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Wird die Zugbindung ebenfalls ausgehoben wenn der vorherige verspätete Zug zu einem seperaten Ticket gehört?

Ich habe mit meinen bahn.bonus Punkten eine Freifahrt von B nach C gekauft, da die Freifahrt von A nach C nicht verfügbar war. Für die Verbindung von A nach B werde ich nun ein seperates Ticket kaufen. Jetzt meine Frage: Sollte der Zug von A nach B (100% Bahn-Tochter) Verspätung haben, kann ich dann eine Alternativverbindung nutzen oder muss ich den kompletten Flexpreis zahlen weil die beiden Tickets nicht auf einer Reiseverbindung (ein Ticket) sind?

Antworten

In diesem Fall wird die Zugbindung nicht aufgehoben, es sei denn, ein durchgehendes Ticket ist aus technischen Gründen nicht machbar. Das scheint mir aber nach Ihrer Schilderung hier nicht in frage zu kommen.

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Grundsätzlich ist jeder Fahrschein ein eigener Beförderungsvertrag, mit all seinen Rechten und Pflichten. Eine Aufhebung der Zugbindung ist somit für die 2. Fahrkarte nicht möglich. Eine Ausnahme sind Fahrkarten zu einer Reise die nur getrennt gebucht werden können. Planen Sie daher genügend Umsteigezeit ein, oder beten Sie für pünktliche Züge.

Technisch ist es zumindest nicht möglich die Verbindung als Freifahrt zu buchen. Der Zug der nie mit in die Freifahrt ging ist die UBB, eine Art S-Bahn für Usedom. Es ist also nicht so, dass dieser Zug "überbucht" wäre, da man hier gar keine Tickets vorab kaufen kann.

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Ein technischer Grund liegt nur vor, wenn es unmöglich ist, die Fahrt von Usedom nach C als Flexticket zu buchen.

DB
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Hallo zusammen,
die Antworten sind alle korrekt. Es besteht in diesem Fall keine Reisekette, sodass eine Aufhebung der Zugbindung im Falle einer Verspätung nicht möglich ist.
@Bummelbahner: Sie könnten höchstens im Falle einer Verspätung vor Ort am Bahnhof meine Kollegen fragen, ob sie Ihre Zugbindung aus Kulanz aufheben. Ein Anspruch besteht hierauf aber nicht. Liebe Grüße /jn

Leo
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Für freifahrende Bahner gibt es mit der 100%- DB-Tochter übrigens keinerlei Probleme:

https://community.bahn.de/questions/1246440-bahn-bonus-freifahrt-db-tochter-ubb

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Was hat das mit der Frage zu tun? Ich glaube nicht, dass der Fragesteller bei der Bahn beschäftigt ist.

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Es hat zwar auch nichts mit der Frage zu tun, aber ab dem kommenden Fahrplanwechsel werden die NE-Bahnen wieder in die Bonusfahrten aufgenommen. Wie man hört, kam es zu einer Einigung.

Leo
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Ich finde es skandalös, wie die DB in Zusammenarbeit mit ihrer 100%-Tochter UBB einerseits gnadenlos auf dem Rücken der Fahrgäste NE-Allüren wie gegenüber verfeindeten Transdev-Töchtern zelebriert - aber andererseits den Bahnern selbstverständlich gegenseitig Freifahrten gewährt!

Mit anderen DB-Unternehmen klappt es ja auch, wie man es erwartet:

http://www.suedostbayernbahn.de/so_bayern/view/wir/wir.shtml

http://www.suedostbayernbahn.de/so_bayern/view/home/info/...

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@Leo
Im Zusammenhang mit einer Prämie finde ich Ihre Empörung doch etwas übertrieben.

Leo
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Frage war:

"Jetzt meine Frage: Sollte der Zug von A nach B (100% Bahn-Tochter) Verspätung haben, kann ich dann eine Alternativverbindung nutzen oder muss ich den kompletten Flexpreis zahlen weil die beiden Tickets nicht auf einer Reiseverbindung (ein Ticket) sind?"

Antwort war:

"Es besteht in diesem Fall keine Reisekette, sodass eine Aufhebung der Zugbindung im Falle einer Verspätung nicht möglich ist. "

Das, d.h. die Nachforderung von bis zu 145€ vom unschuldigen Reisenden, nur weil ein konzerneigener Zug nicht pünktlich fährt, finde ich übertrieben bürokratisch-pingelig - insbesondere, da man bzgl. Freifahrten da deutlich weniger strenge NE-Maßstäbe anlegt.

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Soweit die Theorie, Leo. Leider haben Sie versäumt, die komplette Antwort zu zitieren. Es wurde auch auf die Möglichkeit einer kulanten Auslegung der Fahrgastrechte aufmerksam gemacht. Tatsächlich sind die Mitarbeiter der Bahn weit weniger bürokratisch-pingelig wie von Ihnen dargestellt. Selbst wenn, müsste man, Dank Ihrer zahlreichen workarounds, keine 145 Euro zahlen. Wie schon erwähnt, braucht man sich um diese Problematik ab Dezember keine Sorgen mehr machen.

Leo
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"Tatsächlich sind die Mitarbeiter der Bahn weit weniger bürokratisch-pingelig wie von Ihnen dargestellt. Selbst wenn, müsste man, Dank Ihrer zahlreichen workarounds, keine 145 Euro zahlen."

Das ließe dann ja hoffen, Blender 28, doch keinen neuen Sparpreis AB 19,90€ oder Flexpreis BIS 145€ als Ersatz für die verlorenen 1000 Punkte kaufen zu müssen....

Das hörte sich anfangs aber ganz anders an:

"Grundsätzlich ist jeder Fahrschein ein eigener Beförderungsvertrag, mit all seinen Rechten und Pflichten. Eine Aufhebung der Zugbindung ist somit für die 2. Fahrkarte nicht möglich. ... Planen Sie daher genügend Umsteigezeit ein, oder beten Sie für pünktliche Züge."

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Ja, das ist wahr. Ich MUSS den Fragesteller jedoch auf seine Möglichkeiten nach der Fahrgastrechte-Verordnung hinweisen. Kulante Entscheidungen die darüberhinaus gehen, werden einzeln von Fall zu Fall gefällt. Jedoch kann man diese nicht einfordern. Das ist das Wesen einer Kulanz. Damit der Fragesteller nicht in die Lage gerät, um eine Kulanz bitten zu müssen, empfahl ich dringend genügend Zeit zum Umsteigen einzuplanen.