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Preisangebot der Bahn

Zum ersten Mal muß ich feststellen, daß ein gebuchtes Preisangebot der Bahn zum frühest möglichen Termin, nach zwei Monaten erheblich günstiger, ca. 130€ gegen 182€ zu erwerben wäre. Sollte man dann in Zukunft doch eher abwarten? Jetzt sind es bis zur Reise immer noch vier Monate! Bisher hatte ich angenommen, je eher umso günstiger. Und lohnt sich eine Stornierung? Freundlichen Gruß, Bergsteiger

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Elmaran
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Konkret kann man nur empfehlen wenn schon so günstig wie möglich, auch so früh ab möglich zu buchen. Das ein Angebot später mal eventuell noch günstiger ausfallen mag, wird eher selten vorkommen, und zwar nun dann wenn zu späterer Zeit jene verbindung noch weniger als erwartet ausgelastet sein mag und dann noch ein Paar günstigere Angebote eingeschoben worden sein mögen.

Könnte möglicher weise auch dann passieren, wenn gerade ein Paar Stornierungen getätigt wurden, und so möglicher weise jene Angebote wieder frei wurden. JEDOCH auch, wenn die Abfrage nur geringfügig anders eingegeben wurde, und so der Unterschied zu Abfrage von 2 Monaten zuvor nicht erkennbar.

Es ist bezüglich Preis jedoch nicht zu empfehlen zu lange zu warten.
ist für später im Grunde nur Glückssache, mehr nicht ...
da es viel eher wahrscheinlicher ist das KEIN Sparpreis mehr zur Verfügung steht.

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Elmaran
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Konkret kann man nur empfehlen wenn schon so günstig wie möglich, auch so früh ab möglich zu buchen. Das ein Angebot später mal eventuell noch günstiger ausfallen mag, wird eher selten vorkommen, und zwar nun dann wenn zu späterer Zeit jene verbindung noch weniger als erwartet ausgelastet sein mag und dann noch ein Paar günstigere Angebote eingeschoben worden sein mögen.

Könnte möglicher weise auch dann passieren, wenn gerade ein Paar Stornierungen getätigt wurden, und so möglicher weise jene Angebote wieder frei wurden. JEDOCH auch, wenn die Abfrage nur geringfügig anders eingegeben wurde, und so der Unterschied zu Abfrage von 2 Monaten zuvor nicht erkennbar.

Es ist bezüglich Preis jedoch nicht zu empfehlen zu lange zu warten.
ist für später im Grunde nur Glückssache, mehr nicht ...
da es viel eher wahrscheinlicher ist das KEIN Sparpreis mehr zur Verfügung steht.

Leo
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Es wird leider immer unberechenbarer:

Hier häufen sich empörte Beiträge nach teils drastisch sinkenden Preisen.

2015/2016nutzte ich etliche Male die Bahn, obwohl ich recht kurzfristig mit unakzeptablen Sparpreisen gerechnet hatte.

Diesen Frühling ging es dann doch wegen unerwartet hoher Preise mit dem Auto statt mit der Bahn in den Wochenendausflug.

Früher als 3 Monate habe ich aber ohnehin nie gebucht.

Elmaran
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Für Ausflüge ist die Bahn insbesondere jetztigen Presisystemes mit einer multiplex Sparpreisschwemme ohnehin schlecht geignet, da Ausflüge eher kurzfristigen Entscheidungen unterliegen.. welche teils auch vom Wetter abhängig sind.

Bezüglich Vergleich mit PKW jedoch vergessen die meisten die realen Fixkosten, z. B. ein durchschnittlicher Golf schlägt da pro Kilometer schon mit rund 55 Cent den realen Kilometer zu buche. Für Großstädter welche im Grundes zumindest fast gar keinen PKW benötigen schaut sind dann im Grunde diese 55 Cent den Kilometer fast grundsätzlich in Vergleichsrechnung zu stellen, wärend umso ländlicher das Gebiet eher bis hinunter zu realen Spritkosten und realen Abnutzungskosten von max bis auf allenfalls knapp unter 25 Cent in den Realkosten herab in Rechnung zu vergleichen sind.

Wenn wir das z. B. real betrachten ist z. B. selbst ein Flexpreis auf Langstrecke Hannover - Salzburg von 145,- Euro mit knapp über 19 Cent den Kiolmeter zumindest bei nur einem Reisenden noch um etwa locker bei 66% günstiger als mit einem PKW oder aus flachem Lande ohne S-Bahn Anschluß noch etwa 25% günstiger .. bei wie erwähnt vollen 145,- Euro Ticket einfacher Fahrt im Gegensatz mit PKW unterer noch günstigerer Kategorie von 55 Cent / Kilometer.

Alles was von dieser Rechnung ergeblich abbweicht, kann nur als eine Milchmädchenrechnung angesehen werden, die darauf beruht das sich PKW Fahrer in der Regel sich ihre Kosten generell schön rechnen bis hin zu nur die Spritkosten zu berücksichtigen die frelich in der Regel immer noch bis etwa 20% unter den normalen Flexpreisen liegen. Daher sollte man nie NIE nur die Spritkosten in Gegenrechnung setzen, dann wird schnell ersichtlich das man sich nicht zu zwanghaft an Sparpreisen welche NICHT dazu dienen den Reisenden gutes zu tun, sondern lediglich die Züge in Randlagen besser auszulasten .. orientieren sollte.

Ich finde es daher eher für sinnvoll sich Gedanken über eine BahnCard zu machen, welche sich selbst bei vollem Preis der BC50 schnell amortisieren kann sofern man solch eine Langstrecke nach 2 Fahrten mehr als amortisiert. Bis München ist eine BC50 zum Normalpreis bereits Hannover - München bei etwa 1,8 Fahrten hin und retoure, bei der ermäßgten Version bereits 0,95 mehr als amortisiert .. für Nutzer der MyBahnCard 50 sogar bereits bis Fulda wenn da eine Anschlußweiterfahrt vorgenommen wird.

Ich persönlich gehe so in etwa davon aus das selbst ein Nutzer mit der BahnCard 50 welcher wenigstens so bei etwa 1300 - 1700 Gesamtentfernungskilometer im Jahr je nach Strecken hier auch Nahverkehrsanteile berücksichtigt zumindest eine BahnCard immer amortisiert, die Partner BahnCard schafft es schon doppelt so schnell .. und im Grunde für Reisende die mehrfach im Jahr unterwegs sind im Gegensatz zu eigenen PKW auch bei 2 Personen immer erheblich günstiger fahren und so sogar für ihren PKW einen höheren Wiederverkaufswert der in meiner bisherigen Rechnungsdarstellung noch fehlt erhalten ...

Das gilt auch in einem Mix von Spar und Flexpreisen .. z. B. auf Hinfahrten in früher Stunde / Tagesrandlage eher Sparpreis wählen, und auf Rückfahrten eher flexibler bleiben .. damit fahre ich zumindest bisher recht gut.

Ein jeder muß da natürlich bei sich selber schauen was er so im Jahre fährt, fährt er auch nur mehrfach z. B. 5-6 Reisen um 350 Entfernungskilometer im Jahr .. wenn weniger dann BahnCard 25 .. diese Fahrten auf die Bahn umgestellt wird er immer erheblich sparen .. vorausgesetzt an den Zielen ist nicht unbedingt ein PKW erforderlich .. welches die Rechnung dann natürlich schon in wenig anders darstellen würde.

Ein sich nur an niedersten Sparpreisen zu klammern, halte ich eher für Kontraproduktiv ..
... eher wäre der Bah empfohlen eine völlige Preisstruktur welche die Flexpreise um etwa 1/3 senken lassen würde, und niedere Preise dann möglichst nur noch über die BahnCards zu generieren. Allenfalls in frühester erreichbarer Verbindung noch einen gewissen zusätzlichen Rabatt anzubieten.

Dies wre eine Möglichkeit mit den gesamten Preiswirrwar zu benden, und bezüglich der Konkurrenz Flixbus rechtliche Schritte gegen diese einzuleiten .. denn was die da stetig so noch unter Selbstkostenpreis zu fahren ist rechtlich gesehen gar nicht zulässig. Einerseits bewußte in roten zahlen zu fahren ist bereits gegenüber Finanzamt rechtlich nicht in Ordnung ... was so soagr auf längere Zeit für diese sogar mehr Mehrwertsteuer Rückerstattung als je gezahlt bedeuten kann ... so allein schon gemäß Gesetz unlauteren Wettbewerbes eigentlich KEINE Leistung unter Selbstkostenpreis angeboten werden darf.

MichaZ
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Lieber Elmaran,

Die Wartungskosten vom Auto muss man- wenn man wenig fährt - unabhängig von der Kilometerzahl zahlen, da man alle 2 Jahre spätestens zum Service muss und auch alle 2 Jahre der TÜV anklopft und auch sein Geld will. Versicherung zahlt man auch stufenweise und die Abnutzung auch - aber da kommt es mehr aufs alter an...

Bis 6000 km zahle ich quasi nur die Versicherung und die Basis Services (Ölwechsel alle 2 Jahre) sowie den Sprit und 1-2 Cent je km Bremsenabnutzung

Also wird bis 6000 km der Preis je km geringer, je mehr man fährt ...
Die nächste Stufe ist bis 9000... usw.
Erst ab 15000 km erhöht sich der Wartungsaufwand, da man dann häufiger als alle 2 Jahre zum Service muss.

Was ich sagen will: Ein Großteil der Autokosten sind sowieso anfallende Fixkosten, die bei der konkreten Rentabilitätsbetrachtung der einzelnen Fahrt nicht relevant sind, da sie ja sowieso anfallen werden, egal ob man mit dem Auto fährt oder ob man mit dem Zug fährt. Natürlich, wenn erst das Auto angeschafft werden müsste, müsste man die realen Fixkosten berücksichtigen. Aber meist ist das Auto ja schon da!

und zu den Preisen:

Ich zahle meist nie mehr als 40,- € mit BahnCard 25 und Sparpreis, während ich mit Bahncard 50 und Flexpreis immer mindestens 60,- € zahlen würde.

Es gab noch nie einen Fall dass ich mit Bahncard 25 und Sparpreis mehr hätte zahlen müssen als mit Bahncard 50 und Flexpreis.

Deswegen ist die Amortisationsrechnung der Bahncard 50 eine Milchmädchenrechnung, da die Leute meistens den sehr viel günstigeren Sparpreis wählen würden...

keine Sorge ich fahre gerne Bahn, aber meiner Meinung nach kann man günstiger fahren wenn man Sparpreise nutzt. Und die sollte man realistischerweise auch bei der Betrachtung berücksichtigen.

Elmaran
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Ein PKW ist für etwa 2/3 aller Deutschen im Grunde in Kosten eine Milchmädchenrechnung,
da bei kurzfristiger Umstellung ihn nur noch recht wenige wirklich benötigten. Selbst das restliche Drittel ließe sich später zu 2/3 wiederum umstellen ... also nur jene wo sonst dann auch kaum bis gar nicht ein Bus einsetzbar wäre, oder Schwerbehinderte würden verbleiben. Oder bei Ausflügen in die Fläche wo ein PKW ab und an mal einen Sinn machte, was wiederum noch Sinn machte.

Alles nach und nach umsetzbar, auch wenn 3 Autowerke schließen müßten und in deren Hallen dann Bussen Straßenbahnen und Züge usw. produziert werden müßten. Richtig umgesetzt wären unter dem Strich einerseits die Umwelt ein großer Profiteuer ... so auch der Bürger der gemäß üblichen realen 45 bis 100 Cent Kilometer .. zu jetzigem Preisstand etwa 18 Cent im Nahverker und ab etwa 19 Cent im Fernverkehr .. (in kürzerem Fernverkehr jedoch erheblich höher) zahlen brauchte.

Alle für etwa 4 Cent im Sparpreis (errechnet aus über 700 KM Entfernung auf 29,- ) wird das natürlich nicht zu schaffen sein .. daher eher aallein schon aus Gerechntigkeit die Normalpreise etwa 1/3 runter.

Dann Rabatt nur noch aus BahnCard heraus anbieten .. aus 135,- würden so die Stufen 90,- 67,50 - 45,- sollten eigentlich gereichen dann für z. B. rund 50,- statt ab 19,- / 29,- von Hannover bis Salzburg zu gelangen können sollte vollends gereichen. Zum Vergleich Krafstoffkosten wären da alleine schon 105,- Euro auf Rechnung 10 Liter / 100 KM bei 1,35 den Liter. Schon bei Normalpreis 15,- günstiger hinzu gesprte Abnutzungs bzw auch Mehrkilometer welche den Wiederverkauf reduzieren können .. letzteres kann schon locker ab 20 Cent Mehrkilometer zu bucche schlagen = 150,- Euro PKW Mehrwert zu erhalten soweit damit erreicht wurde die Durchschnittkilometer von 12-15000 KM nicht mit rund 750 KM zu überschreiten.

MichaZ
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Stimmt, in der Großstadt ist das Auto 2/3 sinnlos, wenn man in der Großstadt wohnt und auch in der gleichen Großstadt arbeitet/studiert.

Sobald man jedoch an Mittel und Kleinstädte gerät (wo sehr viele Menschen wohnen) ist man ohne Auto quasi aufgeschmissen.

Außerdem, man braucht das Auto zum Einkaufen fahren, damit man auch was einladen kann.

Ja, Städte besichtige ich gerne mit der Bahn, aber sobald man etwas ländlicher Urlaub machen will wird's kritisch.
Ich habe nämlich keine Lust, morgens eine Stunde auf den Bus zu warten, wenn ich irgendwo hin will....

Was würde passieren, wenn man die Auslastungssteuerung durch die Sparpreise aussetzen würde ? Dann würden sich alle in dem einen Zug knubbeln, während danach alle Züge leer fahren würden, weil alle ja schließlich den vollen Preis gezahlt haben und somit mit ihrem "besten" Zug fahren, also Freitags mittags

Wenn man jedoch von einer Kleinstadt in eine Großstadt fahren möchte (zB Solingen - Köln ) zum Beispiel zum Kino, fährt abends nach Mitternacht nichts mehr. Deswegen ist man auf ein Auto angewiesen.

Leo
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Das hatten wir hier schon mehrmals, aber Elmaran kann/will keine Fixkosten von rein variablen unterscheiden:
https://community.bahn.de/questions/1198341-lidl-ticket-10-10-16-erfurt-wolgast-fahren
https://community.bahn.de/questions/1224999-welches-ticket-munchen-laim-ingolstadt-audi-pendler

Ich fahre auch gern Bahn, meine ERMÄSSIGTE Bahncard50 letztes Jahr war ein Fehlkauf, da wir neuerdings meist zu zweit fahren und keine günstigen Sparpreise fanden habe ich z.Z. gar keine Bahncard mehr..

Ich fahre auch nach wie vor viel Bahn:

  • 2014/2015 in Frankreich und Japan
  • 2015/2016 in Österreich und Japan
  • Z.Z. in Skandinavien mit Interrail: Nach langer Rechnerei dann doch statt nur den Süden mit dem Auto ganz bis in den Norden (Bodö, Narvik, Rovaniemi) mit dem Zug

Elmaran
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Das sind aber alles vom Autonutzer selbst verursachte Fälle.
Es wurde aus Bequemlichkeit immer mehr der PKW genutzt, und somit andere Bereiche bis hin zu regelrecht lahm gelegt und für Dritte das Leben gar erheblich beschwert wenn verbleibende ältere Generation auf dem Lande bisweilen nicht mal mehr einen Bus für das allernotwendigste vorfinden.

Da dürfte das Beipiel Solingen - Kölnn ja eher noch mit das geringste Problem darstellen, weil man in diesem Beipiel schlichtweg nur auf die späteste Vorstellung im Kino verzichten muß. Täten die Bürger in Masse umdenken .. würde sich im öffentlichen Personenverkehr auch ereblich was ändern. Dazu müssen einige zunächst natürlich in saurere Äpfel beißen bis das dann auch die Verwaltungen entsprechend mitbekommen.

In dem Sinne sollte ein Umdeken zunächst in den görößten Städten beginnen, da wäre es schneller und einfacher umsetzbar. Auch wenn zunächst Kapazitäten fehlen .. neue S-Bahnen sind relativ schnell beschafft .. Engpässe wie in den Tunneln unter der City lassen sich relativ leicht meistern ... z. B. längere S-Bahnen wo Fahrgäste nur lernen brauchten alle wo nicht in den City Tunneln austeigen müssen, bitte in den letzten Zugteil der dort keinen Ausstieg gewährt .. oder Linien in a -b-c einteilen und je nach Buchstabe wird nur an 1/3 der Haltestellen in den Tunneln gehlaten. Oder geprüft auf Doppelstöckern umzusteigen .. zumindest in Wien passen auch Doppelstöcker durch die Tunnel.. wie z. B. dort der Cat = City Airport Train.