Frage beantwortet

Person ohne BahnCard reist statt einer Person mit BahnCard. Welcher Aufpreis entsteht bei Verwendung von Sparpreisen?

Ich habe ein Sparpreisticket für 3 Personen (eine davon mit BC25) gebucht. Leider kann nun diese Person die Reise nicht antreten, aber eine Ersatztperson OHNE Bahncard würde mitfahren.
Kann ich das Ticket auf 3 Personen ohne BC "umschreiben" lassen und welcher Aufpreis wird hier verlangt? "Nur" die 25% Rabatt die durch die BC ermöglicht wurden? (Was eigentlich ja sinnvoll und fair wäre) oder sogar der komplette Restbetrag bis zum Flexpreis? Oder der Aufpreis zum derzeitigen Sparpreis?
MfG Marky01

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kabo
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Erstmal:
Ist es ein Online-Ticket und ist die ausfallende Person die Person, auf deren Name das Ticket gebucht wurde? (Aufdruck auf dem Ticket?)
Wenn ja, muss das ganze Ticket komplett storniert und neu gebucht werden.

Ansonsten:
Ja, man kann nachzahlen. Der Aufpreis wäre 25% des Flexpreises (am Schalter) bzw. 25% des Bordpreises (im Zug).
Auch bei Sparpreisen wird der Nachzahlungsbetrag auf Basis des Flexpreises berechnet. Bei Sparpreisen ist der Nachzahlungsbetrag also höher als der reine Rabatt, den man auf den Sparpreis durch die BC25 erhalten hat. Es ist aber weniger als der komplette Restbetrag bis zum Flexpreis.
(Es wurden wegen der Bahncard bei der Buchung 75% des Sparpreises bezahlt, jetzt müssen noch 25% des Flexpreises nachgezahlt werden.
75% des Sparpreises + 25% des Flexpreises sind zusammen mehr als 100% des Sparpreises aber weniger als 100% des Flexpreises.)

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Erstmal:
Ist es ein Online-Ticket und ist die ausfallende Person die Person, auf deren Name das Ticket gebucht wurde? (Aufdruck auf dem Ticket?)
Wenn ja, muss das ganze Ticket komplett storniert und neu gebucht werden.

Ansonsten:
Ja, man kann nachzahlen. Der Aufpreis wäre 25% des Flexpreises (am Schalter) bzw. 25% des Bordpreises (im Zug).
Auch bei Sparpreisen wird der Nachzahlungsbetrag auf Basis des Flexpreises berechnet. Bei Sparpreisen ist der Nachzahlungsbetrag also höher als der reine Rabatt, den man auf den Sparpreis durch die BC25 erhalten hat. Es ist aber weniger als der komplette Restbetrag bis zum Flexpreis.
(Es wurden wegen der Bahncard bei der Buchung 75% des Sparpreises bezahlt, jetzt müssen noch 25% des Flexpreises nachgezahlt werden.
75% des Sparpreises + 25% des Flexpreises sind zusammen mehr als 100% des Sparpreises aber weniger als 100% des Flexpreises.)

Blender28
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Möglich wäre auch, dass sich einer der Drei eine Bahncard25 zulegt.

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Hallo Marky01, die erwähnte Möglichkeit von Blender28 ist durchaus möglich. Ansonsten wird, wie kabo erklärte, eine Nachzahlung im Zug erforderlich sein. Dies werden dann 25 Prozent vom Flexpreis sein. Der Flexpreis dient hier als Berechnungsgrundlage. Sollten Sie dies im Zug erwerben, kommt noch der angesprochene Bordpreis von 12,50 Euro hinzu. /no

kabo
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@DB /no
In dem Zusammenhang hätte ich eine Verständnisfrage.
In den "Bedingungen für den Erwerb und die Nutzung von BahnCards" heißt es, dass bei Nachzahlung im Zug 25% des Bordpreises nachzuzahlen sind.

Nach der Definition ist Bordpreis = Flexpreis + 12,50€ Bordzuschlag.
Der Nachzahlungsbetrag wäre also nach meinem Verständnis
( Flexpreis + 12,50€ ) x 0,25

Ihre Antwort würde ich so verstehen, dass der der Nachzahlungsbetrag so aussieht:
( Flexpreis x 0,25 ) + 12,50€

Was ist nun korrekt?

DB
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Hallo kabo,

das ist eine gute Frage, da habe ich auch noch einmal nachgefragt. Ich muss hier die Aussage meines Kollegen revidieren, die Berechnung der Nachzahlung erfolgt vom Bordpreis (welcher den Zuschlag bereits enthält). /ma

Marky01
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Hallo nochmal,
der ausfallende Reisende ist auf dem Onlineticket "nur" ein Mitreisender. Somit haben wir ja theoretisch gleich zwei Optionen:

  • Nachzahlen möglich
  • Der "Neu-" Reisende legt sich selbst auch eine Bahncard zu.

Danke für die schnelle und tolle Hilfe, Ebenfalls für mich Interessant zu wissen, wie sich dann die nach zu zahlende Summe zusammensetzt.

Somit ist meine Anfangsfrage mehr als beantwortet.
Vielen Dank an Alle.