mit dem ICE 100 gefahren und wäre schon um 23:07 Uhr da.

wie gesagt nochmal :

Gebucht Sparpreis : ICE 4, ICE 1110 - Abfahrt 20:23 Uhr Ankunft 0:07 Uhr
Zugbindung aufgehoben, also Alternative ausgesucht: ICE 100 (Abfahrt 19:23 Uhr - Ankunft 23:07 Uhr)
der fuhr auch nicht, also musste ich mit

IC 99458 , danach ICE 4 und ICE 1110 fahren - Ankunft um 00:07.

Wenn man jetzt von der Alternative (ICE 100 ) ausgeht, habe ich Verspätung in Höhe von 1 h.

MichaZ,
bitte füllen Sie das Fahrgastrechte-Formular aus und beantragen Sie eine Erstattung. Die Mitarbeiter des Servicecenters Fahrgastrechte werden Ihren Antrag prüfen. /da