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Wann wird das Zahlungsmittelentgelt für Kreditkartenzahlungen angepasst?

Laut https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/zahlung/zahlun... wurde im Jahr 2014 aufgrund der hohen Bearbeitungsgebühren der Kreditkartenanbieter ein zusätzliches "Zahlungsmittelentgelt" für Kreditkartenzahlen eingeführt.
Im Jahr 2015 wurden die Bearbeitungsgebühren der Kreditkartenanbieter aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen deutlich gesenkt und liegen bei max. 0,3% des Zahlungsbetrages.
Wann wird das "Zahlungsmittelentgelt" bei Kreditkartenzahlung an die gesenkten Gebühren angepasst?
Die DB verlangt bei Fernverkehrsfahrkarten ab 50 Euro Zahlungsbetrag 1% zusätzliche Gebühren, obwohl sie selbst nur 0,3% entrichten muss.

Togg
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Hallo Togg, die EU hat lediglich einen Teil der Kreditkartengebühren, die so genannten Interbankenentgelte, gesenkt und auch nur für einen Teil der Kreditkarten. Das Disagio (Abschlag auf einen bestimmten Betrag) liegt dann niedriger als bisher.

Die Deutsche Bahn erhebt das Zahlungsmittelentgelt weiterhin sehr zurückhaltend und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben. Die Deutsche Bahn zahlt deutlich mehr Disagio (Abschläge) als sie mit dem Zahlungsmittelentgelt einnimmt. /an

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Hallo Togg, die EU hat lediglich einen Teil der Kreditkartengebühren, die so genannten Interbankenentgelte, gesenkt und auch nur für einen Teil der Kreditkarten. Das Disagio (Abschlag auf einen bestimmten Betrag) liegt dann niedriger als bisher.

Die Deutsche Bahn erhebt das Zahlungsmittelentgelt weiterhin sehr zurückhaltend und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben. Die Deutsche Bahn zahlt deutlich mehr Disagio (Abschläge) als sie mit dem Zahlungsmittelentgelt einnimmt. /an

Elmaran
Elmaran

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Es wird jedoch auf Grund viel viel niderer Bepunktung der BahnCard Umsätze auf Grund höherer Kosten der Commerzbank jedoch auch geboten wenigstens BahnCards mit Kreditkartenfunktion nicht weiter mit Zahlungsgebühren zu belegen. Hiermit würde ein erheblicher eingetretener Nachteil jener Nutzer wenigstens um einen geringen Teil minimiert.

Im übrigen kalkulieren die meisten Händler die Zahlungsmittelgebühren in der Regel in ihre Preise mit ein. Die Anfangszeiten wo fast überall Aufschläge stattfanden sind schon lange nicht mehr, so das die DB und Fluggesellschaften hier fast schon eine gewisse Rarität aufweisen es immer noch aufzuschlagen.

Tatsache jedoch ist, das die BahnCard Kreditkartenfunktion nicht nur um die 16,- Euro gestiegen ist .. und zuzüglich bei mir irgendwas in den 2000 - 2500 weniger an externen Punkten im Jahr eintreten. Also die Commerzbank weniger spendiert und die DB dagegen einspart. Dazu ist man hier zulande mit dem Nidersachsentarif im Nahverkehr ohnehin schon in erheblichen Nachteil der Bepunktung zu anderswo in Deutschen Landen....
wo hier sogar das Länderticket einfach einfach aus dem DB Tarif ausgegliedert wurde.

Ich sehe hier diverse Differenzen zwischen DB und Privatbahnen auf den Rücken der Kunden ausgetragen.

Elmaran
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Elmaran

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Ergänzend hierzu wenn auch nicht zwingend zum Thema passend.

Nach zahlen von 2015 wo Tickets und Pacht im ÖPNV nur 9 Milliarden bei horrend hohen Tarifen wo in meisten Verkehrsverbünden nicht mal Ermäßigung mit BC greift ... bei 35 Milliarden Gesamtkosten ein Kinderspiel den kompletten ÖPNV da so nur ein Anteil um 26% zusätzlich Steuer finanziert werden zu brauchen auf völlig kostenfrei der Nutzer umzustellen. Zumindest in langsamen Schritten gemäß Tempo Erweiterungsmöglichkeit der Kapazitäten.

Ein Teil der 9 Millarden besteht ohnehin aus Pacht, vervleiben für Tickets vielleicht 8 Milliarden oder so ? Hiervon könnte man ein Teil über einen Zuschlag auf die Umsatzsteuer der Betriebe umwälzen... so das z. B. unterm Strick pro Pendler noch 20,- bis 30,- Euro im Monat zur Finanzierung von den Betrieben beigesteuert würden. Ein gewisser Rest lässt sich leicht aus unnützen Investionien und effizientere Haushaltung der öffentlichen Hand ausgleichen.

Unter dem Strich benötigte es dann vielleicht nur einen vorübergehenden ÖPNV Soli auf die Mehrwertsteuer für twa 5 Jahre in dem zusätzlich Investitionen in weitere Fahrzeuge ect. getätigt werden können. Allerdings entfällt auch viel an Kontrollpersonal, Erhebungskosten für Tickets, viele Automaten wo nur ÖPNV Tickets verkaufen vielen weg ... es benötigte nur noch zu gewissen Zeiten ein Sicherheitspersonal im ÖPNV was dennoch mitfährt.

Aja, und aus den 35 Milliarden Gesamtkosten ( 2015) für kompletten ÖPNV lässt sich leicht errechnen das rund gut 30,.- Euro im Monat je Einwohner auch über zusätzliche monatliche Steuerlast der komplette öffentliche Personennahverkehr, Regionalbahnen, Busse, Stadtverkehre Bundesweit finanziren ließe. Heute benötigt es jedoch schon rund 33-35,- Euro für 40 KM hin & retoure zu vollem Preise obdem dafür je Einwohner auch kompletter Monat finanzierbar wäre.

Leo
Leo

Leo

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Das hatten wir schon mal:

https://community.bahn.de/questions/1160890-zahlungsentgeld-stornierung-erstattet

Nach dem es mir ja an anderer Stelle kürzlich vorgeworfen wurde: 1% vom Kunden verlangen für meist maximal erlaubte 0,3% Provision ist für mich rein subjektiv Beschiss am Kunden.

Abhilfe: Fahrkarten ÜBER 50€ per Lastschrift zahlen - nur unter 50€ mit Kreditkarte - und sofern vorhanden aus Protest mit American Express - da ist die Provision NOCH höher als 0,3% für Mastercatd oder Visa..