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Kann man mit seiner Bahncard 50 auf alle Sparangebote 25% Rabatt erhalten, solange eine ICE-Strecke dabei ist?

Kann man mit seiner Bahncard 50 auf alle Sparangebote 25% Rabatt erhalten, solange eine ICE-Strecke und sonst RE-Strecken dabei sind? Oder gilt der Rabatt nur für reine ICE-Strecken? Beispiel: Kann ich von Fürth nach Leipzig 25% auf den Sparpreis bekommen?

AILUJ
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Volker
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Du kannst mit der BahnCard 50 ausschließlich 25% Rabatt auf Sparpreise auf reinen Fernverbindungen inei Nutzung von ICE/IC/EC z. B. Frankfurt Hbf - Hannover Hbf erhalten. Frankfurt Niederrad - Nienburg ( bei Hannover ) bei nur Teilstrecke auf zuvor genannter Fernverkehrs Relation gibt es keine 25% Rabatt auf Sparpreis. Der wäre dann hier ausschließlich mit der BahnCard 25 möglich.

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Volker
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Du kannst mit der BahnCard 50 ausschließlich 25% Rabatt auf Sparpreise auf reinen Fernverbindungen inei Nutzung von ICE/IC/EC z. B. Frankfurt Hbf - Hannover Hbf erhalten. Frankfurt Niederrad - Nienburg ( bei Hannover ) bei nur Teilstrecke auf zuvor genannter Fernverkehrs Relation gibt es keine 25% Rabatt auf Sparpreis. Der wäre dann hier ausschließlich mit der BahnCard 25 möglich.

CarstenDa
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Bahnfahren wird immer komplizierter!
Nur weil ich als BC50 Kunde einen S-Bahn Anteil im Sparpreis-Ticket hätte, bekomme ich keinen zusätzlichen BC25 Rabatt. Meine Freundin mit BC25 fährt z.B. Eilvese => Nürnberg um 8,50 € günstiger. Und das S-Bahnticket kostet gerade mal 4,30 €.....
Jetzt muss ich mir wohl 2 Fahrkarten kaufen, eine im Fernverkehr Hannover/Nürnberg für 25,40 € und dann noch das S-Bahn Ticket. Wenn die Suche nach dem besten Preis länger dauert als die eigentliche Fahrt. Einfach geht anders!

Fabianno
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Ich fahre sehr viel Bahn, weiche eigentlich nie auf andere Verkehrsmittel aus und bin auch schon lange BahnCard Kunde. Jetzt bin ich zur BahnCard 50 First gewechselt, die ist ja nun auch knapp 10 mal teurer als die BahnCard 25 2.Klasse. Aber nun fehlt mir doch die Rechtfertigung dafür, dass es die 25% Rabatt nur auf reine Fernverkehrskarten gibt, während das mit der BC25 auf allen Strecken möglich war. Wenn man nicht nur zwischen Großstädten unterwegs ist, hat man doch fast immer einen Abschnitt Regionalverkehr dabei. Ich würde doch einerseits der Einfachheit halber und vor Allem, um Kunden der BahnCard 50 geneigt zu halten, dringend überdenken, ob diese Regel so beibehalten wird. Auf jeden Fall würde ich mich über eine Stellungnahme dazu sehr freuen.
Viele Grüße

Hallo Fabianno, dieses Thema wurde in der Community schon viel diskutiert. Die BahnCard 50 ist ein Fernverkehrsangebot und richtet sich an Vielfahrer, welche auch spontan reisen möchten und dennoch 50 Prozent sparen. /gu

Hastdunichtgesehen
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Ich finde es wirklich sehr ärgerlich, wie schlecht Stammkunden, und das sind BC50 Abonnenten nun mal, von der Bahn behandelt werden. Nur durch intensive Suche habe ich herausgefunden, warum ich nie, wenn ich online buchen will bei den Sparpreisen einen Rabatt bekomme. Wenn es wiklich nur auf den Fernverkehrsanteil angerechnet werden soll, wofür es eigentlich keinerlei überzeugende Begründung gibt, dann muss das automatisch berechnet werden für eine beliebige Strecke von A nach B. Wenn die Bahn das technisch nicht hinbekommt, dann ist die einzige Alternative mit Bedienbarkeit > 0 das auf den Komplettpreis zu machen, wegen mir, sofern ein ICE o.Ä. dabei ist. So wie es jetzt ist dient das nur dazu, das BC50 Inhabern der Rabatt vorzuenthalten. Das ist eine Frechheit und zeigt, was die Bahn von ihren Kunden hält.

Volker
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Das hat nichts damit zu tun das das die Bahn das nicht hinbekäme,
sondern schlichtweg mit der Tarifgestaltung der Bahn die es so vorsieht.
Die BahnCards richten sich schließlich an unterschiedliche Zielgruppen.

Herauszufinden ist es in den Konditionen ganz leicht.
https://www.bahn.de/p/view/bahncard/ueberblick/bahncard50...

Steht in dem Satz etwas vom Nahverkehr ? Ich meine nicht !
" 25% Rabatt auf den Sparpreis des Fernverkehrs (ICE und IC/EC) innerhalb Deutschlands "

Im Gegensatz dazu der Satz zur BC 25.
" 25% Rabatt auf Flexpreis und Sparpreis der Bahn " < ist da ersichtlich nicht eingeschränkt.

Hallo Hastdunichtgesehen,

tut mir leid, dass Ihnen die Informationen auf bahn.de zur BahnCard 50 nicht aufgefallen sind. Auch gab es einige informative Beiträge inklusive der Gründe hierzu, beispielsweise hier in der Community.
Ein Angebot der DB muss von allen Eisenbahnunternehmen und Verkehrsverbünden anerkannt werden, damit es auch dort seine Gültigkeit hat bzw. eine komplette Buchung möglich ist. Es ist also vielmehr eine tarifliche Angelegenheit, als eine technische Problematik, wie Elmaran es anspricht. Der "BahnCard 50 Sparpreis" ist daher aktuell ein reines Angebot des Fernverkehrs. /di

Hastdunichtgesehen
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@Elmaran:

Vielen Dank für die Mühe, die Infos zusammenzutragen.

Allerdings überzeugt mich die Argumentation mit der unterschiedlichen Zielgruppe nicht. Zielgruppe in "Fahrgast der Fernverbindungen nutzt" und "Fahrgast der nur regional fährt" zu unterteilen mag ja noch sinnvoll sein. Aber die Zielgruppe "Fahrgast der zwar Fernverbindung nutzt, aber dabei keine einzige Regionalbahn auf der Strecke dabei hat" ist für mich keine vernünftige Zielgruppensegmentierung und meines Erachtens nach zu arg konstruiert, um mit dieser Zielgruppe zu argumentieren. Es liegt ja gar nicht in der Entscheidungsgewalt des Kunden, ob er nun eine Regionalverbindung zusätzlich nutzen muss oder nicht. Da reicht es ja schon, wenn man selbst in einer Großstadt wie Hamburg oder München nicht direkt am ICE-Bahnhof wohnt oder, wie bei mir, zwar sogar in der Nähe eines solchen, aber die ICE-Verbindung zum Zielort eben von einem anderen Bahnhof geht.

Auch finde ich es bei der zitierten Regelung alles andere als sofort ersichtlich, dass eine Verbindung quasi die Rabatt-Befähigung verliert, nur weil nicht *ausschließlich* Fernverkehtszüge zum Einsatz für die gebuchte Strecke kommen.

Desweiteren habe ich keineswegs bezweifelt, das die Regelung wohl so zu sein scheint, wie beschrieben. Nur gut ist diese Regelung daher noch lange nicht und ich bleibe dabei, dass ich das als sehr ärgerlich empfinde und mich als BC50-Kunde, mit Verlaub, ziemlich verar***t fühle.

Hastdunichtgesehen
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@DB: Vielen Dank für den nicht uninteressanten Einblick in die Komplexität der Tarifgestaltung hinter den Kulissen. Als jemand, der sich für Unternehmensprozesse und techniche Umsetzungen interessiert finde ich das als Thematik zwar nicht unspannend, aber aus Kundensicht kann mich das nicht überzeugen.

Hier wäre die Aufgabe, und das meinte ich mit "es technisch hinbekommen", diese Komplexität so im Onlinebuchungsprozess abzukapseln, dass der Kunde sich darüber keine Gedanken machen muss, sondern dann eben der Rabatt nur für die Teilbereiche mit ICE, etc. berechnet wird inkl. entsprechender Info zum Preis. Ja, das ist Arbeit und bedarf entsprechender Entwicklung und Konzepte im Buchungssystem. Aber statt dessen halt zu sagen: sobald ein Regiozug dabei ist gibts halt gar keinen Rabatt und auch keinen Hinweis oder ein Angebot zur Teilstreckenbuchung, das ist halt ganz schlicht und einfach eine sehr miese "Problemlösung", womit Sie es sich, liebe DB, ja schön einfach machen, aber eben zu Lasten des Kunden. Und das nennt man dann eben kurz "schlechten Kundenservice".

Die Tatsache, dass es ja sogar für den Gewinn ganz gut ist, dass der BC50-Kunde vielleicht gar nicht merkt, dass er durch ein Buchungsinterface mit schlechter Usability um den, durch getrennte Buchung möglichen Rabatt gebracht wird, der als toller neuer Vorteil der BC50 werbewirksam propagiert wird, hat einen sehr schalen Beigeschmack. Da fragt man sich dann berechtigterweise: können die nur nicht, oder machen die das vielleicht eher sogar absichtlich so, um mehr Geld zu bekommen? Wahrscheinlich beides. Toll finden kann ich das als Kunde natürlich nicht und fühle mich als BC50-Kunde eben ganz schön behumst.

Volker
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ist aber leider so, bin ja selber davon betroffen.
Das die Regelung so nicht ideal ist, ist auch mir vollkommen klar.

Diesen Wildwuchs von vielen Bahnanbietern nebst Verkehrsverbünden haben wir so
jedoch auch nur der EU zu verdanken .. welche Privatsierung = Freiheit verwechselts,
ohne dabei zu beamerken das dies Freiheit so nur für die Anbieter gilt und viele Kunden
nett auf der Strecke bleiben.

Alles was nicht in einer Goßstadt wohnt, ist nun einmal erheblich benachteiligt, selbst
die Fahrgastrechte betrifft es im Grunde ebenso .. selbst da sind Großstädter meist
im erheblichen Vorteil.

Tatsache ist vieile viele verdammt viele steigen durch durch die Preissysteme der Anbieter
schwerlich bis gar nicht durch. Einfachere Strukzur mit wenig Schnickschnack wäre da sinnvoller.

Das Problem mit dem Nahverkehr ließe sich ungeheuer leicht lösen.

Zahlen von 2015:
35 Milliarden Gesamtkosten für 100% kompletten Nahverkehr auch Städte und Land.
9 Milliarden daraus auf Tickets und Pachteinnahmen entfallend.
Im Grunde brauchte nur der relativ kleine Posten von 26% ebenso über öffentliche Hand
generiert werden .. schon wäre der Nahverkehr 100% kostenfrei.

Oder so grob vereinfacht:
35 Milliarden durch 82 Millionen Bürger = aufgerundet 427,- je Nase im Jahr, oder eben
nur 35,60 Euro im Monat wenn hier auch vom Baby bis zum Greis pro Nase grechnet
wird waren die Gesamtausgaben im Jahre 2015.

Nu bedenken wir alle Ticketautomaten des Nahverkehrs könnten weg, viele Kontrollen
und sonstige Verwaltungskosten entfielen .. so das grob um die gut 30,- je Bürger an
steuerlicher Belastung auf Basis der Zahlen von 2015 anfielen. Davon noch etwa 1/3
oder die Hälte den Arbeitgebern für die Pendler als Abgabe aufgetragen. So etwas
wie ein ÖPNV Cent auf den Krafstoff zugeschlagen, ein Restanteil über die Mehrwertsteuer,
dafür anderere Steuern um die bisherigen 74% Subventionen des ÖPNV Verkehres gesenkt.

Ergäbe unterm Strich eine geringe Mehrbelastung für alle von etwa 9 Milliarden durch
82 Millionen = aufgrundet von 110,- = 9,15 im Monat mehr im Monat dafür freier öffentlicher
Personennahverkehr.

Klar hinken die Zahlen bei Umsetzung dann schon, sobald ein tatsächlicher Mehrbedarf
an Kosten durch entsprechend erhöhte Nutzung entsteht ... werden die 9,15 / Monat auch
langsam steigen ... jedoch so das eine Mehrbelastung im Grunde durch freien ÖPNV
immer kaum spürbar sein werden. Einzigstes Manko am Ende, es benötigt intelligente
Maßnahmen den Mißbrauch des ÖPNV zwecks Fernreisen zu unterbinden.