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NVZ faellt aus - 30 min Verspaetung - Bahn macht Stornierung eines Online Tickets unmoeglich - Warum???h

OL Ticket morgens um 6:30 gebucht. Zug mit 9 min Verpaetung angezeigt. Am Bahnhof dann die Info um 7:20, dass Zug ausfaellt. Aus Termingruenden muss ich den PKW nehmen. Um 7:30 wird das Stornieren unmoeglich gemacht oder gegen Strafgebuehr von 19.- verhindert. Warum ist die Bahn derart Servicefeindlich?

MM0177333
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Hallo, das ist nicht servicefeindlich, Sie haben da wohl eine falsche Erwartung. Sollte sich aufgrund einer Verspätung die Fahrt nicht mehr lohnen können Sie gemäß Fahrgastrechte zurücktreten. OHNE Gebühr. Doch dazu müssen sie entweder ins Reisezenentrum oder das Fahrgastrechteformular ausfüllen. Wenn Sie online stornieren kann das System ja nicht wissen was der Grund der Stornierung ist, somit würde natürlich die Gebühr fällig werden.

Elmaran
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Die Richtigkeit des von @ds1603 drüber stehenden füge ich hinzu.

Wer zu einem wichtigen Termin anreist, möge bitte nicht verkennen das weder die Bahn noch ein PKW bei zu kurzfristiger Anfahrt zuvor eine pünktliche Ankunft zu einem Termin garantieren kann, da steht der Reisende in voller Selbstverantwortung.

Egal ob hier oder da mal eine Verspätung der Bahn, oder bis hin zu großem Stauu auf Autobahn ist man in beiden Fällen recht gut beraten ausreichende Zeit früher zu Reisen ..
anstatt hinterher Dritten irgend eine Schuldzuweisung die so nicht zutrifft zu geben.

Bezüglich einer Ticketbuchung bei der Bahn sind die Konditionen zuvor immer bekannt,
und genau zu diesen wurde auch bewußt ein Ticket gekauft, bzw. immer zugestimmt.

Ich muss meine Aussage ggf. korrigieren. Die von mir genannte Regel gilt nur, wenn Sie am Ziel der Fahrkarte eine Verspätung von mindestens 60 Minuten haben. Wenn ich den Titel richtig deute wären es ja "nur" 30 Minuten gewesen. Dann ist auch am Schalter eine Gebühr fällig. Siehe http://www.fahrgastrechte.info

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Hallo zusammen,

da kann ich ds1603 nur zustimmen. Gemäß der Fahrgastrechte kann man bei einer zu erwartenden Verspätung am Zielbahnhof von mehr als 60 Minuten entweder von seiner Reise zurücktreten und sich den vollen Fahrpreis erstatten lassen, sich bei Nutzung einer Teilstrecke den nicht genutzten Anteil erstatten lassen oder sich bei einem Reiseabbruch und Rückkehr zum Ausgangsbahnhof den bereits genutzten Anteil und den nicht genutzten Anteil erstatten lassen. Möchte man seine Fahrgastrechte in diesem Fall in Anspruch nehmen, muss zwingend das Fahrgastrechte-Formular ausgefüllt werden. Dieses kann dann entweder in einem DB Reisezentrum abgegeben oder selbstständig ans Servicecenter Fahrgastrechte geschickt werden. 

Die Stornierung eines Online-Tickets ist je nach gebuchtem Angebot unterschiedlich geregelt. Ein Sparpreis kann nur vor dem 1. Geltungstag abzüglich eines Erstattungsentgelts in Höhe von 19 Euro storniert werden. Ein Flexpreis wird vor dem 1. Geltungstag kostenfrei, ab dem 1. Geltungstag abzüglich eines Entgelts in Höhe von 19 Euro (Produktklasse A und B) bzw. 17,50 Euro (Produktklasse C) storniert. Liebe Grüße /jn

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MM0177333 erwähnt ja einen "Zugausfall". Wird das dann anders behandelt als eine "voraussichtliche Verspätung"?

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Benutzerin - Wenn ein Zug ausfällt und man mit dem nächstmöglichen Zug bzw. der nächstmöglichen Zugverbindung mindestens 60 Minuten später am Zielbahnhof ankommt als gebucht, greift die besagte Regelung. /jn