Frage beantwortet

Warum wird in der Dresdner S-Bahn ständig kontrolliert?

Fährt man in Berlin, München, Hamburg usw. S-Bahnen, finden Kontrollen eher sporadisch statt. In Dresden wird man jedoch alle 4 Haltestellen vom Zugbegleiter kontrolliert, selbst wenn man von Bad Schandau nach Radebeul fährt. Bei ca. 20 Haltestellen macht das gern mal 3 bis 4 Kontrollen, zumeist durch den selben Zugbegleiter. Als tagtäglicher Pendler über ca. 10 Haltestellen führt das weiterhin zu Frust. Zumal, wenn man aus dem Doppelstockwagen aufstehen und aussteigen will, sind die Kontrollen nicht nur nervig, sondern erzeugen auch Stress an der Zielhaltestelle. Warum werden als Kontrollen nicht durch sporadisch auftretende Kontrolleure durchgeführt? Warum leistet sich die S-Bahn Dresden Zugbegleiter im Dauereinsatz?

Diese Antwort wurde als beste Antwort ausgewählt

Hallo Granit1981, Die S-Bahn im Raum von Dresden kann man jedoch nicht mit den Zügen in Berlin, Hamburg und München vergleichen, da der Wagenpark ein ganz anderer ist. Wenn in den Zügen Kundenbetreuer vorgeschrieben sind, gehen sie neben ihren betrieblichen Aufgaben auch der Fahrkartenkontrolle nach. Dabei kann es passieren, dass die Kollegen, wenn Sie am jeweiligen Zugende angekommen sind und umkehren. Damit Sie im Rucksack nicht zu sehr herumkramen müssen, sollten Sie die Fahrkarte griffbereit zur Hand haben. /ch

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (0)

Ja (1)

100%

100% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Benutzerin
Benutzerin

Benutzerin

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Ich versteh noch nicht so ganz, wo das Problem ist, wenn man sich im Besitz einer gültigen Fahrkarte befindet.

Wahrscheinlich möchte man das Schwarzfahren unterbinden?

Woodstock
Woodstock

Woodstock

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Das sollte bundesweit eingeführt werden.

@Benutzerin: Es geht um die Häufigkeit. Wenn man auf dem Arbeitsweg geschätzte 4 Mal auf Hin- und Rückweg kontrolliert wird, an 5 Tagen die Woche, dann empfinde ich das als störend. Ich bin Besitzer einer Verbundraummonatskarte, allerdings kann die Karte im Portemonnaie auch mal im Rucksack runterrutschen. Das Ticket einmal herauszuholen, wie hin und wieder in Berlin rauszuholen, macht Sinn. Aber in Dresden wird es übertrieben. Warum muss ich mich auf ca. 30 km und 20 Haltestellen 3 bis 4 Mal beim selben Menschen legitimieren, obwohl er/sie beim ersten Mal eine Verbundraummonatskarte geprüft hat?

Benutzerin
Benutzerin

Benutzerin

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Okay, ist blöd, wenn die so ein schlechtes Gedächtnis haben. In den Fernzügen scheinen sie es sich irgendwie merken zu können - da wird man üblicherweise nur bei Personalwechsel ein zweites Mal kontrolliert, obwohl die Zugbegleiter häufiger vorbeikommen.
Aber den Hintergrund solcher Kontrollen kann ich schon nachvollziehen.

Hallo Granit1981, Die S-Bahn im Raum von Dresden kann man jedoch nicht mit den Zügen in Berlin, Hamburg und München vergleichen, da der Wagenpark ein ganz anderer ist. Wenn in den Zügen Kundenbetreuer vorgeschrieben sind, gehen sie neben ihren betrieblichen Aufgaben auch der Fahrkartenkontrolle nach. Dabei kann es passieren, dass die Kollegen, wenn Sie am jeweiligen Zugende angekommen sind und umkehren. Damit Sie im Rucksack nicht zu sehr herumkramen müssen, sollten Sie die Fahrkarte griffbereit zur Hand haben. /ch

Granit1981, der Wagenpark ist nicht alleinig entscheidend. Doch die Züge sind bestimmt durchgehend begehbar und es wird vom Verkehrsverbund vorgeschrieben, ob Kundenbetreuer im Zug ihren Aufgaben nachgehen müssen. Es spricht doch nichts dagegen, wenn es häufige Kontrollen gibt. /ch