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Wofür gilt die 180-Tage Vorverkaufsfrist TATSÄCHLICH

Ich habe mehrere Bahnreisen im Herbst vor mir und wollte mir dafür - rechtzeitig - Tickets besorgen. Sehr erfreut war ich über die Nachricht Ende letzten Jahres, dass die Bahn die Vorausbuchungsfrist auf 6 Monate erhöht. Im Echtbetrieb zeigte sich bei meinen Buchungsversuchen jedoch, dass das wohl eher eine theoretische Frist ist. Bei Buchungen für Paris und Kopenhagen kam jeweils der Hinweis, dass die Buchung erst ab einem Zeitpunkt genau 3 Monate vor dem Reisetag möglich sei.
Und dann noch: wie verhält es sich mit Vorausbuchung und Fahrplanwechsel, insbes. dann wenn eine Zugbindung (z.B. Sparpreis) eingegangen wird?
Vielen Dank für ein paar erhellende (und: praktisch verwertbare) Informationen dazu!

ChriSou
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kabo
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Bei Fahrten ins Ausland hängt die Vorbuchungsfrist meist an der ausländischen Bahn.
Wobei es meist nicht an der Vorbuchungsfrist liegt, sondern an der Platzreservierung.
Gerade in Frankreich und Dänemark sind Platzreservierungen oft verpflichtend, d.h. der Fahrkartenkauf muss mit einer Platzreservierung kombiniert werden. Platzreservierungen sind in vielen Ländern nur 3 Monate im Voraus möglich.

Über de n Fahrplanwechsel fällt die 6-Monatige Vorbuchungsfrist ohnehin flach.
Der nächste Fahrplanwechsel ist Mitte Dezember und Fahrkarten für die Zeit danach werden ab Mitte Oktober buchbar sein.

Hallo ChriSou, die Aussage von kabo kann ich bestätigen. Ergänzen möchte ich noch, dass beim Vorverkauf für Dänemark allgemein drei Monate und Frankreich im Hochgeschwindigkeitsverkehr vier Monate gelten. /gu