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Weiterfahrt auch erst Stunden später möglich?

Auf der Internetseite der Bahn heißt es bezüglich Fahrgastrechten: "Der Fahrgast kann die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen, wenn dadurch die Ankunftsverspätung am Zielbahnhof reduziert werden kann." In den BB Personenverkehr heißt es aber, dass der Fahrgast die Möglichkeit hat die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen OHNE die Bedingung, dass die Ankunftsverspätung reduziert werden muss.

Ich weiß beispielsweise jetzt schon, dass bei mir ein gebuchter Zug ausfällt und ich somit eine Ankunftsverspätung von mindestens 20 Minuten habe. Könnte ich dann die Fahrt laut BB erst 3 Stunden später fortsetzen?

Könnte ich dann auch doppelt profitieren und von der Bahn dann 50% erstatten lassen wenn ich 2 Stunden später ankomme? Rein theoretisch würde nichts dagegen sprechen auch wenn es assozial wäre.

Bahnfahrer98
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Elmaran
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Das was Du in den Beförderungsbestimmungen meinst, steht in Zusammenhang mit geänderter Streckenführung ... und die bezieht sich wiederum darauf wenn dadurch die verspätete Ankunft verkürzt werden kann. Du hast möglicher weise nur die zweite Stelle dazu in Artikel 16 c) gelesen, statt den kompletten Absatz weiter vorne in 9.1.1.

Es sollte ja normlaer weise auch so einleuchtend sein das man in der Regel so pünktlich wie möglich an sein Ziel ankommen möchte, sonst widerspricht man sich am Ende noch selbst. Zumal man wohl in der Regel davon ausgehen kann, das die Ankunft am Ziel meistens dennoch ehr gute Stund später sein wird und so zumindest meist noch 25% Rückerstattung in Anspruch nehmen kann .. wenn man das unbedingt will.

Gut, man mag ja gerne wenn schon später vielleicht unterwegs eine Pause einlegen wollen, wäre ja vielleicht auch nicht so schlimm .. doch bitte NICHT auf Kosten Dritter insbesondere jener die das über ihre teuren Flexticket mitfinanzieren müssen.

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Elmaran
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Normaler weise gilt mit der nächsten Verbindung, und wie Su selber abgeschrieben hast auch erst später wenn dadurch die Ankunftverspätung reduziert werden kann.

Oder anders ausgedrückt, für mal eben unnötpg 3 Stunden später fahren um dann 50% statt möglicher weise nur 25% oder keine Rückerstattung zu erhaschen ist damit sicher nicht gemeint.

In der Regel wird jene Regelung mit später fortsetzen um eine Verspätung zu reduzieren wohl ohnehin seltenst möglich sein ... wenn dann müßte eher schon ein Abschnitt an NV zwisxchen Fernzügen vorhanden sein das es überhaupt mal zutreffen kann, bzw. Fahrt über eine andere Linie. Z. B. statt wie mit ICE Ziel München der über Frankfurt - Stuttgart fährt .. mit dem nächsten der Würzburg - Nürnberg Wegestrecke fährt.

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Könen Sie mir sagen, wo ich diese Regelung bezüglich Ankunftsverspätung in den Beförderungsbedingungen Personenverkehr finde? Ich konnte diese Regelung darin nicht finden. Sie steht nur auf der Internetseite. Ich beziehe mich lieber auf die BB und da steht ich darf die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Nichts weiter.

DB
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Team

Hallo Bahnfahrer98,

eine Entschädigung durch das Servicecenter Fahrgastrechte erhalten Sie bei einer Verspätung an ihrem Zielbahnhof durch Zugverspätungen, Ausfall von Zügen und verpassten Anschlüssen. Wenn Sie selbst entscheiden, einen Zug zu nutzen, mit dem Sie erst drei Stunden später am Zielbahnhof ankommen, obwohl eine Ankunft mit weniger also 120 Minuten möglich wäre, wird Ihnen das Servicecenter Fahrgastrechte nicht 50 Prozent Ihres Fahrpreises erstatten. Die hohe Verspätung ist dann nicht verschulden der Deutschen Bahn. /ja

Elmaran
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Das was Du in den Beförderungsbestimmungen meinst, steht in Zusammenhang mit geänderter Streckenführung ... und die bezieht sich wiederum darauf wenn dadurch die verspätete Ankunft verkürzt werden kann. Du hast möglicher weise nur die zweite Stelle dazu in Artikel 16 c) gelesen, statt den kompletten Absatz weiter vorne in 9.1.1.

Es sollte ja normlaer weise auch so einleuchtend sein das man in der Regel so pünktlich wie möglich an sein Ziel ankommen möchte, sonst widerspricht man sich am Ende noch selbst. Zumal man wohl in der Regel davon ausgehen kann, das die Ankunft am Ziel meistens dennoch ehr gute Stund später sein wird und so zumindest meist noch 25% Rückerstattung in Anspruch nehmen kann .. wenn man das unbedingt will.

Gut, man mag ja gerne wenn schon später vielleicht unterwegs eine Pause einlegen wollen, wäre ja vielleicht auch nicht so schlimm .. doch bitte NICHT auf Kosten Dritter insbesondere jener die das über ihre teuren Flexticket mitfinanzieren müssen.

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Ich wollte ohnehin länger am Ausgangsbahnhof bleiben. Das Problem war, dass es drei Stunden später keinen Sparpreis mehr gab. Von daher kam mir der Zugausfall gerade recht. Kurz zusammengefasst: Ich darf einen drei Stunden später fahrenden Zug nutzen, aber mich nicht wundern wenn ich vom Servicecenter für Fahrgastrechte keine Erstattung erhalte. Mir geht es primär darum einfach nur einen späteren Zug zu nutzen. Das mit der Fahrpreiserstattung war nur eine zusätzliche Frage. :)