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Ist eine Fahrpreisnacherhebung mit erhöhtem Beförderungsentgeld korrekt, nach Zugunglück in Frankreich?

Mein Sohn wurde nach einem Zugunglück in Frankreich von den dortigen Bahnkollegen zu einem Zug nach Frankfurt gebracht, da der Anschluss an den Reisebus verpasst wurde. Da er schon die Rückfahrt bezahlt hatte, hatte er kein Geld zum Kauf einer Fahrkarte. Jetzt wurde eine Fahrpreisnacherhebung mit erhöhtem Beförderungsentgelt gestellt.
Mein Sohn hat darauf geantwortet und seine Sicht dargelegt und trotzdem wird das erhöhte Beförderungsentgelt verlangt. Zu Recht?

ETheuerkauf
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Antworten

Wenn Ihr Sohn statt seines gebuchten Busses einen Zug nimmt muss er natürlich auch eine entsprechende Fahrkarte für den Zug haben. Da er diese nicht hatte ist er Reisender ohne gültigen Fahrausweis und wird als solcher behandelt.

Hallo ETheuerkauf,

wenn Ihr Sohn keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte und auch nicht die Möglichkeit bestand ein Ticket nachzulösen, ist es aus tariflicher Sicht richtig, dass eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt wurde. Jedoch kann man den Kollegen den Sachverhalt entsprechend schildern und der Forderung widersprechen, ggf. kommt man Ihrem Sohn dann kulant entgegen. Hierfür muss jedoch der genaue Sachverhalt auch bekannt sein, damit die Kollegen auch Bescheid wissen. /di