Frage beantwortet

Wann kann die Zugbindung aufgehoben werden?

Ich habe vor drei Monaten ein Sparpreis-Ticket gebucht (Hin- und Rückfahrt), muss jetzt aber die Hinfahrt wegen eines kurzfristigen Termins um drei Stunden verschieben, reise also noch am gleichen Tag. Für die Rückfahrt bleibt alles gleich, wie bei der Buchung vorgesehen.
Muss ich jetzt das gesamte Sparpreis-Ticket (Hin- und Rückfahrt) stornieren und ein entsprechendes neues Ticket buchen, oder gibt es da eine günstigere Variante? Leider stehen für die neue Verbindung kurzfristig keine Sparpreise mehr zur Verfügung.

Zugfahrer2016
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Das kommt jetzt ganz auf den Preis drauf an. Da die Stornierung 19€ kostet, aber für das gesamt Ticket einmalig berechnet wird, lohnt es sich natürlich nur bei höherpreisigen Sparpreisen.

1. könnte man einfach einen neuen Fahrschein für die Hinfahrt kaufen und die alte Verbindung einfach nicht nutzen, für die Rückfahrt gilt der ursprüngliche Fahrschein natürlich.
Da nur noch der Flexpreis zur Verfügung steht, würde es auch reichen, diesen für die Fernverkehrsstrecke zu buchen, denn der Nahverkehr im Vor- und Nachlauf hat keine Zugbindung, diesen können Sie also mit dem "alten" Ticket nutzen, wenn die Fahrt nur ein paar Stunden später angetreten wird WICHTIG: Die Verbindung muss dann die selbe Fahrstrecke wie ursprünglich haben, denn der Nahverkehr gilt nur auf den Abschnitten der ersten Buchung.

2. Ticket stornieren, dann muss man aber natürlich neue Fahrkarten für Hin+Zurück kaufen, was + 19€ Stornierungsgebühr wohl teurer deutlich wird als Variante 1, wenn es nur noch den Flexpreis gibt.

In Zukunft empfiehlt es sich vielleicht in ungewissen Fällen gleich den Flexpreis zu nutzen, da zahlt man dann nicht doppelt

Nachtrag: Wenn Sie viel Zeit haben sollten, kann man auch mal nach dem Quer-Durchs-Land-Ticket (oder Ländertickets) schauen. Dann darf man allerdings nur Nahverkehr fahren und hat weniger Fahrgastrechte, zahlt aber auch nur 44€, was wohl die günstigste Variante sein wird....

Und: Leider kann in Ihrem Fall die Zugbindung NICHT aufgehoben werden, da Sie sich ja vorher schon auf einen günstigen Zug festgelegt haben und die Bahn sicherlich nicht Schuld an Ihrem Termin hat.

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Das kommt jetzt ganz auf den Preis drauf an. Da die Stornierung 19€ kostet, aber für das gesamt Ticket einmalig berechnet wird, lohnt es sich natürlich nur bei höherpreisigen Sparpreisen.

1. könnte man einfach einen neuen Fahrschein für die Hinfahrt kaufen und die alte Verbindung einfach nicht nutzen, für die Rückfahrt gilt der ursprüngliche Fahrschein natürlich.
Da nur noch der Flexpreis zur Verfügung steht, würde es auch reichen, diesen für die Fernverkehrsstrecke zu buchen, denn der Nahverkehr im Vor- und Nachlauf hat keine Zugbindung, diesen können Sie also mit dem "alten" Ticket nutzen, wenn die Fahrt nur ein paar Stunden später angetreten wird WICHTIG: Die Verbindung muss dann die selbe Fahrstrecke wie ursprünglich haben, denn der Nahverkehr gilt nur auf den Abschnitten der ersten Buchung.

2. Ticket stornieren, dann muss man aber natürlich neue Fahrkarten für Hin+Zurück kaufen, was + 19€ Stornierungsgebühr wohl teurer deutlich wird als Variante 1, wenn es nur noch den Flexpreis gibt.

In Zukunft empfiehlt es sich vielleicht in ungewissen Fällen gleich den Flexpreis zu nutzen, da zahlt man dann nicht doppelt

Nachtrag: Wenn Sie viel Zeit haben sollten, kann man auch mal nach dem Quer-Durchs-Land-Ticket (oder Ländertickets) schauen. Dann darf man allerdings nur Nahverkehr fahren und hat weniger Fahrgastrechte, zahlt aber auch nur 44€, was wohl die günstigste Variante sein wird....

Und: Leider kann in Ihrem Fall die Zugbindung NICHT aufgehoben werden, da Sie sich ja vorher schon auf einen günstigen Zug festgelegt haben und die Bahn sicherlich nicht Schuld an Ihrem Termin hat.