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Keine Kulanz bei Stornogebühren?

Hallo,

ich habe am 07.06 ein Sparticket gebucht. Kurz darauf wurde mir mittgeteilt, dass das Datum sich geändert hat und die Reise früher stattfinden muss.

Beim Online-Umtausch des Tickets wurde das vorherige Ticket storniert und sind Stornogebühren angefallen. Diese Stornogebühren sind hierbei fast 1/3 des Gesamtpreises!!

Als ich versucht habe das mit dem Kunden-Service zu klären kam war es ein Kampf zu diesem durch zukommen. Dies ist mir jedoch nicht am selben Tag gelungen. Nachdem es mir jedoch gelungen ist wurde ich von einem Service-Mitarbeiter zum anderen weitergereicht und anschließend zum Kundendialog abgeschoben. Nach fast 40 Minuten!!

Hier wurde mir einfach mitgeteilt, dass die AGBs nicht mehr hergeben. Kulanz können Sie hier nicht zeigen und als Tip wurde mir mitgegeben beim "nächsten Mal" mir mehr Zeit zu nehmen beim buchen. Bei Änderungen bitte diese nicht selber Online machen sondern nur mit dem Kunden-Service!

Jetzt zu meiner Fragen:
Wieso zeigt die DB in solchen fällen keine Kulanz?

Ich als Kunde versuche nur ohne eine Service-Kraft der DB zu behelligen meine Buchungen und ggf. Umbuchungen zu machen. Wieso werde ich dann von der DB hierfür mit Stornogebühren bestraft?

Wieso sind die Service-Mitarbeiter so schwer zu erreichen?
Ich als Kunde werde im bestehenden System gezwungen mehrere Anläufe zu machen um mein Anliegen beantwortet zu bekommen, wobei ich eigentlich nur abgespeist wurde nach dem ich mich durchgekämpft habe.

Wie werden die Stornogebühren ermittelt?

Wieso gibt es nicht die Möglichkeit Online einfach ein Ticket umzubuchen ohne Stornogebühren?

Arturo
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kabo
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"Wie werden die Stornogebühren ermittelt?"
-> Die werden gar nicht ermittelt, sondern sind immer gleich. Bei Sparpreistickets beträgt die Stornogebühr einheitlich 19€. Das steht auf dem Ticket aber auch drauf.

"Wieso gibt es nicht die Möglichkeit Online einfach ein Ticket umzubuchen ohne Stornogebühren?"
-> Die Möglichkeit gibt es doch. Flexpreis-Tickets sind online umbuchbar ohne Stornogebühren. Wenn man die Möglichkeit haben will, kostenlos umzubuchen, dann kauft man sich ein Flexpreis-Ticket.
Bei Sparpreisen ist die Umbuchung nicht kostenlos, dafür sind die Tickets halt billiger.

"Wieso zeigt die DB in solchen fällen keine Kulanz?"
-> Weil irgendwo ja ein Unterschied zwischen Flexpreis (teurer, aber kostenlos umbuchbar) und Sparpreis (billig, aber nur gegen Gebühr umbuchbar) sein muss. Wenn Sparpreise aus Kulanz auch kostenlos umbuchbar wären, dann würde ja niemand mehr Flexpreis-Tickets kaufen.

"Wieso sind die Service-Mitarbeiter so schwer zu erreichen?"
-> Das würde ich mich auch fragen.

Woodstock
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Diese Möglichkeit gibt es doch, buchen Sie ein Flexticket, das kann man bis einen Tag vor der Reise kostenlos stornieren.

Volker
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Im Grunde braucht sich bei Storno von Sparpreisen keiner erst groß durchzukämfen um beim OnlineService oder sonswo der Bahn etwas zu erreichen. Die Bedingungen so auch der Gebühr sind mehrfach zuvor .. erstmalig sogar bai der Buchungsauswahl eideutig ersichtlich. Jeder Kunde handelt hier voll serbstverantwortlich, da kann dan insofern KEINE Kulanz erwartet werden zumal durch Buchung und auch unnötige Kontaktaufnahme der Deutschen Bahn Kosten verursacht werden.

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Klar könnte man solches dem Kunden gegenüber auch anders einrichten, z. B. dem Kunden ein völlig selbstständiges Storno einrichten bei dem ein echter Umtausch zu einer anderen Verbindung unter voller Anrechnung des bisher gezahlten Preises sofern das neue Ticket wenigstens einen erheblich höheren Preis z. B. statt ab 39,- statt 29,- Euro aufweist, dazwischen vielleicht eher eine Halbierung der Bearbeitungsgebühr anfiele.

Gänzlich aufgeben sollte man hier eine Bearbeitungsgebühr jedoch nicht, ein Unterschied sollte da zu erheblichst viel teueren Flexpreisen dder immerhin zwischen 14,75 zu 149,- betragen sein kann schion sein. Hier allerdings auch eher in den Fahrgastrechten einzuführen wäre ..

Im Grunde allerdings würde ich der DB empfehlen zumindest auch Flextickets wieder am ersten Geltungstag noch kostenfrei stornieren zu können einzuführen. Allerdings nicht unbedingt 100% generell. Wer sein Flexticket Wochen vor Fahrt gebucht hat, hat das meist nicht nötig .. doch so wenn erst am Vortag oder gar am ersten Gültigkeitstag schon.
Jedoch nur im Sinne von Fehlbuchung, oder z. B. Drucker oder sonstigen technischen Ausfall oder ähnliches der erst nach Buchung bemerkt werden kann Rechnung zu tragen. Denn es nutzt einem Buchenden nichts, wenn sein Drucker plötzlich streikt und der Zug in einer Stunde schon fährt.

Im Prinzip könnten solche Stornos wie manch allerdings ebenso gut auf ein Guthabenkonto im Account gut geschrieben werden, aus welchem dann später in anderes Ticket bezahlt werden kann.

Hallo Arturo, kabo hat es schon sehr gut erklärt. Bei einem Sparpreis gibt es halt besondere Stornobedingungen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie diese. Zudem steht es ja auch auf dem Ticket drauf.
Die Kollegen sind abhängig vom Anrufvolumen erreichbar. Es gibt leider Uhrzeiten, wo sehr viele anrufen und dann gibt es Zeiten, wo ganz wenig Leute anrufen. Davon ist es halt abhängig. /no