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Warum gibt es bei Störungen im Betriebsablauf keine hinreichenden Informationen?

Am Freitag, 19.5.2017, hat eine Stellwerkstörung zwischen Freising und Neufahrn den Bahnverkehr lahmgelegt. Zwischen Langenbach und Neufahrn wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet. Leider gab es für Reisende aus Richtung Regensburg bis zum Nachmittag darüber keine hinreichenden Informationen. Niemand wusste, wie weit der Ersatzverkehr fuhr. Zunächst hieß es, der Bus fahre bis München Hbf Nord, dann mussten alle Reisenden plötzlich in Freising aussteigen. Dort herrschte Chaos pur. Die Reisenden wurden zwischen Bus und Bahnhof hin- und hergescheucht. Niemand hatte einen Plan, wann und wie es weitergeht, mit Regionalzug, S-Bahn oder Ersatzverkehr. Das darf doch nicht wahr sein! Warum ist es nicht möglich, die Reisenden im Falle einer stundenlangen Störung durch entsprechende Lautsprecherdurchsagen zeitnah über die weiteren Reisemöglichkeiten und Anschlüsse zu informieren?

Zugfahrer2016
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Bei Fragen und Kritik am Personennahverkehr können Sie sich z. B. an den Kundendialog wenden. Tut mir leid, dass es nur unzureichende Informationen zur Verkehrslage gab. /ki

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Ich hatte leider auch bereits mehrmals diese Erfahrung machen dürfen. Auf Nachfrage hin hiess es immer, dass die Bahn- /Busunternehmen ja auch kurzfristig von diesem Ereignis betroffen wären und es von daher nicht alles glatt laufen könne.

Dies mag ales richtig sein, aber auch wenn verschiedene Leistungsträger kurzfristig zusammen arbeiten müssen, muss es jemanden geben, der verlässliche Infos heraus gibt und woran sich dann auch alle Beteiligten halten. Daran hapert es leider bei allen EVU, Kommunikation wird überbewertet.