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an wen kann ich mich mit einer Beschwerde wenden?

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben Bahnkarten für die Schüler und Betreuer der Berufliche Schulen Groß-Gerau über die Gruppenhotline gekauft und eine Bestätigung per E-Mail bekommen. In der Bestätigung wurden die Verbindungen, Platznummern, Uhrzeiten und alles sonst notwendige aufgelistet.
Einige Zeit später kamen per Post auch die Karten. Wir haben sie per Einschreiben an die Schule weitergeleitet.
Die Sendung hat die Schule nicht erreicht. Ein Nachforschungsauftrag bei der Post blieb erfolglos.
Wir haben bei der Gruppenhotline die Neuausstellung der Karten angefragt. Zuerst wurde behauptet die Klasse könne ohne Karten einsteigen und bei dem Zugpersonal dieses Sachverhalt melden und einen Fahrpreisnacherhebung einleiten. Der Lehrerin war diese Art zu unsicher und sie meinte dieses nicht verantworten zu können.
Bei erneutem Anruf bei der Gruppenhotline wurde sogar diese Möglichkeit ausgeschlossen und uns als einzige Möglichkeit die Klassenfahrt zu retten nahgelegt die Karten erneut zu kaufen.

Bitte um Hilfe.
Es handelt sich um keine übertragbaren Karten. Es ist eine Hauptkarte für den Lehrer/Gruppenleiter und mehrere dazugehörige Teilnehmerkarten – einmalig und unverkennbar. Wir wissen die Platz- /Wagonnummern. Es kann doch nicht sein, dass die DB einen Diebstahl bei der Post billigend in Kauf nimmt und uns als Kunden dazu zwingt die schon einmal bezahlte Leistung noch mal bezahlen zu müssen.
bitte um Hilfe
Beata Kiernazycka

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kabo
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Es erscheint mir am zielführendsten, sich an die Post zu wenden (dort ist die Briefsendung ja abhanden gekommen), zumal Einschreiben ja auch versichert sind.
Falls die Versicherungssumme beim Einschreiben nicht ausreicht, sollte man denjenigen in Regress nehmen, der die Tickets ohne ausreichende Versicherung verschickt hat.

Im Übrigen: Bei der DB sind nur Tickets zum Selbstausdruck personalisiert. Tickets die per Post kommen, sind übertragbar. Das gilt meines Wissens auch für Gruppentickets.

DB
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Hallo Beata, wenn Sie schon mit den Kollegen von der Gruppenhotline gesprochen haben und diese keine Lösung haben, dann kann man da auch nichts mehr machen. Die Situation ist bedauerlich, aber wir können hier nichts machen, da der Fehler nicht bei uns liegt. Bitte wenden Sie sich dafür an die Post, da Sie den Versand darüber beauftragt haben. Wir sind in diesem Fall der falsche Ansprechpartner. Aber wie es kabo schon sagte, sind Einschreiben versichert. Durchaus steht hier ein Anspruch zu, was aber ebenfalls mit der Post geklärt werden muss. /no

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Normale Einschreiben sind nur mit maximal 25 Euro versichert...
Bei Verschickung als Wertbrief hätte es maximal 500 Euro gegeben. Aber das hilft der Fragestellerin ja leider jetzt auch nicht weiter.

Vielleicht hilft es, wenn Sie sich an den Kundendialog wenden:
Für Beschwerden ist bei der Deutschen Bahn die Kundenbetreuungsstelle zuständig. Kunden sollten Zeit mitbringen: DB-Fernverkehr AG, Kundendialog, Postfach 100 613, 96058 Bamberg; Telefon (14 Cent/Minute): 01805-99 66 33; Internet: http://www.bahn.de/kontakt

Bertosch
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@Benutzerin: was soll der Anruf beim Kundendialog bringen?

Es ist halt mehr als ärgerlich, dass die Oost abhanden gekommen ist, aber was kann die DB dafür?

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Die DB kann nichts dafür. Aber vielleicht lässt sich doch noch etwas auf Kulanz machen.
Wenn ich die Fragestellerin richtig verstanden habe, kann jemand anders doch überhaupt nichts mit den Fahrkarten anfangen, sodass der Bahn kein Schaden entstehen würde, wenn die Schüler die von ihnen gebuchte und bezahlte Fahrt antreten. Lt. Schilderung gab es dazu von Bahnseite ja auch durchaus verschiedene Meinungen.

Bertosch
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Wie Kabo geschrieben hat, sind die Tickets nicht personalisiert. Also kann jeder der die Karten hat, auch damit fahren.

Und damit entsteht sehr wohl ein Schaden. Die kulante Regulierung des (selbstverschuldeten, bzw. nicht ausreichend versicherten) Verlust, zusätzlich noch die unbezahlte Nutzung der unrecht erhaltenen Tickets.

Volker
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Es gab genau zu diesem Problem vor kurzem schon mal ein Thema.

Und es sollte doch wohl klar sein das die Bahn hier nicht im geringsten eine Verantwortung für trägt, im Gegenteil .. auch in diesem konkreten Falle haftet selbst die Post lediglich bis max 20,- /25,- Einwurf / Einschreiben mit Unterschrift. Nicht mal die Person die sie lediglich im Auftrage bestellt und weitergeleitet hat., denn die hätte als gewerblicher Verkäufer handeln müssen.

Als Wertbrief wären sie dagegen bis 500,- Euro max versichtert gewesen, was natürlich der der Post mit 4,30 extra Gebühr belastet gewesen wäre und so unterm Strich ein Paket für 4,99 ( online frankiert ) die günstigste Versendungsmethode gewesen wäre um bis max 500,- abgesichert zu sein.

Rein rechtlich ist es nun einmal so.
Natürlich wäre es hier eher wünschenswert wenn die Bahn da es sich um Schulkinder handelt ausnahmsweise auch mal Kulanz gewährte, soweit die Tickets wenigstens personalisiert waren
so ich das ja auch aus Beschreibung der Fragestellerin herauslese.

ThomasDenkel
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Natürlich trifft die DB keine Schuld, wenn die Fahrscheine bei einem nicht von ihr veranlassten Postversand abhanden kommen. Nach Schilderung des Sachverhalts könnte sie aber zu einer kundenfreundlichen Kulanzlösung bereit sein. Zwar sind Gruppenfahrscheine in der Regel nicht personalisiert, aber im Fernverkehr zuggebunden und auch im Nahverkehr ab 20 Personen anmeldepflichtig - die Kundendaten liegen der DB also auf jeden Fall vor. Somit kann eigentlich ausgeschlossen werden, daß Dritte den verlorenen Fahrschein nutzen, ohne damit während der Reise auffällig zu werden.

Also liebe DB: Ihr verlangt von euren Kunden so oft Verständnis für alle möglichen Unzulänglichkeiten eurerseits - zeigt doch auch mal Verständnis für ein nachvollziehbares Hilfegesuch eines Kunden.

@polenreisen | Wenn Sie mit der DB in dieser Sache nicht weiter kommen, empfehle ich Ihnen, sich auch mal an die Schlichtungsstelle öffentlicher Personenverkehr (http://www.soep-online.de) zu wenden. Dort nehmen sich neutrale Fachleute Ihres Anliegens an und bemühen sich darum, eine Kompromisslösung im Sinne des Kunden zu erreichen. Auch der Fahrgastverbahnd Pro Bahn (http://www.probahn.de) ist an solchen Fällen stets interessiert um sich - zwar nicht im Einzelfall, aber im Großen und Ganzen - für Fahrgastinteressen einsetzen zu können.