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Zusammengeklapptes Kappfahrrad (26 Zollrädern) im Personennahverkehr (Nicht S-Bahn) Fahrradkartenpflichtig?

Zum wiederholten Male habe ich wieder einen Disput mit einen Zugbegleiter wegen meinen Klappfahrrad (zusammengeklappt) mit 26Zoll Rädern in einen Nahverkehrszug. (Merkwürdigerweise aber nur dort, nicht in den IC`s oder ICE`s!)

Meine Frage also:
Ist ein Klappfahrrad (zusammengeklappt) mit 26Zoll Rädern ein Fahrad für das man eine Fahrradkarte lösen muß, oder ist es eine sonstige Transportlast das aufpreisfrei als Traglast mitgenommen werden kann.

Und noch was nebenbei:

Was ist ein Fahrrad in Sinne der AGB`s der DB?

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Elmaran
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Pack das Klapprad in eine entsprechende Tasche, und Du hast weniger Problem damit.

Üblicher weise sind jedoch alle Traglasten zulässig die Du mit zwei Händen tragen kannst. Dazu gehört sogar ein stinknormales Fahrrad .. SOFERN es nicht fahrtüchtig ist ... sprich z. B. Pedale ab, Lenker quer gestellt am sinnvollsten noch in einer Verkaufsverpackung .. dann gilt sogar jedes als eine normale Traglast soweit Du nicht gerasde mit Dreirad oder hyperlangem Tandem auftauchst selbst im ICE. Dennoch werden sich jene Zugbegleiter dan nicht gerade erfreuen ..

Hallo chawoma,

sind Sie vielleicht in einem Verkehrsverbund unterwegs, in dem es andere Bedingungen für die Fahrrad- bzw. Klappradmitnahme gibt? Informationen zur Fahrradmitnahme im Nahverkehr finden Sie hier.

In den Beförderungsbedingungen finden Sie auf Seite 21 unter Punkt 8.2 Mitnahme von Fahrrädern -> Beschränkungen genaue Infos darüber, was für Fahrräder mitgenommen werden dürfen: 

Jeder Reisende darf nur ein Fahrrad mitnehmen. Die Mitnahme ist auf zweirädrige, einsitzige, nicht- oder elektrohilfsmotorisierte Fahrräder sowie zusammengeklappte Fahrradanhänger beschränkt. In besonderen Zügen können, sofern ausreichend Platz vorhanden ist, auch nichtmotorisierte Liegeräder, Tandems sowie Dreiräder mitgenommen werden. /ja

Elmaran:
"Pack das Klapprad in eine entsprechende Tasche, und Du hast weniger Problem damit."

Laut DB ist dass aber nicht nötig!

Und ich könnt auch gleich das Bahnfahren lassen, wenn ich mir den Ärger betrachte den ich durch schlecht ausgebildetes Zug-Begleit-Personal im NV Bayern seit einem Jahr erlebt habe!

Wenn ca. 90% der Zugbegleiter mir bestätigen das mein Klapprad geklappt problemlos mitgenommen werden kann, ich 7% bei dem Verweis auf die Traglast (geklapptes Klapprad) überzeugen kann, und nur 3 % (was jeder 33zigste Zugbegleiter ist) mich entweder aus dem Zug wirft (bei -15C° um 23.00 passiert) oder mir den Zugang zum Zug verwehrt(eine Stunde mußte ich dann am Bahnhof auf dem Folgezug warten), oder ich dann notgedrungen (nach schlechten Erfahrungen)* die 5 Euro zahle oder wie jetzt mir ein "erhöhtes" Beförderungsentgeld von 73 Euro aufbrummt. Dann kann ich nicht mehr mit "kann ja mal passieren" das abtun.
Dazu kommt ja laufen der Ärger mit dem Sparpreisen oder Kontrolleuren die z.B. die "verbundene Fahrt" nicht kennen.

zu )*, im gleichen Zug hat anschließend eine weitere Fahrscheinkontrolle stattgefunden.
Dabei habe ich die Kontrolleurin auf die zuvor "zwangserhobene" Fahrradkarte angesprochen.
Die hat sofort den Fahrpreis rückerstattet!
Also, was gilt jetzt in den NV-Zügen in Bayern?

DB:

"sind Sie vielleicht in einem Verkehrsverbund unterwegs, in dem es andere Bedingungen für die Fahrrad- bzw. Klappradmitnahme gibt?"

Nein, meine Frage bezieht sich auf NV-Bayern!
Oder müßte ich bei einer Fahrt jeden einzelnen Verkehrsverbund den ich durchquere etwa auch noch mit seinen AGB`s beachten?

DB:
"In den Beförderungsbedingungen finden Sie auf Seite 21 unter Punkt 8.2 Mitnahme von Fahrrädern -> Beschränkungen genaue Infos darüber, was für Fahrräder mitgenommen werden dürfen"

Steht aber nix von geklappten Klappräder mit 26 Zollrädern drin!
Nur was von geklappten Fahrradanhängern, die kosten dann nix!
Was aber dann die Frage aufwirft was bei einen normalen Fahrradanhänger passieren würde?
Gibts für den eine Fahradanhängerkarte?
Also nochmal:
Ist ein geklapptes Klapprad mit 26Zoll Reifen eine sonstige Traglast, welches auf den vorgesehenen Abstellflächen abgestellt werden darf?

Ja/Nein?

Und was ist ein Fahrrad im Sinne der AGB`s der Bahn?

Und neuerdings braucht man für Fahrräder mit <20 Zollräder keine Fahrradkarte im NV-bayernerwerben.
Bloß wo das geregelt ist, habe ich bis jetzt noch nicht gefunden!

Elmaran
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Sicher ist eine Tasche laut DB nicht nötig, nicht mal bei normalen Fahhrädern wenn sie in NICHT fahhrbereiten Zustand mitgenommen werden... das gilt so sogar für den ICE ebenso.

Deshalb habe ich es ja auch im Sinne von das es so gegenüber Kontrolle vorteilhafter ist so geschrieben. Denn Zugbegleiter können da manchmal etwas eigen sein .. und laufen nicht mit kompletten Beförderungsbedingungen im Kopfe herum.

Wenn ich mich einst via Google so umschaute, erfüllt mich der Eindruck Du seiest im ICE mit Klapprad bisher der einzigste dort kein Problem mit Klapprad gehabt zu haben ... denn verdammt viele schilderten gerade von dort da ganz andere Erlebnisse. Wärend in Regonalbahnen dagegen in der Regel meist sehr viel mehr Platz für Mitnahme von größeren Traglasten überhaupt ist.

Hallo chawoma,

unter Bahn&Bike in Bayern finden Sie unter Tipp: Passt Ihr Bike zusammengeklappt und gut verpackt in die Gepäckablagen am Sitzplatz, könne Sie es als kostenloses Handgepäck mitnehmen. Ich empfehle Ihnen, sich mit der Zugnummer und Reisetag an den regionalen Kundendialog zu wenden. Die Kollegen nehmen die Beschwerde dann auf und können dann entsprechend klären, warum es zu Problemen kam.

Wie viel Zoll das Klapprad haben darf, ist nicht festgelegt. Solange es ein zusammenklappbares Fahrrad ist, welches Sie auch zusammengeklappt haben und es wie Handgepäck untergebracht werden kann, können Sie es kostenfrei als Handgepäck mitnehmen. Ob Ihr Klapprad mit 26 Zoll wie Handgepäck untergebracht werden kann, kann ich nicht einschätzen und vermute, dass die Größe zu den Disputen geführt hat.

Wenn ein Fahrradanhänger nicht zusammenklappbar ist, kann dieser nicht in den Zügen mitgenommen werden. /ja

Elmaran:
"Wenn ich mich einst via Google so umschaute, erfüllt mich der Eindruck Du seiest im ICE mit Klapprad bisher der einzigste dort kein Problem mit Klapprad gehabt zu haben ... denn verdammt viele schilderten gerade von dort da ganz andere Erlebnisse. Wärend in Regonalbahnen dagegen in der Regel meist sehr viel mehr Platz für Mitnahme von größeren Traglasten überhaupt ist."

Das liegt zum einen daran, das ich mit zum Abstellen den Bereich der Rollstuhlfahrer suche.
Dort steht dann so eine Gegenstand "Klapprad mit 26 Zollrädern" nicht im Gang oder gar im Einstiegsbereich der Türen.
Zum anderen, dürften sich die meisten Konflikte in gut gedrängten ICE´S ereignet haben. Da kann natürlich der Zugbegleiter aufgrund "Platzmangels" die Mitnahme des Klapprades verwehren!
In IC`s ja da die Möglichkeiten besser, dort sich ja auch Ablagen für große Gepäckstücke vorgesehen oder gar Fahrradabteile. Da kann man auch eine Traglast abstellen.

DB:
"Ob Ihr Klapprad mit 26 Zoll wie Handgepäck untergebracht werden kann, kann ich nicht einschätzen und vermute, dass die Größe zu den Disputen geführt hat."

Entscheiden war die Zollgröße des Rades!
Und dann der Hinweis mit den Ablagen am Sitzplatz!
Schon mal in einen Do-Sto-Waggon unterwegs gewesen?
Die Ablagen sind was für DIN-A4 Ordner, liegen max. 2 Stück!
Und unter den Sitzen da paßt vllt. ein Fly-case rein.
Nicht umsonst werden Koffer in diesen Waggons auf den Sitzen abgestellt, bzw, im Fußbereich stehend!
Und warum ein Klapprad ein Handgepäck in der Größe eines Fly-case nur sein darf?
Kann das einer beantworten?
Und warum wird bei Klapprädern mit 20 Zoll Radgröße keine Fahrradkarte erhoben wenn sie nicht im Bereich der Ablage an den Sitzplätzen abgestellt werden?
Kann das einer beantworten

kabo
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Das liegt wahrscheinlich schlicht und ergreifend daran, dass ein geklapptes 20-Zoll-Fahrrad kleiner ist als übliches Reisegepäck, während das von Ihnen favorisierte 26-Zoll-Klapprad auch in geklapptem Zustand noch eine Größe aufweist, die größer ist als ein üblicher Koffer.
Grob zur Orientierung: Ein 20-Zoll-Klapprad passt in ein DHL-Paket, während ein 26-Zoll-Klapprad auch in geklapptem Zustand die Maximal-Abmessungen eines DHL-Pakets (beachtliche 120x60x60cm) überschreitet, weshalb ein 26-Zoll-Klapprad auch in geklapptem Zustand bei DHL als Sperrgut zählt.