Frage beantwortet

FV-Freigabe bei NV-Anschlussbruch mit erheblich ermäßigtem Ticket möglich um das Ziel noch zu erreichen ?

Wenn ich mit einem erheblich ermäßigtem Ticket (QdL,SWT oder Länderticket) reise und es aufgrund eines Anschlussverlustes nicht mehr möglich wäre sein Fahrtziel ausschließlich mit dem Nahverkehr zu erreichen, würde dann der Fernverkehr freigegeben werden ?
Oder müsste ich mir ein Ticket kaufen und dieses würde nach den Fahrgastrechten als "alternatives Beförderungsmittel" erstattet werden ?

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Hallo 412,

wenn Sie auf Grund einer Verspätung Ihren Anschluss verpassen oder damit zu rechnen ist, dass Sie Ihr Ziel mit +20 Minuten oder noch später erreichen, können Sie auch auf eine alternative Zugverbindung ausweichen.
Bei einem stark vergünstigten Angeboten (Länder-Tickets, QdL und SWT) benötigen Sie jedoch für den Fernverkehr dann ein neues Ticket. Bei anderen Nahverkehrsangeboten ist ggf. der Erwerb des Produktübergangs erforderlich, sofern die Kollegen im Fernverkehrszug es nicht nachvollziehen können.
In beiden Fällen kann man sich jedoch an das Servicecenter Fahrgastrechte wenden. Zunächst natürlich wegen der Verspätung aber natürlich auch wegen der entstandenen Mehrkosten. Das Servicecenter prüft dann, ob und welche Ansprüche bestehen, oder ob es ggf. eine andere Möglichkeit gegeben hätte noch rechtzeitig bzw. früher an sein Ziel zu kommen.

Wenn der Fernverkehr tatsächlich einmal freigegeben werden sollte, dann stellt sich die Frage mit den Mehrkosten nicht. Da bleiben dann nur die Fahrgastrechte wegen der Verspätung zu prüfen. /di

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Volker
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Bezüglich einiger Ländertickets wie z. B. von Niedersachen würde ich es ausschließen
da sie nicht im DB Tarif sondern im Niedersachsen Tarif verkauft werden.

Ansonsten interessiert mich zu der Frage die Antwort auch, da wenn es möglich sein sollte sogar im Vorsatz gehandelt werden könnte um sich so eine Beförderung mit NV Ticket im FZ Verkehr zu erzwingen.

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Hallo 412,

wenn Sie auf Grund einer Verspätung Ihren Anschluss verpassen oder damit zu rechnen ist, dass Sie Ihr Ziel mit +20 Minuten oder noch später erreichen, können Sie auch auf eine alternative Zugverbindung ausweichen.
Bei einem stark vergünstigten Angeboten (Länder-Tickets, QdL und SWT) benötigen Sie jedoch für den Fernverkehr dann ein neues Ticket. Bei anderen Nahverkehrsangeboten ist ggf. der Erwerb des Produktübergangs erforderlich, sofern die Kollegen im Fernverkehrszug es nicht nachvollziehen können.
In beiden Fällen kann man sich jedoch an das Servicecenter Fahrgastrechte wenden. Zunächst natürlich wegen der Verspätung aber natürlich auch wegen der entstandenen Mehrkosten. Das Servicecenter prüft dann, ob und welche Ansprüche bestehen, oder ob es ggf. eine andere Möglichkeit gegeben hätte noch rechtzeitig bzw. früher an sein Ziel zu kommen.

Wenn der Fernverkehr tatsächlich einmal freigegeben werden sollte, dann stellt sich die Frage mit den Mehrkosten nicht. Da bleiben dann nur die Fahrgastrechte wegen der Verspätung zu prüfen. /di