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Email Adresse zu Einreichung des Fargastrechte Formulars

Mir wurde versichert, dass ich das Fahrgastrechte Formular zur Erstattung einen Teil meines Tickets aufgrund von Verspätung auch per Email der Bahn zukommenlassen kann. Ich finde allerdings keine Emailadresse dafür (das Reiseportal bearbeitet meine Anfrage nicht). Ich befinde mich im Ausland und die Zusendung der Unterlagen mit der Post ist hier sehr teuer (noch dazu wäre die Zusendung per Mail wesentlich umweltfreundlicher und einfacher ?!).
Bitte nennen sie mir eine Email Adresse an die ich die Kopien meines ausgefüllten Formulares schicken kann. Ein Bahn Angestellter hatte mir versichert, dass dies möglich ist. Danke!

Lauraneu
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Hallo, nehmen Sie es mir bitte nicht übel, aber seit Einführung der Fahrgastrechte gibt es NUR die postalische Möglichkeit. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen das Ihnen jemand gesagt hat, sie könnten es per Email einreichen. Die Unterlagen müssen im Original vorliegen.Nebenbei ist das SC Fahrgastrechte keine Stelle der Deutschen Bahn, daher besteht auch via bahn.de keine Möglichkeit dies einzureichen. Sie haben für Ihre Ansprüche 1 Jahr Zeit, sie können also ruhig warten, bis Sie wieder in Deutschland sind. Wenn Sie ein Original nicht einschicken, gäbe es da eine einfache und sehr schnelle Lösung das Geld doppelt zu erhalten.

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Das Servicecenter Fahrgastrechte ist per E-Mail nicht erreichbar.
Für Rückfragen erreichen Sie das Servicecenter Fahrgastrechte telefonisch unter der Rufnummer 0180 6 20 21 78 (20 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).

Hallo, nehmen Sie es mir bitte nicht übel, aber seit Einführung der Fahrgastrechte gibt es NUR die postalische Möglichkeit. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen das Ihnen jemand gesagt hat, sie könnten es per Email einreichen. Die Unterlagen müssen im Original vorliegen.Nebenbei ist das SC Fahrgastrechte keine Stelle der Deutschen Bahn, daher besteht auch via bahn.de keine Möglichkeit dies einzureichen. Sie haben für Ihre Ansprüche 1 Jahr Zeit, sie können also ruhig warten, bis Sie wieder in Deutschland sind. Wenn Sie ein Original nicht einschicken, gäbe es da eine einfache und sehr schnelle Lösung das Geld doppelt zu erhalten.

Leo
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Im Ausland geht so etwas selbstverständlich meist online - die DB und ander deutsche Beförderer sind da wie üblich etwas rückständig...

Hier lässt sich so schlecht malen. Das Servicecenter Fahrgastrechte gehört NICHT zu Deutschen Bahn. ÖBB und SBB z.B. machen es auch nicht Online. Es wird halt die Original Fahrkarte benötigt. Also ist dieser "Nachtritt" fehl am Platz

Leo
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In einem interessanten Artikel von 2013 geht es zunächst um das Wichtigste, nämlich die HÖHE der Erstattung:
http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/fahrgastrech...

Zitat: „… die Deutsche Bahn sich strikt an die EU-Verordnung gehalten hat. Das Unternehmen zahlt bei Verspätungen keinen Cent mehr als erforderlich. … ausländische Bahnen … verhalten sich bei Verspätungen nämlich großzügiger als es das europäische Recht verlangt und damit auch als die Deutsche Bahn.
SNCF: Die französische Staatsbahn erstattet 25 Prozent des Fahrpreises bereits ab einer Verspätung von 30 Minuten. Ab zwei Stunden Verspätung gibt es wie bei der Deutschen Bahn 50 Prozent zurück. Danach ist die SNCF wieder großzügiger. Ab drei Stunden zahlen die Franzosen 75 Prozent des Ticketpreises.
Eurostar: Der Schnellzug zwischen London und Paris ist großzügiger als die Deutsche Bahn, zahlt die Entschädigung aber in Form eines Gutscheins. Ab 60 Minuten Verspätung erhalten Reisende 50 Prozent Rabatt für das Rückfahrtticket. Ab zwei Stunden gibt es das Rückfahrtticket umsonst. Ab 300 Minuten zahlt das Unternehmen darüber hinaus auch noch den Wert der von der Verspätung betroffenen Teilstrecke bar aus.
Thalys: Das Gemeinschaftsunternehmen von SNCF und der belgischen Staatsbahn SNCB entschädigt ihre Kunden bereits ab einer Verspätung von 30 Minuten mit 20 Prozent des Fahrpreises. Wie Eurostar gibt es die Kompensation aber in Form eines Gutscheins. Ab einer Stunde Verspätung zahlt Thalys 50 Prozent als Gutschein aus, ab zwei Stunden gibt es einen Gutschein in Höhe des vollen Fahrpreises.
NS und SNCB: Die Staatsbahnen in Holland und Belgien sind richtig großzügig. Sie erstatten den vollen Fahrpreis, wenn der Zug bereits eine Stunde verspätet ist.
Renfe: Keine Bahn ist so erstattungsfreudig wie die spanische Staatsbahn - zumindest auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla. Ist der Zug auch nur sechs Minuten zu spät, zahlt das Unternehmen den vollen Fahrpreis zurück. Ansonsten zahlt die Renfe 50 Prozent ab einer Verspätung von einer Stunde und 100 Prozent ab 90 Minuten. Auf internationalen Strecken richtet sich das Unternehmen an den europäischen Richtlinien.“

Und die oft wesentlich großzügigere Erstattung als das bloße EU-Minimum wie bei der DB erfolgt im Ausland auch in sehr vielen Fällen auf einen ONLINE- Antrag hin:

SJ Schweden: Online-Antrag hier: https://www.sj.se/en/ersattning-vid-forsening.html#/forst...

NSB Norwegen: Online-Antrag hier: https://www.nsb.no/en/about-nsb/contact-us/apply-for-comp...

NS Niederlande: Online-Antrag hier (via Account): http://www.ns.nl/klantenservice/geld-terug/geld-terug-reg...

NMBS/SNCB Belgien: Online-Antrag hier: https://www.b-europe.com/Reisen/Praktisch/Kontakt/Kundend...

SNCF Frankreich: Mit Reservierung Online-Antrag hier: http://www.sncf.com/fr/compensation-g30

RENFE Spanien: Online-Antrag hier: https://venta.renfe.com/vol/selecIndemAuto.do
bzw. erst http://www.renfe.com/viajeros/info/CompromisoPuntualidad.... und dann unten klicken.

Trenitalia Italien Online-Antrag hier: http://reclami-e-suggerimenti.trenitalia.com/rimborsi/Ana...

MAV Ungarn: Online, Formular als Mail, erklärt hier: https://www.mavcsoport.hu/de/mav-start/inlandsreisen/reis...
Zitat: „Soweit Sie Ihre Erfahrungen und Beschwerden uns mitteilen wollen, Sie können es tun: … · in E-Mail eszrevetel@mav-start.hu,...
Die Mitteilung soll die Kontaktadressen des Anmelders für die Antwort, weiterhin die detaillierte Schilderung des gemeldeten Falles enthalten. Zu der Beurteilung einer Forderung materieller Kompensation kann die Bahn das Vorlegen der Berechtigung der Inanspruchnahme der Dienstleistung bestätigende Fahrkarte, des Reisedokumentes verlangen.“

PKP Polen: Online: Formular kann als E-Mail geschickt werden, hier erklärt: https://www.intercity.pl/en/site/for-passengers/informati...
Zitat: „Where can a complaint be made? …. by email to the address reklamacje@intercity.pl”

Eine noch viel einfachere Lösung wäre: Die Züge fahren einfach pünktlich! Dann ergibt sich das ganze Problem nämlich erst gar nicht!
In ca. 8 Jahren vieler Schweiz-Fahrten mit Halbtax und Tageskarten oder meist einmal im Jahr einem Monats-GA bis 2013 ergab sich mangels Pünktlichkeit und Fehlens größerer Anschlußverluste leider keine Möglichkeit, das Erstattungs-Procedere der SBB auszutesten. OK, geht wohl genau so umständlich wie bei der DB, war aber nie notwendig.
In einem ganzen Jahr als Österreichcard-Kunde von Oktober 2015 bis September 2016 gab es lediglich 2 für die Fahrgastrechte relevante Fälle von größerer Verspätung oder Anschlußverlusten. Anläßlich einer Fahrtunterbrechung bekam ich in an einer Fahrkartenausgabe außer einer wirklich ehrlich klingenden Entschuldigung sofort eine Abschlagszahlung (von ca. 20€ ganz grob in Erinnerung). Hier fühlte ich mich als Kunde wirklich Ernst genommen und verzichtete daher sogar auf die Rekonstruktion des 1. Vorfalls und das Einreichen des Formulars zur Beantragung einer zusätzlichen Erstattung. Schließlich war mir ja weder in Österreich, noch früher in der Schweiz ein Anschlußzug ganz knapp vor der Nase weggefahren – was mir bei der DB dagegen schon sehr oft passierte.

Nach diesen Erfahrungen ist meine „Standard“-Sicht angesichts NEUN zitierter europäischer Länder mit Online-Erstattungs-Beantragung vielleicht etwas subjektiv – aber das subjektive getroffene Nachtritts-Bellen dank offen bar fett rosaroter Insider Brille, die anscheinend (oder doch nur scheinbar?) die Sicht über den Tellerrand vernebelt, verbitte ich mir!

Das ganze hat nur einen Haken. In D ist die eigenhändige Unterschrift notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. Abellio z.B. praktiziert es genauso, da beschwert soch auch keiner. Es mag durchaus sein das andere Ländet andere Rahmenbedingungen haben. Dort sind die Grundvoraussetzungen scheinbar abet anders. Der übliche Äpfel mit Birnen Vergleich.

Leo
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Als Kunde interessieren mich juristische Feinheiten und aufgeblähte Organisationsstrukturen (immer externe Stelle zur Bearbeitung der Fahrgastrechte auch bei in den meisten Fällen rein DB-internen Problemen) nicht. Ich stelle lediglich erstaunt fest, dass man in anderen Ländern die selbe EU-Verordnung PLUS vieler freiwilliger Zusatzleistungen über das EU-Minimum hinaus wesentlich unbürokratischer umsetzt. Verbietet es denn jemand der DB, die Erstattung direkt auszuzahlen, wenn die DB (und kein anderer Beförderer) eindeutig Schuld hat? DAS wäre doch mal ein sinnvolles Feature insbesondere bei online oder Handy-Tickets! Bei leider scheinbar unlösbaren juristischen Problemen einfach mal bei den Kollegen der NS, SNCF, RENFE usw. nachfragen.

Die DB zahlt doch direkt aus!
Und die Unterschrift dürfte wohl kein DB Wollen sondern eher eine Gesetzesforderung sein.
Vielleicht sollte auch wieder eingeführt werden, trifft den Beförderer keine Schuld, wird nicht erstattet. Analog Fluggesellschaften, da störts keinen. Oder Fernbusse, da ist es auch mau mit Entschädigungen, aber auch da ist es ok wenn das so ist.

Leo
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Ach, die DB direkt zahlt? Und wie verträgt sich das hiermit:
https://community.bahn.de/questions/1287483-ruckerstattung-aufgrund-angetretener-fahrt-wg-stellwerksausfall-friedberg
Zitat: „Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Eine automatisierte Erstattung war der falsche Weg, da das System nicht den Grund für Ihren Erstattung'swünsch erkennt. Das unabhängige Servicecenter für Fahrgastrechte wäre der richtige Adressat gewesen. Dennoch können Sie sich mit Ihrem Anliegen und den Quittungen dorthin wenden. Nähere Informationen finden Sie auf http://www.fahrgastrechte.info .

Gelten denn z.B. für den HVV, eigene Gesetze, der das Ganze auch in Deutschland ONLINE anbietet – wenn auch etwas komlizierter als z.B. die SNCF?:
https://garantie.hvv.de
http://www.hvv.de/service/rechte-pflichten/hvv-garantie/b...
Einfacher geht es beim SH-Tarif
http://www.nah.sh/fahren/nah-sh-garantie/
oder BOB/Meridian:
http://www.bayerischeoberlandbahn.de/service/fahrgastrech...
Zitat: „Zur Bearbeitung Ihrer Ansprüche füllen Sie am besten das Formular online“
http://www.bayerischeoberlandbahn.de/service/fahrgastrech...
„aus und laden einen Scan der Fahrkarte hoch… Sollten sich aus der Prüfung ausschließlich Ansprüche aufgrund von Fahrgastrechten ergeben, die die Bayerische Oberlandbahn GmbH nicht zu verantworten hat, werden wir Ihren Antrag an das dafür zuständige Servicecenter Fahrgastrechte zur Bearbeitung weiterleiten. Sie können, sofern gleichzeitig aus den gesetzlichen Fahrgastrechten und der Kundengarantie ein Entschädigungsanspruch entsteht, nur einmal eine Entschädigung erhalten. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH entschädigt Sie in diesem Fall mit dem höheren Betrag. So ist sichergestellt, dass Sie mindestens die Ihnen nach den gesetzlichen Regelungen zustehenden Ansprüche erhalten.“
Wieso kann die BOB denn so etwas, was bei gutem Willen also nachgewiesenermaßen auch in Deutschland klappt! Gelten für die denn andere Gesetze als für die DB?

Ich meinte damit, dass im Reisezentrum ausgezahlt wird, wenn ein Barcode vorhanden ist. Das ist doch jedem bekannt. Somit kann man sich dad Geld unmittelbar nach der Verspätung auszahlen lassen, kein einsenden, keine Warten etc. Und ich habe einfach nur unterstellt, das in D eine eigenhändige Unterschrift gefordert wird. Wir sind uns denke ich alle einig das wir in Deutschland in allen Sparten mehr Bürokratie als notwendig haben, da kann aber ein Unternehmen nichts dafür, sondern eher die Gesetzeslage. Und ich hab keine rosarote Brille, ich sehe nur einfach nicht in allen Dingen immer den bösen Willen, oder gar "Beschiss" am Kunden. Nehmen wir das Beispiel mit den Taxigutscheinen. Der Kunde kann seine Fahrgastrechte in Anspruch nehmen. Grenze 80 Euro, der Gutschein hat z.B. Keine Grenze und obendrein bekommt er noch seine 25 oder 50%. Ich verstehe immer dieses typische deutsche Gemecker nicht, es ist definitiv nicht alles Gold was glänzt aber lange noch kein Weltuntergang...

Leo
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Zusammenfassung der Diskussion: Die BOB bearbeitetet die Online-Anträge selber – und nur wenn sie nicht selbst Schuld ist, leitet sie alles immer noch ohne Unterschrift und ohne Fahrkarten-Original an das Service-Center Fahrgastrechte weiter; hierzu ist ein Scan der Fahrkarte erforderlich. Die SNCF bietet einen Online-Antrag für Fahrkarten mit Reservierung an; die Angabe der Buchungsnummer reicht aus; es ist kein Scan erforderlich.

100% meiner Erstattungen erfolgten bisher wegen Schuld der DB. Da könnte man doch ganz einfach und unbürokratisch folgendermaßen verfahren: Analog zu BOB bzw. SNCF erstattet die DB auf Online-Antrag hin selbst und leitet wie die BOB nur die Fälle ans Servicecenter Fahrgastrechte weiter, an denen sie nicht Schuld ist – natürlich ohne Unterschrift und Fahrkarten-Originale genauso wie die BOB. Da bei Sparpreisen ohnehin Zugbindung besteht, kann dabei wie in Fällen mit Reservierung bei der SNCF grundsätzlich auf einen Scan der Fahrkarte verzichtet werden, bei den neuerdings unflexiblen „Flex“-Preisen mit freier Zugwahl dann doch mit Scan zur Überprüfung der tatsächlich genutzten Verbindung mittels Zugnummer auf dem Zangenabdruck.