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Grober Schnitzer im Kundenservice der Bahncard 100

Hallo Bahncard Team,

als langjähriger Bahncard Kunde möchte ich ihnen heute einen Verbesserungsvorschlag senden, der sich in folgendem Zusammenhang ergibt:

Ich habe durch meinen Arbeitgeber eine Bahncard 100 erhalten. Allerdings ist bei der Buchung folgender Fehler unterlaufen. Die Laufzeit beginnt am 23.08., sollte aber schon am 11.08. beginnen.

Nun geht ein normal denkender Kunde davon aus, dass es möglich sein müsste das Datum des Vertragsbeginns im Nachhinein noch zu korrigieren (moderne IT müsste das eigentlich leisten können .. :), denn wenn nicht, dann entstehen in meinem Fall ca. 1000€ Kosten zusätzlich für tägliche Tickets auf Langstrecke.

Auf Nachfrage wurde mir versichert, dass es rein gar nichts gäbe, was die Bahn an dieser Stelle tun könnte und dass dieser kleine Fehler bei der Buchung nun nicht mehr revidierbar wäre.

Sie müssen sich vorstellen, dass sie damit Ihr absoluten Premiumkunden auf kürzestem Wege von Markenbotschaftern in das Gegenteil verwandeln, nur weil Ihre IT einer wirklich selbstverständlichen Operation (Daten ändern) nicht gewachsen scheint.

Bitte geben Sie diesen Hinweis an die entsprechende IT-Abteilung weiter. Das ist ja peinlich für die gesamte IT der Bahn.

Gruß
MM

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Woodstock
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Für mich sieht das eher so aus als ob der grobe Schnitzer bei ihrem Arbeitgeber passiert ist.

Naja ... vor dem Hintergrund, dass man bei fast allen Produkten (incl. deutlich Günstigerer) im Normalfall ohne größere Probleme umbuchen kann, ist es schon erstaunlich dass bei einem 4000€ Produkt keinerlei Möglichkeit bestehen soll, diesen Fehler zu beheben finden sie nicht?

Woodstock
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Finde ich nicht, schließlich muss eine neue Karte auch erst produziert werden und das dauert auch eine geraume Zeit.

kabo
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Dass die DB in BC100-Kunden "absolute Premiumkunden" sieht - mit dieser Ansicht dürften Sie ziemlich alleine dastehen.
Wenn Sie die Angebotspolitik der DB in der letzten Zeit verfolgen, sehen Sie, dass der Fokus der DB auf Neukundengewinnung (Schnäppchenangebote für Seltenfahrer) liegt, und weniger auf dem Erhalt von Bestandskunden (treue Vielfahrer).
Betriebswirtschaftlich nachvollziehbar: Jeder Neukunde bringt neues Geld und zieht die Neukundenstatistk nach oben, während BC100-Kunden buchhaltungstechnisch "abgeschrieben" sind (1x zahlen und danach verursachen sie nur noch Kosten, weil sie reisen ohne erneut zu zahlen).

Hallo MartinBerlin,

ich kann verstehen, dass es ärgerlich ist. Wenn jedoch eine BahnCard bestellt wird, dann beginnt die Produktion der Plastikkarte nach abgeschlossener Bonitätsprüfung zeitnah. Zudem ist man gehalten die Angaben vor Versand des Bestellformulars auf seine Richtigkeit zu überprüfen. /di

Also nochmal, ich sagte grober Schnitzer im KUNDENSERVICE der Bahncard 100 nicht im Produkt oder dem Vertrag selbst.

Mir persönlich ist das egal, da ich ohnehin Vielfahrer bin und nicht mehr oder weniger Bahn fahre, weil der Service gut oder schlecht ist.

Worum es eigentlich geht ist die Tatsache, daß die IT der DB nicht in der Lage ist einen Datenbankeintrag zu ändern, was jedes x-beliegbige Unternehmen seit Jahren standardmässig beherrscht. (Auch bei der Bahn ist dies zweifelsfrei technisch machbar, aber wie erwähnt ist der Service dermaßen schlecht aufgestellt, dass dieser einfache Fall grundsätzlich nicht bearbeitet wird. Beamten halt mit Lable Privatwirtschaft ...)

Ich kann bei so ziemlich jedem Abo, das ich abschließe Änderungen vornehmen, nur bei der Bahn soll das bei einem Produkt was schlappe 4.125€ kostet nicht möglich sein.

Da frage ich mich schon, was die ganzen ITler in dem Turm in Frankfurt den ganzen Tag machen .. :D ...

Naja, ihr werdet das schon noch hinbekommen irgendwann.

Cheers
M.

@DB Forum Mods ... das mit der Plastikkarte ist Quatsch, da man vorläufige BC 100 am Automaten ausdruckt. Ebenso wie das im Servicecenter geschieht.

Kundenorientierung bedeutet: Nicht verweisen auf warum es nicht geht, sondern Lösungen suchen, damit es geht.

Das was ich hier gerade mache ist kostruktive Kritik, da ich die Bahn und Ihre Angebot sehr zu schätzen weiß. Mich als Kunden kann man gar nicht vergraulen, aber ich fahre täglich 400km Bahn und bekommen halt täglich mit wie viele Kunden einfach nur schlechten Service bekommen.

Wie gesagt, mich müssen sie nicht überzeugen. Ich bin sowohl Leid gewohnt wie auch grundsätzlich überzeugter Nutzer des Fernverkehrs.

Hallo MartinBerlin,
dies hat nichts damit zu tun, dass das Gültigkeitsdatum nicht angepasst werden kann,
sondern, dass (wie mein Kollege /di bereits schrieb) zunächst eine Bonitätsprüfung durchgeführt werden muss. Tut mir leid, dass die Anpassung dadurch verhindert wird. /aj

2 Wochen für eine Bonitätsprüfung im Jahr 2017 bei mehr als ausreichender Kontodeckung und Kreditkartenlimits jenseits dessen was überhaupt gebraucht wird .. :) ...

Das sind alles weitere Begründungen dafür die Verantwortung außerhalb des Wirkungsbereichs der DB zu suchen.

Und das ist der eigentliche Kern des schlechten Kundenservices.

Ich wiederhole mich, aber ich denke Ihr versteht schon was ich meine.

Gebt euch einfach Mühe. Auch wenn Ihr ein Monopol habt. Einfach nur Mühe geben und idealerweise die Mitarbeiter ermutigen Lösungen zu suchen ... das machen viele erfolgreiche Unternehmen, die nicht gerade zu 100% dem Staat gehören auch so.

Unternehmerisches Denken wirkt Wunder .. :D ... ernsthaft.