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Ist Umwegkarte erhältlich, wenn bei Verbindung Preisauskunft nicht möglich erscheint?

Ich benötige eine Verbindung mit Fahrradbeförderung von Dresden nach Frankfurt/M.
Leider wird die Verbindung mit IC über Hannover online nicht bepreist, lt. anderem Forenbeitrag angeblich weil der Umweg zu lang ist.
Interessanterweise ist diese Verbindung ab Görlitz über DD-Neustadt buchbar, ab Görlitz-Rauschewalde aber nicht mehr. Es kann also eigentlich nicht an der Länge des Umweges in Abhängigkeit zur Gesamtstrecke liegen.
Ich vermute mal, dass hier einfach fehlerhafte Relationen hinterlegt sind bzw. Relationen komplett fehlen. Ab Görlitz funktioniert es über Dresden-Hannover, da ab Görlitz z.B. auch über Cottbus-Berlin-Hannover möglich ist-- also Hannover als möglicher VIA hinterlegt ist, Gleiches gilt z.B. ab Senftenberg (funktioniert, da auch Verbindungen über Berlin-Hannover möglich sind) und Ruhland (geht nicht, da Relation nur über Leipzig-Erfurt).
Da ich diese Möglichkeiten (und auch die getrennte Buchung der beiden ICs) leider w/ Buchung über Firma im GK_Portal nicht nutzen darf, nun zur eigentlichen Frage: Wenn ich eine Fahrt zum Normal/Flex-Preis über Leipzig-Erfurt-Kassel-Wilhelmshöhe buche, kann ich dann am Schalter eine Umwegkarte für die Verbindung über Hannover und eine entsprechende Fahrradkarte kaufen? In anderen Beiträgen wird erwähnt, dass eine Umwegkarte nur dann erhältlich ist, wenn die Verbindung bepreisbar ist... Wenn es dazu keine Umwegkarte gibt, wie kann ich dann die beiden ICs nutzen?
Besser wäre es natürlich, wenn kurzfristig die Relation VIA Hannover hinterlegt werden würde...
Besten Dank schon im Voraus!

Tholi
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Elmaran
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Da hilft nur ein Gang ins Reisenzentrum um entsprechend buchen zu können,
denn von anderer Möglichkeit in zwei Tickets zu splitten wirst Du wohl nicht
soviel halten ?

Aber es gibt auch eine Alternative die zum Flexpreis günstiger als über Hannover
und zusätzlich meist noch um etwa 20 Minuten schneller ist .. mit RE´s über Hof,
Würzburg zu fahren.

Developer
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@Elmaran:
Wenn die Strecke online nicht bepreisbar ist, ist sie das im Reisezentrum auch nicht.

DB
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Team

Hallo Tholi,

wie Sie selbst ja schon richtig erwähnt haben, wurde das Thema bereits in unserer Community besprochen. Wir hatten damals Kontakt zum Fachbereich aufgenommen und es handelt sich nicht um einen Fehler. Die Logik von bahn.de ist sehr komplex. 

Eine von Ihnen gewünschte Umwegkarte kann für die Verbindung Dresden - Hannover - Frankfurt nicht ausgestellt werden, da diese Relation nicht bepreisbar ist. Ich kann Sie nur bitten, online eine "Preisanfrage" zu starten. Diese finden Sie, indem Sie sich Ihre Verbindung in der Reiseauskunft heraussuchen und dort bei "Preisauskunft nicht möglich" auf "Preisanfrage" klicken. Ihnen wird unverbindlich ein Angebot zugesendet. Dieses können Sie dann von den Kollegen buchen lassen oder es ablehnen. Eine andere Möglichkeit ist der Weg in eine DB Verkaufsstelle. Dort kann Ihre gewünschte Verbindung mit Fahrrad gebucht werden. Oder Sie rufen unseren DB Reise-Service an. Liebe Grüße /jn

Leo
Leo

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Es wird nur dann ein Umweg-Preis ausgewiesen, wenn er Umweg ABSOLUT und RELATIV nicht zu weit ist!

Daher bei Sparpreisen einfach laut Anfrage früher einsteigen oder später aussteigen d.h. ab Görlitz oder bis Karlsruhe, Freiburg Basel....
(Ist zwar böd, da die Kontingente zu blockieren, wo man gar nicht mehr fährt, aber anders geht es halt mit Fahrrad nicht.)

Gleicher Effekt wie hier:

https://community.bahn.de/questions/1271916-lassen-fur-25-05-17-keine-fahrkarten-fur-fulda-paderborn-hbf-buchen

Tholi
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Danke für die Antworten. Ich habe inzwischen eine Verbindung gefunden -mit dem gleichen IC losfahren und dem gleichen IC ankommen... nur zwischendurch leider mit 2x umsteigen mehr, ab Leipzig mit RE über Erfurt und Kassel-Wilhelmshöhe(statt via Hannover)... dafür gab es sogar noch einen Sparpreis.
Und es liegt innerhalb der Raumbegrenzung "EF*FD/L*GI" des normalen Flexpreises für die Strecke.
Die Nichtausstellbarkeit der Fahrkarte via Hannover nur an der absoluten und relativen Länge des Umweges festzumachen halte ich jedoch nicht für richtig.
Ein Ausstellung ab Görlitz via Dresden Hannover ist möglich, nicht aber ab Görlitz-Rauschewalde, Aber von Senftenberg ist es auch möglich via Dresden-Hannover zu fahren. Dabei ist es ab Senftenberg sogar ca. 40 km kürzer, als ab Görlitz-Rauschewalde, der Umweg aber gleich lang. Ähnliches Phänomen: ab Leipzig geht es nicht VIA Hannover, ab Flughafen Leipzig aber schon, obwohl die Strecke sogar kürzer ist...
Ich vermute die Ursache (auch) in den hinterlegten Relationen bzw den Raumbegrenzungen.
Ab Görlitz und Senftenberg wäre eine Fahrt über Berlin auch möglich, damit auch über Hannover.
Ab Leipzig Flughafen wäre es über Leipzig sogar ein "zurück"fahren statt via Magdeburg-Hannover...
Aber die Bahn wird die Logik dahinter nicht offenlegen...und schon gar nicht ändern.
Wahrscheinlich ist es sogar so beabsichtigt: sonst würden ja die Dresdner nur noch mit günstigen IC-Sparpreisen über Hannover fahren und nicht mit dem ICE zum Flexpreis über Eisenach. Auch eine Art der Auslastungssteuerung...;-)
Allen, die privat buchen können empfehle ich die Buchung an Senftenberg...

Elmaran
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Die Relationen werden von festgelegten Logarithmen in der Software von Wcypten verarbeitet. Daher wird man gerade NICHT der Bahn irgendwelche nicht nach vollziehbare Logiken oder vorwerfen können .. da die Realtuiionen so nicht von durchdachten Menschenverstand voeliegen können.

Die Sceypte können die Duinge nur soweit und gut verarbeiten wie sie eine Drittfirma für die Bahn programmiert worden sind. Insofern müssen so oder so zwangsläufig Abstriche in der Qualität akzeptiert werden.

Um derartige logische Verbindungen nach Menschenverstand wie sie von Nutzern meist erwartet werden müßten sie schon nach guter alter Methode wie einst bei der Bundesbbahn ohne Compiter durch Zusammenstückelung von Wegstreckekilometer erstellt werden was nur in einem Reisezentrum so möglich wäre. Leider sehr Zeitaufwendig und zusätzlich Kosten verursachend.

Der Kunde jedoch kann sich solches online ebenso erledigen, in dem er seine Strecke in mehrere Tickets splitten würde ... wobei die Bahhn dann jedoch den Passus bezüglich aneinandergreiter Beförderungsverträge bei ersichtlich durchgehender Fahrt zu einem einheitlich durchgängigen Beförderungsvertrag ändern müßte. Das könnte sie im Grunde auch, da eine Fahrt aus zusammengestückelten Tickets so oder so bei Flexpreis nicht unerheblich und bei Sparpreisen sogar recht hoch verteuern würde. So gesehen sogar
zum Vorteil der Bahn wären.