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Ticket entwertet an den Falschen Datum

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 26 Juni habe ich ein Ticket für den 3 August gekauft. An 15 Juli würde es fehlerweisse bei eine DB Mitarbeiter entwertet. Jetzt kann ich nicht mehr am 3 August fahren und ich habe 115 Euro verloren. Wie kann das passieren? Wieso ist die DB nicht kulant in solchen Fällen? Es ist deutlich,dass ein Ticket für den 3 August nicht am 15 Juli entwertet sein kann. Also es ist ein DB Fehler. Aber das einzige Antwort die ich bekommen habe war "Sie haben Pech gehabt".

Was kann ich jetzt machen?

Danke

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Um was für ein Ticket handelt es sich und auf welche Weise wurde es entwertet?

Hallo memendez,

wurde die Entwertung auf der Fahrkarte für den 3. August vom Zugbegleiter vermerkt bzw. wurde sie auch abgestempelt? Dann ist es nachvollziehbar und Sie können dies belegen, wenn Sie am 3. August mit dem Ticket fahren.

Bei einem Online-/Handy-Ticket:
Sollten Sie auf Grund doppelter Entwertung eine Zahlungsaufforderung vom Online-Service erhalten, können Sie das vom 3. August sowie das Ticket vom 15. Juli mit einer Schilderung bei den Kollegen einreichen. So können die Kollegen den Sachverhalt nachvollziehen. /di

Hallo,

es handelt sich um ein Handy Ticket. Am 15 Juli hatte ich 2 Tickets, ein Bayern Ticket (ähnlich wie das schönes WE Ticket) die für den Tag Gültig war und meine ICE Ticket für den 3 August.

Ich weiß nicht wie das Ganze passiert ist. Die Dame hat mir für den Ticket gefragt und ich habe das Handy gezeigt. Da wir 5 Leute waren hat Sie gesagt es wäre nicht Gültig. Dann habe ich das richtige gezeigt und alles war ok.

Heute wollte ich mein Ticket am 3 August stornieren und ich kann es nicht stornieren weil es schon entwertet würde. Es mach wirklich kein Sinn da den Ticket ist für 3 August. Leider hat die DB kein Verständnis gezeigt und einfach gesagt, "Pech". Das lustige ist, dass ich kann weder den Ticket stornieren noch es benutzten (laut die DB Telefon Service). Noch lustiger, ich hätte am 15 auch nicht fahren dürfen. Also, was ist der Sinn von das ganze?

Es ist wirklich ärgerlich. 115 Euro ist nicht wenig, besonders in meinem Fall. Ich weiß ich habe Recht, aber einem Anwalt kann ich mir nicht leisten.

Alex

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Wenden Sie sich am besten an den sogenannten "Kundendialog":
DB Fernverkehr AG
Kundendialog
Postfach 10 06 13
96058 Bamberg
Tel.: 01806 996633 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf)
Mail: kundendialog@bahn.de

Und wenn Sie da nicht weiterkommen, an die Schlichtungsstelle:
https://soep-online.de/

Klingt ganz danach, als hätten Sie beim ersten Mal das falsche Ticket vorgezeigt. Das Gerät der Kollegen liest den Aztec-Code ein und damit wird es auch entwertet.

Dass Ihr Ticket nicht systemisch storniert werden kann, wenn es bereits entwertet wurde, ist ganz klar. Das impliziert das Wort Entwertung schon.

Nutzen können Sie das Ticket, sofern Sie dies möchten. Ich habe Ihnen bereits geschildert, wie Sie verfahren können.

Wenn Sie das Ticket nicht nutzen möchten, müssen Sie sich direkt an die Kollegen vom Online-Service wenden und den Sachverhalt schriftlich unter Nennung der Auftragsnummern schildern. Die Kollegen können einsehen, wann welches Ticket entwertet wurde. Die E-Mai-Adresse lautet fahrkartenservice@bahn.de.

@Benutzerin Nein, in dem Fall ist der Online-Service Ansprechpartner, da es entweder um eine Erstattung oder eine Klärung der Forderung geht. Darüber können nur die Kollegen befinden. /di

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Es las sich so, als hätte der Fragesteller bereits mit dem Online-Service telefoniert.

Was ich nicht verstehe: Warum wird ein Ticket mit einem Reisedatum in der Zukunft vom Lesegerät nicht als unzulässig identifiziert?

Leo
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Hat man wirklich vor lauter Hochdruck solch einen Murks programmiert?

Nicht zu fassen!

Oder gibt es eine andere Erklärung?

Wenn so etwas, trotz erfolgloser Buchung verbrauchter Codes, Automaten, die Geld nehmen aber keine Fahrkarte ausgeben,...., sich weiter häuft, muss ich meine bisherige Vorliebe für Online-Tickets wohl revidieren.

Hallo wieder!

Genau, ich habe mich schon mit "fahrkartenservice@bahn.de" in Verbindung gesetzt und die Antwort widerspricht was DB hier sagt. Sie haben mir gesagt, dass ich weder den Ticket stornieren kann noch am 3 August fahren darf. Ich kann es wirklich noch nicht glauben. Vor allem, weil den Fehler an das Ticket System liegt. Mein Ticket ist für den 3 August, ich habe Recht es zu benutzten oder sogar zu stornieren. Aber die Fahrkartenservice sagt mir ich muss entweder ein neues Ticket kaufen oder das Geld verlieren obwohl niemand gefahren ist oder wird.

Kaum zu glauben wie so eine Grosse und Ehrliche Firma, ein Klassiker Deutschlands, so was erlaubt und kein Finger für die Kundenzufriedenheit bewegt.

DB und alle, vielen Dank für die Antworten. Gibt es irgendwelche Nummer oder Adresse wo ich mir Hilfe holen kann? Ich bin ziemlich Sicher dass irgendjemand in DB mein Problem verstehen und lösen kann.

Danke sehr.

Noch etwas, laut Ticket:

"Gültigkeit: Hinfahrt ab 03.08.2017, Rückfahrt ab 06.08.2017
GILT NUR FÜR EINGETRAGENE ZÜGE / TAGE / ZEITEN (ZUGBINDUNG); NV =
NAHVERKEHRSZÜGE VOR / NACH FERNVERKEHRSZÜGEN; GILT JE FAHRT
MAX. 1 TAG BIS FOLGETAG 10 UHR"

Also, es ist deutlich das diesen Ticket nur am 3 und Folgetag Gultig ist! Wie kann das System eine Entwertung am 15 Juli erlauben? Wie kann die DB mir kein Recht in so ein Fall geben?

kabo
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Es ist wie so oft in großen Betrieben - nicht nur bei der DB.
An der einen Stelle sitzen die Leute, die das Problem verstehen, aber nicht helfen können. (Das ist z.B. diese Community, wo Sie gerade sind)
Und an anderer Stelle sitzen diejenigen, die helfen können, aber das Problem nicht verstehen. (Das ist wohl der Fahrkartenservice.)

Aber mehr als beim Online-Service nochmals anzurufen und darauf zu hoffen, dass diesmal ein fähigerer Mitarbeiter an der Strippe ist, fällt mir jetzt auch nicht ein. Die Spannbreite beim Telefonservice der DB reicht von "super kompetent" bis "nahezu unfähig", da ist es etwas Glückssache, wen man erwischt.

Volker
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Aus den von kabo genannten Gründen würde ich mir in diesem Fall einen weiteren Anruf (und die damit verbundene Warteschleife) beim Online-Service sparen - und mich mit dem Anliegen direkt an die Schlichtungsstelle

https://soep-online.de/beschwerdeformular_bahn.html

wenden.

PS : gerade bei den "nahezu unfähigen" Mitarbeitern wird "Unwissenheit" gerne durch "Arroganz" ersetzt

Hallo menendez,

bitte senden Sie den gesamten Sachverhalt noch einmal an per E-Mail an: fahrkartenservice@bahn.de. Geben Sie dort auch die beiden Auftragsnummern an (ICE-Fahrkarte und Bayern-Ticket). Bei der Fahrkartenkontrolle wird die Gültigkeit des Tickets erst nach Übertragung der Daten systemisch kontrolliert, also nach Schichtende des Kollegen. Vorher ist dies nicht möglich. Hier muss davon ausgegangen werden, dass der Reisende das richtige Ticket vorzeigt, anhand des Barcodes ist es nicht möglich, den Reisetag zu sehen.
Die Kollegen vom Online-Service werden dies dann noch einmal prüfen und entscheiden ob eine Kulanzstornierung möglich ist. /tr

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"Die Kollegen vom Online-Service werden dies dann noch einmal prüfen und entscheiden ob eine Kulanzstornierung möglich ist."

Allein schon, dass Sie hier von einer "Kulanzstornierung" schreiben, beweist leider, dass Sie die Schuld nach wie vor beim Kunden sehen.
Der Fehler ist aber, dass ein Ticket, das ein Gültigkeitsdatum hat, das am Tag der Kontrolle überhaupt keine Fahrt erlaubt hätte, einfach so entwertet worden ist.

Blender28
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Genauso wurde eine Fahrkarte, die für den Tag der Kontrolle keine Gültigkeit hat, unnötigerweise vorgezeigt. Damit nahm das Unheil seinen Lauf. Hoffentlich kommt es zu einem guten Ende.

kabo
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Wenn das mit der Kulanzstornierung nicht klappt, würde ich einen Anwalt beauftragen.
Die Anwaltskosten muss die DB erstatten. Der Anspruch ist berechtigt: Wenn die DB ein Ticket entwertet, ohne dass das Ticket genutzt wurde und weder den Ticketpreis zurückerstattet noch eine Nutzung ermöglicht, dann liegt eine ungerechtfertigte Bereicherung der DB vor (Fahrgeld kassiert, aber keine Leistung erbracht). Sollte die DB die Rückzahlung verweigern, liegt auch Verzug vor, der zur Erstattung der Anwaltskosten verpflichtet.
Warum die DB hier von Kulanz spricht, obwohl der Anspruch klar berechtigt ist, ist mir ein völliges Rätsel.

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@Blender28
Meines Wissens heißt der Vorgang "FahrkartenKONTROLLE".
Wenn ich 'unnötigerweise' ein bereits abgelaufenes Ticket vorzeige, komm ich damit ja auch nicht durch.

Keine Antwort bis jetzt. Gestern gings ziemlich schnell aber heute nichts.

DB, kannst du bitte diesen Fall weiterleiten?

Danke sehr!

Wegen Anwalt ich habe einfach kein Geld dafür. Ich werde am WE Freunde und Familie fragen aber ich weiss nicht ob es Sinn macht.

menendez, wenn Sie die E-Mail heute geschrieben haben, benötigen die Kollegen etwas Zeit, den Fall zu prüfen. Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Eine Weiterleitung über die Community ist nicht möglich. /gu

5 Tage sind vorbei und ich habe noch keine Antwort von die DB. Sie ignorieren einfach mein Fall.

Der 3 August nähert sich und dann wird es wirklich keine Lösung geben.

DB, was kann ich jetzt machen?

Danke sehr,

Alex

Guten Abend menendez,

wir haben auf die Bearbeitungszeit der Kollegen keinen Einfluss. Bitte wenden Sie sich an den Online-Service, wenn Sie Fragen zum Bearbeitungsstatus Ihres Anliegens haben. Die Kollegen erreichen Sie auch rund um die Uhr unter der Rufnummer 0180 6 10 11 11 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf). Hier in der Community können wir Ihnen nicht weiterhelfen. /ni

Leo
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Ichwürde die ganze Diskussionhier ausdrucken und das nicht benutzte Ticket einfach nutzdn - für programmierten Murks (fälschliche Entwertung) kann der Kunde ja nichts.

Mit Glück läßt der Zugbegleiter gesunden Menschenverstand walten, mit Pech erstellt er eine Fahrpreisnacherhebung und eröffnet den Kampf mit der Textbaustein-Gefechts-Batterie, die gerne mal Sachen abschießt wie in erwa: "Unsere Forderung bestand zu Recht, da der am Einstiegbahnhof Neapel bereit stehende DB-Fahrkartenautomat nicht benutzt wurde."