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Wird es irgendwann mal wieder ein Sommer-Sonderangebot für Ältere geben?

Gibt es mal wieder was für ältere, so wie füher den Deutschlandpass oder zumindest Sommertickets für alle?

Leo
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Leo
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Nein, ältere haben meist ein Auto, die wollen wir nicht als Kunden gewinnen.
Und wer keins hat, der hat dann wohl genug Geld, um den normalen Sparpreis zahlen.

(Über sustanzielle offizielle Dementis würde ich mich sehr freuen)

Elmaran
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Große Masse der älteren sind jedoch Rentner, welche oft viel weniger Geld zur Verfügung als die heutige Jugend welche oft noch im Hotel Mama wohnt und so keine 60% oder mehr ihrer Rente an den Vermieter zahlen müssen. Es sind auch jene welche nicht oder seltenst mit Smartphone unterwegs, oft weil sie sich solch einen Luxus gar nicht leisten können.

Im Grunde sollte daher aus meiner Sicht eher nach Kaufkraft jeweiliger Reisender entschieden werden. Was natürlich nicht gerade so einfach umzusetzen wäre.

Hier wäre eher die Politik gefragt, z. B. eine Einführung einer mehrstufigen Sozialcard machte hier zu Sinn. Hiebei könnte dann jedweder Dienstleister so auch die Bahnen dann entscheiden zu welcher Sozialstufe sie z. B. besondere Angebote offerieren könnte.

Denn eine Altersgruppe an sich sagt noch lange nichts über deren verfügbare Kaufkraft aus.
Selbst ein recht gut Verdienender kann nach Abzug von Unterhalt für Kinder und Ehefrau in seinem verfügbaren Einkommen recht mager da stehen.

Blender28
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@Leo Wie ich sehe, haben Sie Ihre Frage schon selbst beantwortet.

DB
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Hallo Leo, das Sommer-Ticket gibt es nur für die junge Zielgruppe, da wir ihr in den Sommermonaten während Schul- und Semesterferien ein besonders attraktives Angebot anbieten möchten. In den vergangenen Jahren sind die Umsätze des Deutschland-Passes gerade in dieser Zielgruppe stark zurückgegangen, aufgrund dessen wurde entschieden, ein alternatives preisgünstiges Angebot gezielt für diese Kunden anzubieten. Die junge Zielgruppe ist bei uns im starken Fokus. Ob ein ähnliches Angebot für die "Älteren" angedacht ist, liegt uns nicht vor. Tut mir leid, wenn Sie nicht von dem Angebot profitieren können. Beste Grüße /an

Sparflieger
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Da stellt sich für mich, der in knapp 2 Jahren auch der Fraktion Silberlocke angehören wird aber die Frage, warum diese Zielgruppe mit nachweislich viel Zeit nicht im besonderen Focus des DB Marketings gehört.

ruhestandistschön
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Zitat DB: "...In den vergangenen Jahren sind die Umsätze des Deutschland-Passes gerade in dieser Zielgruppe stark zurückgegangen..."

Wenn ich mir die Nutzung des Deutschlandpasses von meiner Frau und mir (Partnerkarte) vor Augen führe, fand ich das Prinzip aus Sicht des Unternehmens recht genial. Wir haben über Jahre hinweg eigentlich "Dinge" (Fahrten) gekauft, die wir gar nicht brauchten und sind ziemlich über unsere Bedürfnisse gefahren. Bei zwei Partnerkarten/Jahr kamen da schnell mal ~ 950,- € zusammen.
Bei stabilem Aufwand der DB (mir wäre nicht bewusst, dass Züge verstärkt worden wären) ist das doch ein nettes Geld nebenher. Geld, das wir jetzt natürlich nicht für DB Fahrkarten ausgeben, jetzt fahren wir das unbedingt Notwendige im Wege des Sparpreises, Ruheständler haben da keinen großen Termindruck...
Also werfe ich die Frage in den Raum, ob es aus unternehmerischer (DB) Sicht eine wirklich vorzügliche Idee ist, die ältere Generation bei solchen Preisaktionen außen vor zu lassen. Denn es gibt tatsächlich "ältere" Menschen, die neben zur Verfügung stehender Zeit auch das entsprechende Geld übrig haben. Aber das dann natürlich auch nicht um jedem Preis ausgeben möchten und werden.

Ja, so ging es uns auch...
Über Jahre kauften wir die Partnerkarte, Später noch zusätzlich einen DLP für unseren Sohn, als dieser 15 Jahre alt war - also annähernd 600 Euro, die wir für spontane Fahrten nutzten, die wir sonst nicht mit der Bahn gemacht hätten. Ich wuchs mit dem Tramper-Monats-Ticket auf (über 20 Tickets) und fuhr gerne mit der Eisenbahn (besonders ohne Klimaanlagen, als man die Fenster noch öffnen konnte).
Lange hatte es gedauert, bis ich meine Familie vom Bahnfahren überzeugen konnte und jetzt, wo sie es sogar gerne gemacht hätten, wurde es im vergangenen Jahr abgeschafft. Die Bahn hat die Einnahmen nicht mehr nötig. Selbst wenn nur ich mir als Einziger den DLP kaufen würde, was hätte die DBAG für Kosten?
Mehr Wagen - Nein
Mehr Personal - Nein
Entfall anderer Einnahmen - Nein, da wir die spontanen Fahrten so nicht mit der Bahn machen. Mit bezahlbaren Fahrkarten, gibt es keine Spontanität und Flexibilität

Was hätte die Bahn am DLP also für Kosten, die meinen Fahrpreis des einzigen DLPs übersteigen?
Die 5 Minuten, um das Angebot des DLPs an den Automaten per PC freizuschalten. Selbst bei einem Stundenlohn von 200 Euro, bliebe noch ein ordentlicher Gewinn für die DBAG übrig und das bei nur einer Fahrkarte. Aber man hat es in der Plüschetage wohl nicht mehr nötig.
Kundenbindung interessiert hier Niemanden mehr. Mit dem DLP hatte es die DBAG nach 5 Jahren geschafft, meine Familie als begeisterte Bahnfahrer zu gewinnen, aber jetzt will sie uns nicht mehr.

Familie unerwünscht.

Da wir unseren Sommerurlaub (4 Wochen) nicht schon 3 Monate im Voraus durch planen,sind wir im Vergangenen Jahr wieder mit dem Auto in den Urlaub gefahren (2 Wochen nach Rügen) und die restlichen zwei Wochen, machten wir unsere gelegentlichen Ausflüge auch mit dem Auto. Schade, aber man hat es bei der DBAG nicht mehr nötig.

Wegen Reichtum geschlossen...

Elmaran
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Der Deutschlandpass wird im Gegensatz für die Jugend auch nicht gerade für die Masse der älteren mit üblicher Rente recht erschwinglich gewesen sein. 349,- Eiro vor 2 Jahren waren nicht gerade wenig für Nutzer deren Renten immer tiefer unter die EU gültige Armutsschwelle DEz. 2016 von 1033,- Euro verfügbares Einkommen fallen.

Ein Alter an sich sagt ohjnen meist nichts über Kaufkraft aus, und wer sich z. B. ein Smartphne dazu noch Vertrag 30,- bis 50,- € Monat leistet und sein Geld insofern unwirtschaftlich investiert hat, würde zumindst bei mir nicht unter bedürftig fallen.

Doch etwas ganz ganz wesentlich sollte wie einst beim Deutschlnadpass nicht übersehen werden, wurde jeweils überhaupt erst so kurz vor Ferienbeginn bekannt gegeben, was so für alle und insbesondere für ältere eine Planung recht schwierig macht. Wer sich schon seit Monaten eine Reise gebucht, oder Ticket zum Sparpreis erworben für den kam regelmäßig das Angebot zu spät.

Günstige Unterkünfte muß man zum Teil sogar schon im Jahr zuvor buchen, denn selbst im März sind manche günstige Personen bis Mitte Oktober schon längst ausgebucht.

Gut für die Jugend mag eine kurzfristigere Version ausreicbar sein, für ältere jedoch eher spätestens ab März im Angebot vorliegen selbst wenn erst später erwerbbar. Und in Bezig auf ältere sollte dabei auch bedacht werden, dise können solche Angebote gerade erst recht ebenso eher in Vor oder Nachsaison benötigen, wo zudem zusätzlich die Züge weniger ausgelastet sind.

Im Grunde machte ein Tramperticket wie einst jedoch für alle Sinn.
Für Nutzer mit in Ausbildung Nachweis meinetwegen 150,- für 6 Wochen wenn alles drinne.
Für niedere Einkommensgruppen bei 200,- für Rentner in Nebensaisons bei 150,- in Hauptsaisons auch bei 200,- .. für alle anderen bei 350,- und sei es auch nur für 33 Tage.

Denn ist die Zeit längst anders verplant, da nicht gesichert ob es einen Deutschlabdpass im Sommer überhaupt gäbe .. wird die Nachfrage logischer weise gering sein.

Allerdings sollten Nutzer auch bereit sein ab zuhause möglichst frühe Verbindungen zu wählen, auf Rückfahrten wäre dies schon schwieriger da man Unterkünfte nicht schon um 05:00 verlässt .. dafür kann jedoch im Urlaub für Rückfahrt zu gewissen Hauptfahrzeiten wie ab Freitag & Sonntag Nachmittags etwa 14:00 .. und Montags vor 12:00 verzichtet werden ..

DB
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Hallo ExDeutschlandpassnutzer,

neben dem Sommer-Ticket gibt es auch viele Sparpreise und auch noch den Sparpreis Aktion. Nicht zu vergessen die günstigen Gruppenangebote. Es ist also nicht so, dass Familien nicht berücksichtigt werden. /di

Leo
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Bitte msl zur Kenntnis nehmen:

"für spontane Fahrten nutzten, die wir sonst nicht mit der Bahn gemacht hätten."

"Entfall anderer Einnahmen - Nein, da wir die spontanen Fahrten so nicht mit der Bahn machen. Mit bezahlbaren Fahrkarten, gibt es keine Spontanität und Flexibilität"

Familie unerwünscht.

"Da wir... nicht schon 3 Monate im Voraus durch planen,sind wir im Vergangenen Jahr wieder mit dem Auto in den Urlaub gefahren"

Für eher spontan reisende Kleingruppen, die ststt mit der Bahn mit drm eh vorhandenen Auto fahren können, sind die Spapreise spätestens seit der Abschaffung des Mitfshrerrabatts viel zu teuer.

Wir suchten zu zweit mehrmals eine gute Woche vorher, aber es fand sich kein für uns akzeptabler Sparpreis.

Elmaran
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@Leo Du hast es auf dem Punkt gebracht.

Das ist ja schließlich auch der Grund warum die Nachfrage von den älteren gering war.
Allein schon wenn das Angebot erst so Mitte Juni zu Ferienbeginn bekannt gegeben wurde
hebte ja schon weitreichend die Spontanität auf.

Das Urlaub beim Betrieb beantragt wird geschieht schon viele Monate früher, die Buchung von Unterkünften ebenso... usw. .. und wenn man da nicht schon Monate im voraus weiß ob es wieder einen Deutschlandpass geben würde muß ja insbesondere bei nun erfolgter Vorbuchungszeit von 6 Mon. ja noch früher gebucht werden, denn erst Ende Juni ist es für viele zu spät auch die Chance auf einen Sparpreis zu haben. Folglich ist ein Verweis auf Sparpreise hier wenig hilfreich.

Bezüglich Deutschlandpass .. früher mal Tramperticket für Leutz bis 22 Jahre, was es eigentlich nur in anderer Preislage auch für ältere geben sollte .. sollte doch erkannt werden das ein sozusagen bundesweites Länderticket inklusive Fernverkehr für 1 Monat oder so .. schließlich Fluuflexibel wäre, ähnlich flexibel wie mit Auto .. ab zum Bahn und los geht´s.

Dies wäre dann in 2-3 Wochen Sommerurlaub für spontane Ausflüge in weiterer Entfernung nutzbar. Selbst Ausflüge an den Rhein ab Hannover oder so lägen da für mich im Tageseinzugsbereich. Beim Geschenkticket und Lidl Ticket nutze ich das sogar für Tagesausflüge bis in die Alpen.

Die meisten würden Ausflüge damit ohnehin eher nur Mittelstrecke fahren, daher dürfte das selbst für ältere nicht soviel teurer sein als wie bis 37 Jährige, und Rentner haben oft gar weniger als die Jugend welche es vergleichsweise recht lau erhielten.

So ein Tramperpass für alle Altersgruppen, wenn auch differenziert im Preise ... sagen wir mal mit 3 Wochen Gültigkeit für Deutschland komplett wäre Ideal .. auch als Dauerangebot.
Einschränkungen wie für Fahrten ab zuhause möglichst in den Frühverbindungen nutzen, und soweit es geht möglichst nicht Freitag und Sonntags nach 14:00, Montags bis 11:00 ... nicht ... wäre da irgendwie denkbar.

Es gibt nämlich auch Menschen welche gerne recht spontan Ausflüge tätigen, da nutzt am Telefon kein Verweis auf BahnCard 100 ... soviel geld haben Rentner nicht .. die wären schon froh vielleicht sich 2 - 3 mal im Jahr so ein Ticket für 3 Wochen zu einem annehmbaren Preis erwerben zu können.

Hallo "DB"

Das klingt nach geschicktem Ausweichen, unter Benutzung der verfügbaren Textbausteine.

Das Kernproblem eines vorallem spontanen Reisens, findet weder in ihrer Antwort, noch im Angebot einen Hauch von Problemlösung. Es gibt KEIN Angebot der DBAG, welches auch nur ansatzweise die dem DLP gegebene Flexibilität bietet, zu halbwegs erschwinglichen Preisen.
Schreiben sie es einfach, dass die Bahn grundsätzlich kein Interesse mehr an dieser Gruppe hat, dann spare ich mir die Hoffnung und muss dann leider mit dem Auto planen.
Ich möchte es nicht, aber bei ihren placebo Angeboten, lassen sie mir / uns als Familie, keine andere Wahl.

Ich will nicht Monate vorher buchen und dann bei Schietwetter fahren müssen. Ich will mich nicht über Zugbindungen ärgern, wenn ich dann doch früher oder lieber eine Tag später fahren möchte. Ich habe keinen Nerv, über Tage im Netz nach Sonderangeboten zu suchen. Ich habe das entspannte, spontane Fahren genossen, was für mich mit einem stimmigen (sicherlich für Einige auch schon zu hohem Preis) einher ging. Ich fand es schön, trotz mancher Probleme mit Anschlüssen, dennoch entspannter mit der Familie zu fahren.

Auch die Nachhaltigkeit, wenn wir heute schon unsere Kinder an die Bahn heranführen, scheint die DBAG nicht zu interessieren. Obwohl die Werbung sicherlich effektiver und vermutlich sogar günstiger für die Bahn wäre, als manch fragwürdige Fernsehwerbung.

Auch die oben schon angesprochene Hinhaltetaktik, dass die Bahn erst im Juni mit der Sprache raus rückt, zeugt auch nicht gerade von Interesse am Kunden - was allerdings schon eine Art Gewohnheitsrecht der Bahn zu sein scheint.

Ich gebe die Hoffnung nich nicht auf, selbst dei der DBAG nicht. ;-)

Grüße aus Norddeutschland vom
ExDeutschkandpassnutzer, der gerne das EX löschen möchte.

Sparflieger
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Hallo DB,

ich kann mich hier meinen Vorrednern nur anschliessen.

Versuchen Sie doch bitte mal kurzfristig nicht gerade im November / Februar einen vernünftigen Preis zu bekommen. Wenn ich z.,b. nächstes Wochenende von Osnabrück nach München zu meiner Tochter fahren möchte, kostet mich das bei akzeptablen Zugverbindungen ca 212€, dies nennt sich dann Sparpreis.

Ich werde dann nicht mit dem Auto fahren, sondern zu Hause bleiben, da ich noch nie einen Führerschein / Auto besessen habe

Selbst für die "Kurzstrecke" nach Hamburg mitten in der Woche wird man fast 70€ pro Person los, wenn man zu Zeiten fährt, so dass sich ein Tagestrip lohnt.

Bei zwei oder mehr Personen multipliziert sich das noch.

Bleibt für kurz Entschlossene also nur noch der Nahverkehr mit den Ländertickets oder dem QDL oder der Fernverkehr im November Regen.

Elmaran
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@Sparflieger

Hier geht es eigentlich um so etwas wie einen Deutschlandpass, bzw. auch einer Art von Tramperticket mit dem amn in einer gewissen Zeit voll flexibel fahren könnte ... und nicxht um Gelegenheitsfahrten.

Für Sparen bei Gelegenheitsfahrten gibt es eindeutig die BahnCard 25 & 50 mit den mann erheblichst einsparen kann. Und 212,- Euro ( wohl hin und zurück gemeint ) sind da für kurzfristig ein schon noch recht akteptabler Sparpreis da Flexpreis bei 290,- Euro liegt, der in etwa einer nicht existenten BahnCard 37 entsprechen würde.

Gegenüber einen läppischen Golf mit 0,55 Euro je KM hast Du da dann auf mittlere Entfernung von 1360 KM hin & retoure sogar satte 536,- Euro Reale Betriebskosten bei durchschnittlicher Jahreskilometerleistung gespart. Aus dieser Sicher heraus kann man da schon zufrieden sein. Immerhin hast Du ja sonst die 8250,- € Jahreskosten für z. B. einen VW Golf nicht .. in dem Prinzip wenn auch nur rein rechnerisch gegenüber einem Autobesitzer alss über.

Und Schlußendlich sollte NICHT verkannt werden, wozu der Sparpreis eigentlich dient. Aus nutzungstechnischer Sicht & Willen der Bahn dient der normal nurzur besseren Steuerung der Auslastung der Züge .. daher steht in AGB´s auch ausdrücklich " es gibt keinen Rechtsanspruch auf einen Sparpreis ". ... Der Fernverkehr der Bahn ist nämlich gesetzlich verpflichtet auch gegenüber den um im Schnitt zu 74% subventionierten Nahverkehr kostendeckend zu wirtschaften.

Da ist ein Sparpreis für alle gar nicht möglich, und kaum noch einer würde flex max 149,- statt 29,- Spar zahlen wollen .. und die Bahn müßte nach relativ kurzer Zeit Insolvenz im Fernverkehr anmelden und eigentlich den Betrieb dann zunächst einstellen.

-

Daher halte ich eher so für ab und an so etwas wie ein Trampertickeit oder ähnliches für mal 100% Flex im Urlaub für sinnvoller ... anstatt dieses ganze Sparpreisgewese. Oder lieber Preise generell etwa um 1/3 runter und weiteres sparen ausschließlich mit BahnCards .. welche für die meisten denen diese zu teuer sind, eigentlich gar nicht so oft zu teuer sind da sich tatsächlich viel einsparen lässt ... und meist schnell amortisiert sind .. ein NICHT Autobesitzer dürfte nun sogar mit einer BahnCard Flex erst recht kaum noch ein Finanzierungsproblem solcher haben.

Viele leisten sich den Luxus teurer Smarphones, und überteuerter Verträge obdem es auch Flat´s gibt die schon bei 3,99 € Monat bei sogar nur monatlicher Kündigungsfrist beginnen .. ( ja gibt es, mehr gebe ich für solches nicht aus ) ... das so woanders gesparte investiere ich da lieber dort wo es sinnvoller ist .. z. B. auch in Flextickets der Bahn.

Sparflieger
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@Elmaran

Es geht hier um den DLP und auch um die Antwort der DB, dass es ja viele Sparpreise gibt.

Bei einem Sparpreis von 212€ werde ich einen Wochenendtrip nicht machen, auch nicht mit BC.

Bei einem DLP würde ich mir schon überlegen, welche Fahrten ich im Zeitraum X noch machen könnte und mich dann ggfs. positiv entscheiden.

Elmaran
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Brauchst Du ja auch nicht, dann ist es lediglich notwendig genauso flexibel zu sein wie das Angebot für alle exustent ist. Also keine großen Ansprüche ala Rechtsanspruch an sich wie auch an kurzfristige Verfügbarheit usw. sondern zu dann wenn die Angebote noch z. B. für 29,90 vorliegen, dabei frühe Verbindungen bevorzugen und Hauptreiserouten wie in diesem Fall Verbindungen über Köln meiden.

Also bis hin zu recht weit im voraus planen, z. B. salopp hier Osnabrück - München im ersten Abfragetest für 23 August für 29,90 über Hannover gefunden. Das dauert mit Zwischenhaltangabe " Hannover " auch nicht länger in der Fahrt wie andere Strecke.

Osnabrück Hbf 07:16 6:51 2 WFB, ICE 29,90 EUR   145,00 EUR
München Hbf 14:07

Ansonsten sollte nach München z. B. die Zeit des Oktoberfest im September vermieden werden, oder im wesentlich längeren Vorlauf bis 6 Mon. zuvor gesucht werden, denn wo viele hinwollen ist auch früher ausverkauft. Bzw. Im Grunde auch mal ein Paar Urlaubstage entsprecxhend einplanen so wie es dann auch jeder muß der Sparpreis kurzfristiger buchen möchte.

Klar könnte die Bahn hier das Dilemma für kurfristig buchende auch flacher halten in dem sie die Vorverkaufsfrist nicht auf gigantische 6 Monate ausgeweitet hätte, sondern eher auf 6 Wochen verringert hätte.

Sparflieger
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Hallo Elmaran

wegen meiner Urlaubsplanung muss sich hier niemand Gedanken

Nebenbei:
In der Kürze liegt die Würze.

Elmaran
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Es geht hier auch nicht um Urlaubsplanung, sondern viel eher um Angebot und Nachfrage die ein Einzelner Kunde nur bedingt beinflussen kann .. jeder jeder Kunde die Angebote so wie sie sind akzeptieren muß.

Zu Bundesbahnzeiten wo fast jeder stetig 100% gezahlt hat gab es sicher nicht soviel Mecker wie heut, da kostete jeder Kilometer generell einen bestimmten Betrag in Pfennigen und gut war, so Ende der 70iger Jahre war ein Ticket auf übliche Einkommen bezogen viel teurer als heute .. solch totalen Wahnsinnwie Sparpreis in Aktion ab auf damalige Verhältnisse umgerechnet von etwa 16,- DM auf etwa 100,- DM Normalpreis Osnabrück - München so Ende der 70ziger Jahre gab es nicht. Im Gegenteil, im Zuge wurden Dir in jedwedem genutztem IC noch 6,- DM Zuschlag nachberechnet. Das wären auf hutige Verjältnisse umrechnet dann noch mindestens 2 x 13,- Euro je Fahrtrichtung zwischen Osnabrück - München bei einer Umsteige zwischen zwei Fernzügen zusätzlich, welche heute im Grunde nur im Preise integriert sind. Selbst D-Züge heute ein bißchen bezüglich häufigkeiten der Halte vergleichbar mit RE/IRE waren einst mit Zuschlag bedacht.

Leo
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So ab den 70ern war Schnellzugzuschlag nur bei Fahrkarten unter 50km erforderlich...