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Abbruch der Buchung wegen Fehlermeldung

Guten Morgen,
nach Eingabe sämtlicher Daten zur Buchung eines Zuges nach Frankreich am gestrigen Abend, konnte die Buchung aufgrund eines Fehlers nach dem anklicken des "Jetzt kaufen-Buttons" nicht durchgeführt werden.
An sich kein Problem. Leider ist der Preis heute morgen wieder teurer als gestern Abend. Das empfinde ich als sehr ärgerlich und führt mich zu einer Frage was mir die Bahn in einem solchen Fall anbieten kann?
Ich habe das Angebot der Bahn angenommen und habe auch per Lastschrift den angegebenen Betrag bezahlen wollen. Schade, dass aufgrund eines Fehlers der Bahn bzw. dem Server der Bahn, der Kunde nun sozusagen die Kosten dafür trägt.

Vielen Dank im Voraus für eine Antwort.
MfG
J.Weber

Japhiwe
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Hallo Japhiwe,

derzeit besteht leider bei der Buchung von Sparpreisen über bahn.de nach Frankreich ein Fehler. Der Fachbereich ist bereits dabei, diesen zu beheben. Sie können die Buchung aber jederzeit im DB Reisezentrum/in der DB Agentur vornehmen. /ma

Japhiwe
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Danke für diese schnelle Antwort:-)
Was ist aber mit der Preisdifferrenz die innerhalb dieses Tages entstanden ist?
Gestern Abend hätte ich die Reise günstiger buchen können, sofern kein Fehler bei der Bahn vorgelegen hätte.

Japhiwe, wie gesagt, ist die Buchung möglich. Insofern werden die verfügbaren Kontingente bereits verkauft worden sein. Ein Anspruch auf Entschädigung bei Nichtverfügbarkeit von Angeboten in den Online-Buchungssystemen besteht nicht. /ma

kabo
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Hm.
Ich bin etwas irritiert, wie locker die DB bei der aktuellen Buchungsproblematik die EU-Verordnung 1371/2007 ("Fahrgastrechte-Verordnung") nimmt.
Der Artikel 8 enthält da nämlich auch Informationspflichten des Fahrkartenverkäufers - uns zwar auch über den günstigsten möglichen Preis.
Wenn Sparpreise verfügbar sind, aber online gerade (wegen technischer Probleme) nicht verkauft werden können - und der Kunde deshalb über den günstigsten Preis entweder fehlinformiert wird oder ihm der günstigste Preis nicht angeboten wird, dann ist das im Hinblick auf die o.g. EU-Verordnung (milde gesagt) mindestens grenzwertig.
Wenn online keine Sparpreise verfügbar sind, aber am Schalter Sparpreise verkauft werden können, dann müsste wohl im Internet ein Hinweis gebracht werden, dass am Schalter sehr wohl noch Sparpreise verfügbar sind - allein um der EU-Verordnung gerecht zu werden.
Wobei es doch im ureigensten Interesse der DB wäre, eigenständig aktiv auf alternative Buchungsmöglichkeiten (Schalter, Telefon) hinzuweisen, bevor man Kunden ans Auto verliert.
Hier gab es doch schon mehrere(!) Anfragen von genervten Kunden, die keine Sparpreise buchen konnten und dann auf Auto umgestiegen sind. Da hätte man sicher einige von halten können, wenn man Ihnen bei der Online-Buchung einen Hinweis eingeblendet hätte, dass online gerade eine Störung besteht, Sparpreise aber am Schalter und am Telefon buchbar wären.