Frage beantwortet

Bahn Card 50 Tarife versus Bahn Card 25 Tarifeq

Frage wurde bereits diskutiert in https://community.bahn.de/questions/1318178-absurd-bc50-tarife-laufend-teurer-bc25-tarife-war-langst-korrigiert

Einem Vielfahrer ist es egal, welchen Tarif er wählt: Er bucht eine mögliche Verbindung (Mit oder ohne Sparpreis, lang oder kurzfristig planbar) und vergleicht dann auf Basis derselben Voraussetzungen (in diesem Fall nur Sparpreise) die Preise: Wiesbaden - Basel am 17.5.2017 10 EUR günstiger, Frankfurt - Basel dito. Er zahlt für eine teure Bahncard 50, damit dann ein Bahncard 25 Inhaber kurzfristig (!) einen günstigen Tarif erhält:Dieser Vergleich hinkt nicht, wie vom Bahn Mitarbeiter beschrieben, sondern stellt rechtlich eine Falschinformation beim Verkauf der Bahncard 50 dar, wodurch sich die Bahn vielleicht sogar schadensersatzpflichtig macht. Wir werden den Fall einmal weiter verfolgen und warten auf eine Antwort.

470er
470er

470er

Ebene
0
31 / 100
Punkte
Diese Antwort wurde als beste Antwort ausgewählt

Guten Morgen 470er, vielen Dank für Ihr Feedback. Ihre Kritik und Anregungen nehmen wir ernst und dieses Thema wird zukünftig noch weiter diskutiert. /gu

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (3)

Ja (2)

40%

40% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Ich vermag nicht zu erkennen, dass die DB jemals irgendwo behauptet hat, dass man mit einer BC50 immer günstiger fährt als mit einer BC25.
Dass es BC50-Kunden gibt, die sich in die "Schmoll-Ecke" stellen, weil BC25-Kunden an einer Stelle Rabatt bekommen, wo BC50-Kunden keinen Rabatt bekommen, ist vielleicht menschlich verständlich - ich sehe darin aber weder eine Falschinformation noch einen ersatzpflichtigen Schaden.

Hallo 470er, ich kann da kabo nur zustimmen. Zusätzlich ist auch in den Konditionen angegeben, worauf man mit welcher BahnCard einen Rabatt bekommt. Hier gibt es nun einmal unterschiedliche Konditionen bzw. Nutzungsbedingungen und da muss dann jeder Fahrgast für sich selbst entscheiden, welche BahnCard für sich persönlich besser ist. /no

470er
470er

470er

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Doch möchte ich darum bitten, sachlich zu bleiben, mit Fakten zu argumentieren und nicht zu beleidigen. Ich bin begeisterter Bahnfahrer und bewundere immer wieder die logistische Leistung, die jeden Tag erbracht wird. Von "Schmollecke" kann nicht die Rede sein, sondern auch von einem Image Schaden für die Bahn, wenn zum Nachteil eines grossen Teils zahlender Kunden gehandelt wird, obwohl eine Vermeidung sehr einfach wäre. In diesem Fall steh faktisch täglich und sehr kurzfristig eine hohe Zahl an Sparpreisen zur Verfügung – auch in Randzeiten, die von Geschäftsleuten berufsbedingt genutzt werden. Beispiele habe ich im letzten Jahr zur Genüge beobachten können. Damit werden Sparpreise de facto zu Flexpreisen, die den Bahncard 25 Inhabern günstiger angeboten werden als den Bahncard 50 Inhabern. Natürlich besteht ein Wahlrecht – doch kann dies gegenüber (privaten) Kunden weder juristisch aus AGB‘s abgeleitet werden, noch sind diese Verhältnisse (wie beschrieben) de facto gegeben. Vielmehr besteht in der Umsetzung der Sparpreise eine Benachteiligung der Bahncard 50 Inhaber, indem die Bahn Ihre Monopolrente zu Lasten eines Kundensegmentes abschöpft. Ob dies juristisch angefochten werden kann – Stichwort Nichteinhaltung von faktisch vorliegenden Flexpreisen – mögen andere beurteilen. Eine Argumentation beruht natürlicher Weise auf der Sichtweise des Betrachters: Mir geht es lediglich um eine Darstellung von ökonomischen Fakten, welche durch die Deutsche Bahn geschaffen werden. Ein Zitat der AGB’s hilft dabei wenig.

Aber die Regelungen sind doch von Anfang an klar und man kann sie ganz einfach nachlesen. Ein Kunde ist auch in der Pflicht, sich durchzulesen, was er kauft. Es wird auch nicht zum Nachteil gehandelt. Die BahnCard 50 ist eher für Reisende, die viel und spontan fahren und dennoch viel sparen möchten. Gehen wir als Beispiel von dem Flexpreis aus. Wenn ich am Reisetag ein Ticket buche, ist die Wahrscheinlichkeit gering, einen Sparpreis zu bekommen. Mit der BahnCard 25 bekommt man lediglich 25 Prozent, mit der BahnCard 50 aber am Reisetag trotzdem noch 50 Prozent Rabatt.
Also muss man, um einen günstigeren Preis mit der BahnCard 25 zu bekommen, einen Sparpreis erwischen. Dann hat man aber den Nachteil, dass man sich vorher festlegen muss und auch Zugbindung hat und auch hier ist keine Garantie vorhanden, dass man zu seinen Wunschzeiten noch ein Sparpreis bekommt. Also ist es ein Glücksspiel und man muss notfalls nehmen was kommt.
Mit der BahnCard 50 wiederum hat man sicher 50 Prozent auf den Flexpreis. Alternativ kann man auch einen Spapreis buchen, wenn dieser günstiger ist. Und wenn es sich um eine reine Fernverkehrsverbindung handelt, kann man auch hier einen Rabatt von 25 Prozent bekommen. Also hat man auch hier die Möglichkeit, von einem Rabatt auf einen Sparpreis zu profitieren. /no

Leo
Leo

Leo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Die Betonwände der Bahn-AGB sind härter als die Köpfe bahnaffiner (Ex-)Stammkunden. Ich habe das zwar mittlerweile eingesehen, aber ich verstehe auch nicht, warum man Stammkunden so vors Schienbein tritt.

Fazit: Bahncard50 lohnt sich höchstens zusätzlich zur Bahncard25.

Ich fahre jetzt in Deutschland nur noch selten mit der Bahn und bewundere die logistischen Bahnleistungen stattdessen in Österreich, (ausgehend von ehemals hohem Niveau zunehmend mißmutiger) in der Schweiz und ganz begeistert in Japan. Mal sehen, wie es in Skandinavien wird...

In Deutschland fahre ich fast nur noch Auto - aber auch möglichst nicht freitags und sonntags...

Fernpendler, die jeden Freitag und Sonntag ganz flexibel bleiben wollen, sind wohl die Zielgruppe für die ansonsten eher zu teure Bahncard50 oder Bahncard100 für sehr weite Strecken wöchentlich.

Andere erhalten jetzt noch kurzfristig akzeptable Sparpreise oder fahren halt mit dem Auto, so wie ich bei unserem letzten Städtetrip 250km, da es leider 3 Tage vorher keine akzeptablen Sparpreise für 2 Personen gab.

470er
470er

470er

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Hallo DB
Danke für die Antwort - das finde ich sehr gut. Aber wie gesagt: Lassen Sie uns doch Folgendes beachten: 1) Ihre Informationen sind nicht transparent, wenn Sie die Fakten nur in den AGB's aufzeigen. Ich habe meine Bahncard 50 vor ca. 20 Jahren gekauft - weit vor dem Inkrafttreten der Regelung für die Bevorzugung der 25 Inhaber betreff Sparpreisen. Habe ich diesbezüglich einen Hinweis erhalten? Leider nicht. 2) Was wollen Sie erreichen? Meine Empfehlung und Bitte: Nehmen Sie die Kritik als Anregung ernst! Meinen Sie es ist sinnvoll und für die Bahn nützlich, wenn Sie sich bei Anregungen auf AGB's beziehen müssen? 3) In den Zeiten von IOT arbeiten wir mit Laptops von überall (im Zug, in der Lounge, am Flughafen etc.) - und können daher mögliche Verbindungen früher als dem Start eines Termins oder später als das Ende desselben auswählen, Wir haben daher keinen Nachteil, wenn wir uns frühzeitig auf eine Verbindung festlegen "dürfen"! Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass die Ideen der DB vielleicht nicht immer den Marktbedürfnissen entsprechen, bevor Sie mit AGB's antworten? 3) Sparpreise erhält man als 25 Inhaber immer - auch sehr kurzfristig: das ist ein Fakt, den wir täglich beobachten können. Daher müssen Sie auch die Fakten vergleichen: Sparpreise für 25 Inhaber, die 50 Inhabern nicht zur Verfügung stehen, mit "Flexpreisen" für 50 Inhaber.
4) AGBs sind ggf. de jure für Privatkunden nicht wirksam - wenn Sie sich schon darauf beziehen wollen.
Haben Sie interne Kaizen Kreise, in denen diese Dinge besprochen werden?

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Nochmal der Hinweis:
Wenn man die Vorteile der BC50 (= 50% Rabatt auf Flexpreise) und die Vorteile der BC25 (= 25% Rabatt auf Sparpreise) haben will, dann kann man sich beide Bahncards zulegen. Es ist nicht so, dass man sich für eine BC entscheiden muss. Es gibt wirklich viele Leute (gerade Geschäftskunden), die eine BC 50 UND eine BC25 haben. Sind Sparpreise verfügbar wird ein Sparpreis mit der BC25 kombiniert, ist nur der Flexpreis verfügbar, wird der Flexpreis mit der BC50 kombiniert.

Das Anspruchsdenken einiger BC50-Kunden, sie müssten die BC25-Leistungen gratis kriegen (also ohne sich eine BC25 zusätzlich zu kaufen), finde ich - ehrlich gesagt - etwas befremdlich.

Völlig unabhängig davon teile ich Ihre Ansicht, dass einige (gut gemeinte) Verbesserungen in der letzten Zeit eher nach hinten losgegangen sind.
Die Aktion "Rabatt mit BC50 auf reine Fernverkehrssparpreise" hat Verwirrung und unzufriedene Kunden generiert.
Die Aktion "Sparpreise 6 Monate im voraus buchbar" sorgt für Verdruss, weil Bauarbeiten oft erst 3 Monate im Voraus kommuniziert werden. Hätte man die Vorbuchungsfrist bei 3 Monaten belassen, hätte man sich enttäuschte Kunden und viele Fahrgastrechte-Fälle erspart.
Die Liste lässt sich nocht fortsetzen ...

Guten Morgen 470er, vielen Dank für Ihr Feedback. Ihre Kritik und Anregungen nehmen wir ernst und dieses Thema wird zukünftig noch weiter diskutiert. /gu

470er
470er

470er

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Hallo DB
Vielen Dank für die Antwort. Niemand möchte eine Leistung kostenlos - diese Formulierung entspricht zum Glück nicht den Tatsachen und führt zu keinem Ergebnis. In der Tat zahlen wir für die Bahncard 50 First mit EUR 515.- einen Preis, der gegenüber der Bahncard 25 mit EUR 125.- ca. 5x so hoch ist. Dafür werden Möglichkeiten zum Arbeiten etc. in der 1. Klasse versprochen. Faktisch werden Sparpreise in der ersten Klasse für Bahncard 25 Inhaber fast immer angeboten, so dass es de facto Flex Preise sind. Damit zahlen wir nicht nur eine höhere Gebühr, sondern auch höhere Fahrpreise und sitzen - seit dem Start der 29 EUR.- Aktion - in völlig überfüllten 1. Klasse Wagen, in denen alle Sitze (auch die Bahn Comfort Sitze) schon im Voraus reserviert sind. Die angebotene Leistung der Flexpreise kann damit gar nicht mehr eingehalten werden - oder möchten Sie im Stehen reisen? Zudem zahlen wir eine 5x höhere Gebühr, nur um dann von den zahlreichen Sparpreisen - welche de facto aufgrund der Verfügbarkeit Flexpreise sind - ausgeschlossen werden. Damit bieten Sie doch ein Preismodell an, welches in der Realität anders gehandhabt wird als ausgeschrieben, denn Sie müssen mit diesen niedrigen Preisen die Züge übervoll belegen, um überhaupt einen Gewinn erwirtschaften zu müssen. Damit preisen Sie aber den Bahncard 50 Inhabern eine Leistung an, die es gar nicht gibt und diskriminieren diese auch noch gegenüber den Bahncard 25 Inhabern. Ein Hinweis, doch zusätzlich die Bahncard 25 zu erwerben hielt vielleicht das Symptom - aber sicherlich nicht die Ursache. Anstatt kritisch auf die Anregungen zu reagieren, betreibt Ihr anderer Mitarbeiter Kämpfe, wessen Sichtweise nun die richtige ist. Probleme von gut zahlenden Kunden löst man anders - daher habe ich mich über Ihre Antwort sehr gefreut. Packen Sie es an - "schaun wir mal" .....