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Warum hat man die Tarifänderung "Stornierung BIS einschließlich 1. Geltungstag möglich" wieder zurückgenommen?

Es gab mal für einige Zeit lang eine Lockerung der Stornierungsregel
"Stornierung VOR dem 1. Geltungstag gegen Entgelt, danach ausgeschlossen"
. Es wurde die Regel eingeführt "Umtausch/Erstattung bis einschließlich 1. Geltungstag gegen Entgelt, danach ausgeschlossen"

Warum hat man diese Tarifänderung nach nur 1 Jahr wieder rückgängig gemacht?

MichaZ
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Hallo MichaZ, das kann ich leider nicht beantworten, warum man dies nach einem Jahr wieder geändert hat. Ich frage einmal beim Fachbereich nach und melde mich hier wieder, sobald mir eine Rückmeldung vorliegt. /an

Elmaran
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So manche Kondition läuft zunächst nur in einer Testphase, z. B. für ein Jahr. Und wenn es sich aus Sicht der DB Verantwortlichen nicht bewährt hat endet so manche Kondition nach solch einer Testphase.

Im Prinzip kann die lockerere Regelung auch mißbraucht werden, nämlich dann wenn auf der Fahrt gerade mal keine Kontrolle stattfindet .. der Fahrgast sich ewaig via WC von Kontrolle befreit .. so im ICE Bistro auch oft leicht durch eine Koontrolle durchgeschlüpft werden kann.

Daher wäre eher zu empfehlen zwar Stornierung bis am ersten Geltungstag, jedoch nur bis etwa max 1 Stunde nach planmäßigen festgehaltenen Start des Tickets. Was zumindest bei Sparpreis Tickets funktionieren würde, bei Flexticket bedingt da wenn Start z. B. ab 12:28 gebucht es ja auch schon um 05:30 benutzt werden könnte.

MichaZ, im letzten Jahr hat die DB so viele Reisende befördert, wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Es ist die Aufgabe der DB, diese Reisendenströme optimal zu lenken, um den Kunden das bestmögliche Reiseerlebnis zu bieten. Dies ist ein Grund, warum wir die Möglichkeiten, Sparpreise zu buchen, deutlich erweitert haben (Sparpreis Buchung am Reisetag, 180 Tage Vorkaufsfrist im personalbedienten Verkauf).
Durch die Anpassung der Konditionen im Dezember 2015 kam es zu einem erhöhten Mehraufwand im personalbedienten Verkauf (z.B. Reisezentrum). Diese Kosten konnten durch die tendenziell sehr günstigen Sparpreise nicht abgedeckt werden. Somit haben wir uns entschieden, dies wieder anzupassen.

Um den Kunden, die am Reisetag ihren Fahrschein gekauft haben, die Möglichkeit zu geben, ihr Ticket umzutauschen, haben wir hier die Bedingungen erweitert. Erfahrungen zeigen jedoch, dass Kunden, die ihr Ticket am Reisetag gebucht haben, dieses nur in Einzelfällen stornieren oder umbuchen müssen. Kunden, denen flexibles Reisen und Umtausch/Erstattung am Reisetag wichtig ist, haben auch weiterhin die Möglichkeit, ein Flexpreisticket zu kaufen. Ich hoffe, dass Ihnen diese Infos weiterhelfen. /ci

Elmaran
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Wenn erst am Reisetag gebucht wird werden ja auch kaum Krranheitsfälle ect. vorkommen.

An Reisetagen zu buchen wird wenn dann nur versehentliche Fehlbuchung oder auch falls
zufällig ausgerechnet da der Drucker ausfällt ein möglicher Stornogrund sein ..

Ersteres lässt sich ja über den Online-Service per Kulanz regeln ( solange noch genug Zeit
vor Abfahrt bleibt ) ... und letztres hoffentlich auch ... da ein Drucker gerne spinnt wenn man es gerade eilig hat. Dann hat man zwar Ticket .. nur ohne Ausdruck nicht viel Wert.
( Hinweis auf Handy Möglichkeit zieht hier nicht, wenn kein Smartphone im Besitz. )

Hier würde es also reichen wenn es eine kostenlose Stornomöglichkeit innerhalb 1 - 3 Stunden nach Buchung möglich gäbe, und könnte so auch den Online Service bei direkt erkannten Fehlbuchchungen oder Druckerausfall entlasten.

Auch würden bei allegemein jedwede Buchung innerhal 1-3 Stund stornierbar Stornierungen aus Jux und Dollerei selten vorkommen können ... da sich die wenigsten in kurzer Zeit vor Fahrt schnell umentscheiden würden.

MichaZ
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Ja, es wäre halt eine schöne Geste gewesen, auch für die, die schon ewig vorher gebucht haben... dass man bei Verpassen des Zuges stornieren kann, oder dass man bei Krankheit, Unfall (was man ja erst am Abreisetag weiß bzw. weil es ja erst am Abreisetag passiert), stornieren kann und nicht "ausgeliefert" ist. Die DB nähert sich immer mehr Fluglinien an :( Jetzt gibt es drei Flexibilitätskategorien: flexibel und extrem teuer ( Flexpreis) und teilweise erstattbar (Sparpreis) und nicht erstattbar (Sparpreis Aktion)...

Hallo MichaZ,

ich verstehe Ihre Anmerkungen. Um auch zum Beispiel im Krankheitsfall eben nicht "ausgeliefert" zu sein, haben Sie die Möglichkeit, über den ERV Reiseschutz eine DB Spar- und Aktionspreisticket-Versicherung zu Ihrer Buchung mit abzuschließen. Unter anderem werden bei nicht erstattungsfähigen Angeboten (wie zum Beispiel dem Sparpreis am Geltungstag) der Fahrkartenpreis inklusive Reservierung erstattet. Alle weiteren Reiseschutzangebote der ERV können Sie der Übersicht auf bahn.de entnehmen. Liebe Grüße /jn

MichaZ
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Der Preis dieser Versicherung steht aber nicht im Verhältnis zur Leistung.
Vor allem, da sie die sehr wahrscheinlichen Fälle "Zug verpasst" und "Planänderung" nicht abdeckt.
Dies wäre durch die Regelung "BIS einschließlich 1. Geltungstag" noch umfasst.

Elmaran
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Elmaran

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Warum soll der Preis der Versicherung nicht im Verhältnis zur Leistung stehen ???

Bitte bedenken das dies so nicht zu sehen sein kann, da ein Versicherungsbeitrag nicht nur aus einem Einspartopf für Leistungen sondern ebenso auch aus Kostenanteilen und Gewinn besteht.

Soll dadurch auch noch so etwas wie "Zug verpasst" und "Planänderung" mit versichert werden, müßte die Prämie schon so hoch sein wie ein Sparpreis selbst oder teils gar höher sein wenn jeder sie abschließen würde.

Sie könnte jedoch niederer sein, wenn die DB das Versicherungsrisiko nicht an Dritte = eine Versicherungsgesellschaft abtreten würde. Also einen eigenen Topf per Zuschlag der dafür je nach Aufkommen der Inanspruchnahmen öfter angepasst werden müsste erheben würde. Da solch eine Absicherung dann zumindest bei Onlinetickets weitreichend relativ automatisch abgewickekt werden könnte.