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Warum ist es den Kundenbetreuern der VIAS untersagt, notfalls auch im Gebiet des RMV, Fahrkarten auszustellen?

Auf eine Beschwerde bei der VIAS, da Ihr Ticketautomat die Annahme von Bargeld verweigerte, erhielt ich folgende Information:

"...
Die Kundenbetreuer verkaufen auch Fahrkarten im Zug,….
Allerdings nur im VRM Gebiet, hier haben wir einen Auftrag. Im Gebiet des RMV ist uns ein Verkauf untersagt. Daher kommt es immer wieder zu Problemen in den Zügen.
z.B ein Fahrgast sitzt im Zug und möchte von Wiesbaden nach Koblenz, hier darf eine Fahrkarte verkauft werden. Nebendran sitz ein Fahrgast und möchte von Wiesbaden nach Rüdesheim, hier darf keine verkauft werden.
Dass das zu Irritationen führt, erklärt sich von selbst.

Die Automaten an der Strecke obliegen der DB, diese sind auch für Wartung und Funktionalität verantwortlich...

Bei Ihrer beschriebenen Situation ( Einstieg ohne gültige Fahrkarte) gibt es nur zwei Alternativen, entweder wieder aussteigen oder eine EBE in Höhe von 60,- Euro zu lösen.
..."

Gerne lasse ich Ihnen den gesamten Schriftverkehr zukommen.

Es scheint mir, als würden Zuständigkeiten und für den Kunden nicht nachvollziehbares Kompetenzgerangel, auf dem Rücken des Kunden ausgetragen?

idstone
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idstone
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Wenn der von der DB betreute Automat streikt sicherlich schon - dies ist übrigens auch kein Einzelfall

Bertosch
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Bleibt trotzdem ein Thema für den RMV

Hallo idstone,

wenn es ein Problem mit dem Automaten gibt, dann kann man dies direkt unter der kostenfreien Rufnummer am Automaten melden. So wissen die Kollegen Bescheid und können weiteres veranlassen.
Wenn es keine andere Möglichkeit gab, ein Ticket vor Ort zu erwerben, können Sie dann in den Zug steigen und meine Kollegen im Zug darauf ansprechen. So kann der Sachverhalt auch nachvollzogen werden und Sie erhalten einen entsprechenden Beleg. Diesen können Sie dann im DB Reisezentrum vorlegen und den Fahrkartenpreis entrichten. /di

idstone
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@DB

Genau das war ja erfolgt!
Die Geldstücke fielen mehrmals durch den Automaten. Da der Zug dann bereits einfuhr, wurde die Zugbegleitung bereits beim Einstieg darauf hingewiesen. Viel Zeit um in Warteschlangen fest zu hängen, um dort letztendlich Checklisten nach Schema-F zu beantworten, bestand nicht.

Gerne lasse ich Ihnen den ausführlichen Sachverhalt und Schriftverkehr zukommen.
Da ich hier bereits darauf hingewiesen wurde, dass noch mehr Parteien involviert, bzw. überhaupt zuständig sind, habe ich auch die RMV hinzugezogen.

Frage mich wirklich, wie man bei gelegentlicher Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel zwischen Zuständigkeiten von DB, VIAS, RMW, VRM etc. unterscheiden soll

Nur wenn Sie den Mangel sofort den Kollegen melden, ist er auch bekannt und kann von den Mitarbeitern im Zug in Erfahrung gebracht werden. Ist dies nicht der Fall erhält man eine reguläre Fahrpreisnacherhebung.
Da der RMV vorgibt, dass im Zug keine Fahrkarten verkauft werden, können meine Kollegen im Zug da auch nichts machen.
Um es für Sie aufzuschlüsseln, für das technische Problem sind meine Kollegen von der Automatenhotline Ihr Ansprechpartner. Wenn es darum geht, dass keine Tickets im Zug verkauft werden, der RMV. /di

idstone
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Der RMV wurde nun parallel davon in Kenntnis gesetzt.
Bin wirklich auf deren Ausrede, bzw. Sichtweise, gespannt.
Würde mich nicht wundern, wenn ich als nächstes an das BMVI verwiesen werde.