Diese Frage wartet auf Beantwortung

Ersatzzug IC anstatt ICE, wie die Teilerstattung für FlexPreis Ticket beantragen

Guten Tag liebe Community,

ich selbst fahre 2-4 mal wöchentlich größere Strecken mit der Bahn.
Des öfteren fallen Züge aus oder haben Verspätung.

Nun wurde mir am Schalter in Hamburg gesagt, dass ich Anspruch habe auf Teilerstattung nach dem Eisenbahn-Verkehrsordnung (EVO) wenn mein Ersatzzug ein IC statt dem gebuchten ICE ist.

Ich buche meine Tickets immer online.
Aus diesem Grund sagten mit die netten Damen, dass ich online die Erstattung beantragen kann.

Nun aber wird ein Formular erstellt, welchem ich die Originalbelege beifügen und per Post schicken soll.

Wie soll ich Originalbelege vorweisen, wenn alles online gebucht wurde und mit dem Handy eingescannt wurde?
Und wieso muss ich das Porto bezahlen für die Postsendung?
Dies muss ich, sagte mir nun ein Jurist nicht bezahlen, sondern die Bahn müsse dies übernehmen.

Also wie kann ich nun online die Teilerstattung beantragen??

Oder muss ich alles sammeln und einen Anwalt einschalten und alles über die Öffentlichkeit machen?
Es geht hierbei um Flextickets.

fe22st
fe22st

fe22st

Ebene
0
32 / 100
Punkte

Antworten

fe22st
fe22st

fe22st

Ebene
0
32 / 100
Punkte

Eine Ergänzung von mir. Ich fahre immer beruflich mit der Bahn und muss in der Bahn auch arbeiten. Aus diesem Grund buche ich immer nur ICE, da ich dort Steckdosen habe und gegebenfalls WLAN, aber es kommt auf die Steckdosen an.

Wenn ich aber nun ein IC erhalte anstatt ein ICE habe ich nicht die Möglichkeit die ganze Zeit zu arbeiten, wodurch mir auch Geld verloren geht!

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Ja, eine vollständige elektronische Übermittlung (= papierlos) ist derzeit nicht möglich - leider.
Das liegt wohl an steuerrechtlichen Gründen, denn mit jeder Erstattung wird ja auch die ursprüngliche Mehrwertsteuer anteilig mit-erstattet; und bei Steuern läuft bekanntlich fast nichts ohne Unterschrift.

Es ist in der Tat so, dass man den Ersattungsantrag ausdrucken muss. Wenn man ein Papierticket hat, muss man es beilegen, wenn man ein Handy-Ticket hat, reicht es die Auftragsnummer anzugeben.
Sie können den Antrag an jedem Fahrkartenschalter und an jederm ServicePoint abgeben, von dort wird er kostenlos weitergeleitet.

Rein formal ergibt sich aus der EVO ein Anspruch nur, wenn man eine "schlechtere" Wagenklasse nutzen muss (also 2. Klasse, obwohl 1. Klasse gebucht), nicht aber bei IC statt ICE - was aber daran liegt, dass die EVO noch aus einer Zeit stammt, wo es noch gar keine ICE gab.
Und auch mit der kostenlosen Kontaktmöglichkeit ist das so eine Sache. Die "Verbraucherrechte-Richtlinie" gilt nämlich nicht für "Verträge über die Beförderung von Personen".

Ich wäre aber optimistisch, dass der DB-Kundenservice die Angelegeheit zu Ihrer Zufriedenheit bearbeitet.

fe22st
fe22st

fe22st

Ebene
0
32 / 100
Punkte

Aber wenn ich ein IC Ticket buche anstatt ein ICE Ticket sind die Flexpreise, mit den Zugen die ich fahre um teilweise sogar 15 € und mehr günstiger.

Und da habe ich ja Anspruch darauf, dass ich den Preisunterschied ausgezahlt bekomme.
Das bestätigten mir mehrere Bahnangestellte an verschiedenen Schaltern bisher.

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Die DB wird Ihnen auch den Preisunterschied zwischen Flexpreis ICE und Flexpreis IC zurückzahlen, keine Sorge - nur in der EVO steht das halt nicht, denn die EVO stammt in Ihren Grundzügen aus dem Jahr 1938, und da fuhr man noch mit Dampf, statt mit IC/ICE.

fe22st
fe22st

fe22st

Ebene
0
32 / 100
Punkte

Achso. Vielen Dank.

Mir wurde ja nur seitens von DB Kundenschaltern die Verordnung erwähnt.

Hallo fe22st, wie ich sehe, haben Sie ja bereits alle Infos von kabo erhalten. So wie es klingt, haben Sie ein Fahrgastrechte-Formular erhalten. Für die Unterlagen gibt es auch Umschläge, damit der Versand kostenlos ist. Falls man es sich ausdruckt, kann man sich auch das Layout (für Briefe) auf den Briefumschlag zu Hause drucken und kann es ebenfalls kostenlos einreichen. /no