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Kostenerstattung für nichtschuldhaftes Versäumen eines gebuchten Zuges?

Ich hatte für dem 04.02.17 für die Reiseverbindung ICE 524 von München Hbf nach Essen Hbf (18:55 h ab München) zwei Tickets (38 Euro) gebucht. Zweck der Reise war der Besuch des Fussballspiels Bayern München gegen Schalke 04. Nach Beendigung des Fussballspiels wurde uns der zügige Rückweg von Stadion zum Münchener Hauptbahnhof per U-Bahn durch die Ordnungskräfte verwehrt, da der Zuschauerandrang zur U-Bahn-Station sehr hoch war. Darüber hinaus waren Teile des Münchener Hauptbahnhöfen durch die Polizei gesperrt. Durch diese Umstände war uns das pünktliche Erreichen des ICE 524 nicht möglich. Statt dessen haben wir die nächste Zugverbindung (ICE 502, 19:52 h ab München) nutzen müssen, zu der unsere Tickets keine Gültigkeit mehr hatten. Somit waren wir gezwungen, zwei neue Tickets in Höhe von insgesamt 217,50 Euro zu lösen. Ich möchte Sie bitten, mir die Kosten zu erstatten, da das Versäumen des Zuges nicht unser Verschulden war und hoffe auf eine wohlwollende Kulanz.

Gonzo
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Da es aber auch nicht das Verschulden der DB war, dass Sie den Zug nicht erreicht haben, besteht für diese keine Veranlassung, sich hier kulant zu zeigen.

kabo
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Es ist wahrscheinlich geschickter, sich an die Verantwortlichen der Ordnungskräfte (Stadt München?) zu wenden.

Developer
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Sie hätten mehr zeitlichen Puffer einplanen müssen.
Soetwas kann bei einem Fußballspiel nämlich vorkommen, dies ist keine Überraschung.

Da wie erwähnt die Bahn keine Schuld trägt, wird es hier auch keine Kulanz geben.

Hallo Gonzo,

Sie können bei unserem Kundendialog gerne nachfragen, ob es hier Kulanz gibt. Wie jedoch Benutzerin schon schrieb, lag das Verschulden nicht bei der DB. /ma

Elmaran
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Hierzu hätte ich eine erweiterte Frage:

Wie sieht das z. B. aus wenn eine Zugbindung in einem durchgehenden Ticket auf Grund überfüllten Startbahnhof durch Sperrung des Zugangs durch die Bundespolizei nicht mehr gewährleistet ist ?

Ich meine hierzu im Beispiel wo mir das beinahe geschehen wäre nach der Veranstaltung Rhein in Flammen in St. Goar wo es bei Sperrung des Zuganges wenige Minuten vor Abfahrt der MRB nach Koblenz der Zugang zum Bahnsteig zunächst verwehrt wurde. Immerhin war es letzte Verbindung zum ICE über Koblenz nach Frankfurt um dort überhaupt den ersten ICE Richtung Norden um 05:55 an einem Sontag erreichen zu können. Statt dessen ein Taxi nach Frankfurt wäre schließlich extrem teuer geworden. Nur auf letzten Drücker bekam ich noch Zugang in den sonst auch völlig überfüllten Zug.

Hallo Elmaran,

wie Developer schrieb, ist nach Großveranstaltung ein zeitlicher Puffer bis zur Zugabfahrt sehr ratsam. Wie das Servicecenter Fahrgastrechte in dem beschriebenen Fall entschieden hätte, kann ich nicht sagen. /ma

Elmaran
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Hier ging ja meine erweitere Fragestellung nicht um irgend eine Verbindung im Vorlauf,
sondern durch polizeiliches verhindern direkt am/im Bahnhof wo die Fahrt beginnt und
letztlich die Fahrt im Ticket selbst verhindert würde.

Da wo auch kein zusätzlicher zeitlicher Puffer vom Fahrgast eingebaut werden kann,
sondern wo Veranstaltung erst recht kurz vor letzter Zugverbindung endet, Weg zum
Bahnhof ohnehin ultrakurz .. nur der Bahnhof von Fahrgästen wovon die meisten nur
1 - 2 Stationen weiter wollen verstopft .. der örtliche Zugbesteller ausser den Triebzug
an solch bekanntem Überlastungstage lediglich in Länge verdoppelt .. der Bahnsteig
übervoll und man eigentlich die Fahrgäste noch in den Ablagen stapeln müsste ...

Und wer es dann weit hat wie in meinem Fall schon vorrausschauend mit kleinem Umweg
über Koblenz ( Zustieg in ICE ) statt letzten Zug in andere Richtung Zustieg ( nach Fahrpaln )
in Bingen zwar auch gegangen wäre .. jedoch den Tag auf Grund ICE defekt auch in die Hose gegangen wäre da ICE anderer Rheinseite fuhr .. und ohnehin langes warten bis ersten ICE
in Frankfurt auch im Plane fällig war... < der so auf Grund fehlender Nachtverbindung sonst
nicht mehr erreicht worden wäre.

Im konkreten Falle, wenn so eine Veranstaltung wie Rhein in Flammen wo selbst Hotelzimmer schon ein Jahr zuvor fast ausgebucht sind und für nur eine Nacht schon gar nicht gebucht werden können finde ich es schon als ein Unding das an solch einem Tage kein zusätzlicher Zug eingesetzt wird .. wo sich wohl jedes Jahr zeigt ... alles hoffnungslos überfüllt.