Frage beantwortet

Besteht eine Zugbindung wenn am Schalter eine andere Verbindung auf das Ticket geschrieben wurde?

Hallo,
ich war soeben im DB Reisezentrum, da es meine gebuchte Verbindung aufgrund einer Fahrplanänderung nicht mehr gibt. Am Schalter wurde mir gesagt, dass ich mich für eine andere Verbindung entscheiden muss und diese wurde dann anschließend auf dem Ticket vermerkt. Auf Anfrage ob ich mich nicht kurz vor der Abreise entscheiden kann, wurde mir gesagt, dass dies nicht möglich ist und ich mich sofort entscheiden muss, da die neue Verbindung wie oben beschrieben auf das Ticket geschrieben werden muss. Allerdings habe ich mich nun schlau gemacht, dass ich eigentlich keine Zugbindung mehr haben sollte aufgrund der Fahrplanänderung. Eigentlich war es auch nicht besonders klug mich direkt schon auf eine alternative Verbindung festzulegen, da ich erst einmal klären muss wie ich vom Zielbahnhof aufgrund der Fahrplanänderung weiterreisen kann. Besteht nun eine Bindung auf die neue Verbindung, die auf dem Ticket vermerkt wurde? Vielen Dank die Antworten bereits im Voraus.

Zash1
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Volker
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Aufhebung der Zugbindung bedeutet nicht zwingend = identisch wie Flexpreis Ticket.
Sondern eher bezüglich einer zeitnahen Ersatzverbindung, zumal man ja ursprünglich
auch in etwa zu jener Zeit fahren und ánkommen wollte.

Zumal es sonst im weiteren Verlauf bei etwaiger Notwendigkeit der Nutzung der sonstigen
Fahrgastrechte schwieriger werden könnte ... wenn die bearbeitende Stelle keine fixen
Zeiten für die Fahrt gemäß Ticket hat .. und eine Festellung einer wahrhaftigen Verspätung
erschwert nur weil sich der Reisende dann auf Grund Aufhebung möglicher weise gar auch
noch einen Zwischenstop genehmigte.

Klar ist es sinnvoll zuvor auch an die Anschlußmöglichkeiten am Ende der Fahrt zu denken,
denn mancher Ortes sind diese ja sehr knapp so das eine frühere Fahrt im Ersatz dannoft sinnvoller sein kann, um sein tatsächliches Ziel an dem Tage zu erreichen.

Insofern würde ich dem Mitarbeiter da schon vertrauen schenken.

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Aufhebung der Zugbindung bedeutet nicht zwingend = identisch wie Flexpreis Ticket.
Sondern eher bezüglich einer zeitnahen Ersatzverbindung, zumal man ja ursprünglich
auch in etwa zu jener Zeit fahren und ánkommen wollte.

Zumal es sonst im weiteren Verlauf bei etwaiger Notwendigkeit der Nutzung der sonstigen
Fahrgastrechte schwieriger werden könnte ... wenn die bearbeitende Stelle keine fixen
Zeiten für die Fahrt gemäß Ticket hat .. und eine Festellung einer wahrhaftigen Verspätung
erschwert nur weil sich der Reisende dann auf Grund Aufhebung möglicher weise gar auch
noch einen Zwischenstop genehmigte.

Klar ist es sinnvoll zuvor auch an die Anschlußmöglichkeiten am Ende der Fahrt zu denken,
denn mancher Ortes sind diese ja sehr knapp so das eine frühere Fahrt im Ersatz dannoft sinnvoller sein kann, um sein tatsächliches Ziel an dem Tage zu erreichen.

Insofern würde ich dem Mitarbeiter da schon vertrauen schenken.

Hallo Zash1,

was Elmaran Ihnen schreibt, ist richtig. Die bestätigte Verbindung auf dem Ticket ist jetzt die, die Sie nutzen können. Ändern kann sich dies maximal, wenn diese Verbindung auch nicht mehr bestehen sollte. /di

Leo
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Das ist m. E. aufgrund der EU-Regelung so nicht zutreffend und schlicht eine Unverschämtheit.

Aufgrund der Verspätung ist die Zugbinding GENERELL aufgehoben!

Ich habe mich wiederholt über Bescheinigungen wie IC +60, IC4711 frei (beide über Koblenz) hinweggesetzt.

Man darf fahren:
Sofort oder später
Auch auf anderem Weg
Auch in höherwertigen Zug

Unbedingt die AGB konsultieren, man hat mehr Rechte als in gewissen Infoblättchen steht.

Eine Beschwerde bei soep oder Sonstiges war bei mir nicht erforderlich.

Leo
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Nachtrag (mangels Edit anch Bestätigung):

Zitat aus den BB in den DB-AGB:
9. Fahrgastrechte
9.1 Weiterbeförderung/Fahrpreiserstattung
9.1.1 Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende mit einer Fahrkarte der Produktklassen ICE, IC/EC oder mit einer zuggebundenen Fahrkarte am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mindestens 20 Minuten verspätet ankommen wird, hat er unverzüglich die Wahl zwischen (i) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof bei nächster Gelegenheit oder (ii) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof zu einem späteren Zeitpunkt. Er kann dabei auch den Zug einer höherwertigen Produktklasse benutzen. Die Benutzung eines reservierungspflichtigen Zuges oder eines Sonderzuges ist allerdings nicht gestattet.

Zitate aus der EU-Verordnung, Anhang in den BB unter DB-AGB zu finden:

" (7) Die Eisenbahnunternehmen sollten zusammenarbeiten, um den Fahrgästen im Eisenbahnverkehr das Umsteigen zwischen Betreibern dadurch zu erleichtern, dass — wann immer möglich — Durchgangsfahrkarten angeboten werden.

Artikel 16
Erstattung oder Weiterreise mit geänderter Streckenführung
Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass bei Ankunft am Zielort gemäß Beförderungsvertrag die Verspätung mehr als 60 Minuten betragen wird, so hat der Fahrgast unverzüglich die Wahl zwischen
a) der Erstattung des vollen Fahrpreises unter den Bedingungen, zu denen er entrichtet wurde, für den Teil oder die Teile der Fahrt, die nicht durchgeführt wurden, und für den Teil oder die Teile, die bereits durchgeführt wurden, wenn die Fahrt nach den ursprünglichen Reiseplänen des Fahrgasts sinnlos geworden ist, gegebenenfalls zusammen mit einer Rückfahrt zum ersten Ausgangspunkt bei nächster Gelegenheit. Die Erstattung erfolgt unter denselben Bedingungen wie die Entschädigung nach Artikel 17;
b) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen bis zum Zielort bei nächster Gelegenheit; oder
c) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen bis zum Zielort zu einem späteren Zeitpunkt nach Wahl des Fahrgasts."

Da steht zwar von unverzüglicher Wahl zwischen a) b) oder c) – aber nichts von unverzüglich zu treffender Wahl für eine neue Zugbindung , DER FAHRGAST KANN DIE WEITERREISE SELBST WÄHLEN!!!

Natürlich legt das die DB wieder wesentlich pingeliger aus, als andere Gesellschaften, siehe Diskussion hier:
https://community.bahn.de/questions/1283963-anschluss-strassburg

Hallo Leo,

dies mag zwar sein, das diese Regelungen so lauten. Jedoch ist es schon so, dass eine Verbindung gewählt werden sollte, mit der man nicht so viel später am Zielbahnhof ankommt. Die Fahrgastrechte dienen ja dem Zweck, dass man die Möglichkeit hat, ungefähr zur geplanten Ankunftszeit anzukommen, sofern dies geht. /di

Leo
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Wie andernorts gesagt:

Wenn die SNCF nicht in der Lage ist, einen wie versprochen ans Ziel zu bringen mit der normal maximal 24h gültigen Fahrkarte, erlaubt sie einem, spätestens 48h später die Fahrt fortzusetzen...

(Bevor ich irgendwo in der Pampa strande, fahre ich vielleicht lieber erst am nächsten Tag weiter, z.B..)

In meinen Beispielen wollte man mich wie gebucht im IC über Koblenz schicken, anstatt im ICE über Siegburg: Dann wäre ich verärgert 1 Stunde zu spät angekommen und hätte einen Erstattungsanspruch gehabt, typische Lose- Lose-Situation...

Am nächsten Tag kann man natürlich auch weiterfahren, wenn es keine andere zumutbare Zugverbindung mehr gibt. Jedoch geht es in diesem Thread nicht darum, Leo. Es geht lediglich um die Nutzung eines Tickets, wenn die gebuchte Zugverbindung nicht mehr genau so besteht. /di

Leo
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Es geht darum, dass man als Verspätungsopfer gemäß EU-Verordnung die Wahl hat " sofort oder später" wie man wünscht weiterzufahren. Und von neuer Zugbindung ist nirgendwo die Rede...

MichaZ
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MichaZ

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wo steht das denn, dass man keine spätere Verbindung nehmen kann ?

Manchmal möchte man zB noch in der Stadt bleiben, entscheidet sich aufgrund des Preises aber dafür, früher zu fahren, da der letzte Zug zu teuer ist.

Jetzt ist der Zug verspätet, sodass die Zugbindung aufgehoben ist. WO steht das, dass man mit nächstmöglicher Gelegenheit fahren muss?

Volker
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Im Grunde ergibt sich das ganz von alleine, das man bei Verspätung die nächst mögliche Verbindung nehmen sollte, allein schon aus einer Schadenminderungspflicht heraus. Die lassen sich im Grunde auch aus dem BGB erschließen.

Man stelle sich mal vor, nicht nächster Verbindung käme man nur etwa 40 Minuten zu spät, macht mutwillig eine Pause die man sonst nicht gemacht hätte .. verlangt dann möglichst noch 65.- Euro auf ein 130,- Sparpreis Ticket Preis zurück. - Und völlig normal ist ja auch das man so pünktlich wie möglich ankommen möchte, somit machen weitere Unterbrechungen wenig guten Grund ..
.. also ich finde mißbrauchen sollte man die Fahrgastrechte auch nicht.

So etwas würde ich z. B. für echt ungerecht gegenüber anderen Kunden finden die das dann nämlich zwangsläufig mitfinanzieren müßten. Und dann noch möglichst über zu teure Flexpreise schimpfen.

Aus meiner Sicht gehören die Vorgaben der Fahrgastrechte der EU ohnehin weitreichend überarbeitet. Sie setzen im Grunde Großstädter in große Vorteile, und im flachen Lande kommen manche viele Stunden zu spät an ihr eigentliches Ziel, nur weil die Rechte ausgerechnet dann nicht greifen wo die meisten Härtfefälle erst beginnen. In einer Großstadt ist es meist Jacke wie Hose ob mal erheblich später am Ziel, in der Fläche jedoch nicht .. insbesondere dort wo selten mal ein Bus überhaupt den Bahnhof anfährt.

Leo
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Bitte keine Nebelkerzen:

Es steht nirgendwo.
Es steht sogar explizit sofort oder später nach Wahl des Fahrgastes.

Warum setzt sich die DB so willkürlich darüber hinweg?

Volker
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Weiterfahrt mit einem anderen Zug !

Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 20 Minuten am Zielort seiner Fahrkarte kann der Fahrgast:

bei nächster Gelegenheit die Fahrt auf der gleichen Strecke oder über eine andere Strecke fortsetzen oder
die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen, wenn dadurch die Ankunftsverspätung am Zielbahnhof reduziert werden kann oder

Auch hieraus erschließt sich es sich ebenso mit bei nächster Gelegenheit, und nicht nach Lust Laune und belieben um sich möglicher weise noch zusätzlich eine Entschädigung zusätzlich zu generieren.

Ein gesunder Menschenverstand sagt auch, das man normal zu bestimmter Zeit von A nach B fahren wollte, und aus höherer Gewalt heraus kann immer etwas dazwischen kommen und die Bahnen sind dann lediglich verpflichtet einen Ersatz zur Verfügung zu stellen. Und den gibt es in der Regel dann auch immer so gut es der Fahrplan eben zulässt möglichst zu ursprünglich erwünschter Zeit zeitnah an sein Ziel zu gelangen.

Eine beliebige darüber hinaus Veränderung eines Befprderunggsvertrages durch Fahrgastes ohne Zustimmung des anderen Vertragspartners halte ich jedoch für unverhältnismäßig und schnell zu Lasten Dritter gehehend.

Ein Fahrgast hat allerdings auch das Recht wenn schon vor Fahrt eine Verbindung so nicht mehr besteht wie gebucht ebenso vom Vertrag zurück zu treten und volle Erstattung zu verlangen. Was sich letztendlich ebenso bezüglich Vertragsrecht auch aus dem BGB ergibt.

Warum soll sich dann ein Sparpreis Nutzer für z. B. möglichst nur 14,75 gezahlt genauso gut stellen können als jener der für gleiche Fahrstrecke 146,- Euro gezahlt ???

Einzigst was ich der DB hier anlasten würde, zu Zeiten wo nicht klar ist ob gebuchte Verbindung auf Grund von Bauarbeiten bestand haben kann .. in solch hohem Umfang mit Sparpreisangeborten zu arbeiten. Insofern die Baustellen so gut es nur geht für wenigstens in halbes Jahr zuvor in den Fahrplan zu integrieren, damit solche Verbindungen möglichst erst gar nicht gebucht werden können. Insofern halte ich die Erweiterung der Vorbuchungsfrist auf 6 Monate auch eher kontraproduktiv, zumal im Grunde ab 6 Wochen zuvor auch völlig aussreichen würde. Wo dann sogar die Baustellenlage noch am besten zu überblicken sein mag.

Leo
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ODER ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT!!!!!

Die SNCF präzisiert das so: Weiterfahrt spätestens nach 48h, obwohl die Fahrkarte normalerweise nur 24h gilt.

Gibt es außer Nebelkerzen mal eine offizielle Stellungnahme der DB?

Die einfachste Lösung wäre, wenn die Züge pümktlich fahren, dann gilt für Billigfaher die Zugbindung, deren Aufhebung ja nur in den seltensten Fällen dazu genutzt werden dürfte, nicht so schnell wie möglich weiterzufahren, z.B.:

Wenn ich eh in Mannheim 50 Minuten Aufenthalt habe, kann ich auch gemütlich essen gehen und 1 h später als möglich weiterfahren.

Bevor ich noch um 2h strande, weil noch ein Anschluss schief geht, übernachte ich lieber bei Bekannten hier.

Wie ist fie offizielle Stellungnajme der DB?

(Es geht hier nicht um Haarspaltereien, sondern einen sich auch dank Verfall von Gutscheinen bei Stornierung, keiner Rückerstattung des Zahlungsmittelentgelts bei Stornierung trotz Rückerstattung der Provision durch den Kartenanbieter, Unfähigkeit der Buchungssoftware, usw., usw., immer mehr verfestigenden subjektiven Eindruck: Soll ich diesem Saftladen wirklich in Zukunft mein Geld in den Rachen werfen?)

Volker
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Nun gut, wenn ohnehin 50 Minuten Wartezeit, und eine vernünftige Einahme einer Mahlzeit eben mehr 30-50 mehr Zeit in Anspruch nähme würde ja im Grunde auch nicht soviel dagegen sprechen wenn der Reisende sich dadurch nicht auch noch einen Vorteil von bis zu 50% Erstattung die bei nächster Fahrt evt. gar nur bei Null ausfallen würde auch noch genehmigen würde.

Ein Paar Stellungnahmen, wenn auch nur kurze sind seitens DB Mitarbeiter ja schon erfolgt.

Klar wäre es auch sinnvoller wenn die Züge pünktlich fahren würden, ist nun einmal nun insbesondere seit letztes Jahr bis 2020 auf Grund einer Gorßoffensive durch Milliarden vom Bund für notwendige Baumaßnahmen eben nicht gerade die günstigste Zeit dafür. Daher wäre die Bahhn ja auch gut beraten mit den Sparpreisen sachter umzugehen, auch wenn dann ein Paar weniger fahren dafür ein Paar mehr zu höheren Preisen, das gliche sich wahrscheinlich in den Einnahmen wieder in etwa aus.

Um allgemein pünktlicher zu fahren brauchte es einen einheitlichen integralen Taktfahrplan für ganz Deutschland wo auch Nah und Fernverkehr nicht getrennt sind. Doch hierzu hat die EU leider größten Bockmist mit der Privatisierung verbockt so das nun jedes Bundesland und Verkehrsverbund zu sehr sein eigenes Süppchen kocht .. und die Fahrgäste bleiben dabei oft auf der Strecke.

Allgemein wäre die Möglichkeit den Fahrplan auch einfach zu verlangsamen, damit die Züge im Bedarfsfall in der Regel auch innert einer Stunde noch 10 Minuten Verspätung einfahren könnten, was jedoch so jedoch auch die Mitarbeiterkosten der Bahn um etwa 17% erhöhen würde, und auf die Preise durchschlagen würde. Oder schlichtweg um etwa 17% höhere Geschwindigkeiten möglich wären, was zumindest auch zunächst hohen Investitionsbedarf bedeuten würde.
Erst damit würden vielleicht etwa 80-90 % der Verspätungen nicht mehr gegeben.

Höhere Qualität bedeutet auch immer höhere Kosten,, die Schweizer ahben es ja umgesetzt, hast direkten Anschluß von der Bergbahn, an den Bus, an den nächsten Zu, und auch weiter im Fernzug bis Basel .. alles pünktlich und ab Deutschland geht es dann los und kannst oft froh sein nur 20 Minuten zu spät in Berlin anzukommen.
So aber auch wenn in Basel ein ICE zu spät ankommt für die Schweizer kein Problem, steht immer ein extra Zug für solche Fälle bereit der dann schon bei Bedarf vorab fährt. Na und wie wäre es nun dann z. B. mit max Flexpreis von 245,- statt etwa 149,- ??? Oder Sparpreis ab 39,- statt ab 14,75 möglich ?

Es ist alles möglich so umzubauen, es kostet dann eben nur. auch verdammt viel mehr.
Nur sind wir nicht die Schweiz mit hohem Einkommen der Bürger, sondern dagegen ein Niedriglohnland.

Es gäbe auch noch eine weitere Möglichkeit die billiger wär zu mehr Pünktlichkeit zu kommen, wo immer es nur geht den Nahverkehr vom Fernverkehr zu entzerren .. statt kurze Übergangszeiten auf bis zu generell 20 bis 30 Minuten hoch zu gehen .. bedeutet dann oft nur generell 1 Stund längere Reisezeit die der Reisende dafür in Kauf nehmen muß. Diese alternatibe fände ich gar nicht mal so schlecht, denn die kostet im Grunde wenig bis gar nichts. Da lediglich nur eine morgens schon frühere zusätzliche Zugfahrt was auch den Pendlern zu Industriegebieten zu üblichen Arbeitszeitbeginn um 06:00 aus der Fläche heraus zu gut käme.

Ein Paar Verspätungen könnten zum Beispiel auch die Städte mit abbauen helfen, zum Beispiel wenn Hamburg zu den Gleisanlagen der Bahn vorm Altoner Bahnhof gute Zäune spendieren würde, damit dort nicht gar so häufig Personen im Gleis wären käme ein ICE auch ohne teils 50 Minuten Verspätung aus Hamburg heraus.

Hallo alle zusammen. Ich habe mich hier wohl missverständlich ausgedrückt. Natürlich kann man bei Aufhebung der Zugbindung früher oder halt auch später fahren. Es besteht keine weitere Zugbindung für die alternative Reiseverbindung. /di