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Gültigkeiten für Bahncard Tickets - NUR AM JEWEILIGEN REISETAG???

habe ich das heute richtig in Ihrem Reisezentrum erfahren? Welch ein Schwachsinn! Herr Grube, als Vors. der Deutschen Bahn kann ich Ihnen nur raten, diese ENTSCHEIDUNG sofort zu REVIDIEREN! Vielen Dank.

victorICE
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Elmaran
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Na soviel Aufregung um eher wenig ... !?

Im Grunde ist diesbezüglich fast alles beim alten geblieben, lediglich der Fahrtbeginn muß am ersten Gültigkeitstag beginnen. Es wird hier nur lediglich der Umsetzung eines differenzierten Flexpreises Rechnung getragen.

Einzigst wie man es in etwa hätte besser machen können wäre zusätzlich einen fixen Festpreis bei Gültigkeit an 3-5 Tagen oder so bei z. B. 6% höherem Preise oder so einzuführen ... dann Wahl zwischen differenzierten und fixen Festpreis setzen können. ( Bei erster Fahrtunterbrechung ab 100 zweiter ab 350 KM oder so ähnlich. )

Leo
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Da mir Flexpreise eh zu teuer sind, kann ich hier nur ganz unbeteiligt und cool festtstellen, dass das etliche bisher anstandslos Spitzenpreise Zahlende wohl sehr aufregt, was auch hier im Forum schon rüberkam:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/deutsc...
Zitat: „Bisher konnte man auch einen Tag später starten und hatte vier Wochen Zeit für die Rückfahrt. Möglich ist es aber weiterhin, am ersten Geltungstag die Fahrt zu beginnen und nach einer Unterbrechung am zweiten Tag fortzusetzen. Wer sich umentscheidet, muss demnach seine Fahrkarte stornieren und neu erwerben. Das geht vor dem ersten Geltungstag kostenlos, danach lohnt es nicht mehr, weil 19 Euro dafür verlangt werden. Das könnte zu großem Ärger der Kunden führen. „Die Bahn sollte auf die neue Flexibilisierung der Preise verzichten. Sie sorgt für mehr Unmut, als dass sie die Züge gleichmäßiger auslastet“, warnt Karl-Peter Naumann von Pro Bahn. „Schlimmer noch: Es könnte der Eindruck entstehen, die Bahn will einfach nur abkassieren.““
Oder ganz aktuell heute der Artikel: „Flexibel war gestern“:
https://www.taz.de/Neues-Preissystem-der-Deutschen-Bahn/!...
Zitat: „Wer früher oder später unterwegs ist, etwa weil ein Termin ausfällt oder neu dazukommt, muss das Ticket für 19 Euro Gebühr stornieren und ein neues kaufen. Der Fahrgastverband Pro Bahn hält nichts von dieser neuen Regelung. „Das ist schwachsinnig“, sagte Sprecher Karl-Peter Naumann der taz. „Es nervt alle Kunden, die flexibel sein wollen.“ Die Bahn verteidigt das neue Modell hingegen. Umfragen zufolge spiele die Flexibilität beim Reisedatum für die meisten Fahrgäste keine Rolle, sagte eine Sprecherin. Am Kundentelefon berichtet eine Bahnmitarbeiterin hingegen von „vielen Beschwerden“.
Die Änderung steht im Zusammenhang mit dem Ziel der Bahn, die Züge gleichmäßiger auszulasten. … Dass das klappt, bezweifelt Pro-Bahn-Sprecher Naumann allerdings. „Um drei Euro zu sparen, fährt doch niemand an einem anderen Tag“, sagt er. Zudem gibt es für Kunden, denen ein günstiger Preis wichtiger ist als ein bestimmter Reisetermin, schon den deutlich verbilligten Sparpreis, bei dem man sich auf einen bestimmten Zug festlegen muss. Naumann kritisiert zudem, dass die Änderung nur „dürftig“ kommunziert wurde. Tatsächlich wurde die Einführung fester Reisetage in der Pressemitteilung zum Fahrplanwechsel nicht erwähnt. Auch auf der Bahn-Webseite ist sie nur versteckt zu finden.“

Elmaran
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Ob die Flexpreise nun zu teuer sind oder nicht, ist eher relativ aus Augen des Betrachters und der Nutzer Geldbeutel. Zumindest entstehen Kosten in Summe X welche irgendwie wieder hereinkommen müssen.

Im Verhältnis gesehen ist jedoch selbst ein 100% Maxpreis von 145,- Euro bei etwa 19 Cent den Kilometer auf Streckenlänge von Hannover - Salzburg gerechnet immer noch extrem wirtschaftlicher als wie das Halten eines harmlosesn VW Golfes mit um die 55 Cent Realkosten welchen man im Grunde mit Wohnsitz in fast keiner Großstadt benötigt um von A nach B zu kommen.

Volkswirtschaftlich gesehen ist selbst die Preispolitik der Deutschen Bahn nebst der Landes und Verkehrsverbünde eher reichlich kontraproduktiv.... hier versagt schlichtweg Bundes und Landespolitik vorrangig wo immer es geht einerseits Verkehr wo es geht zu vermeiden ... und ansonstig dem Auto vorrang gegenüber jede volkswirtschaftliche Vernunft zu geben.

Mein Vorschlag da eher:

Normalpreise der Bahnen etwa um 1/3 runter .. darauf getrost noch BC25 und BC50 Rabatt und weg mit dem Sparpreis Wahnsinn dafür erhöhte Zugkapazitäten.
Meinetwegen in Hauptlastzeiten z. B. ab Freitag Nachmittags 15:00 Sonntags ab 15:00 einen Zuschlag von 5,- bis 20,- Euro je nach länge der Strecke im Fernverkehr und gut wär.

Leo
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Manche scheinen es zwar nie zu kapieren, aber vielleicht können sich andere verständlicher ausdrücken als ich:
http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/M...
Zitat aus dem Kommentar:
„Denn wenn ich bereits ein Auto besitze und mich entscheide es stehen zu lassen und mit der Bahn zu fahren, dann kostet mir das stehende Auto trotzdem die Fixkosten (Wertverlust, Versicherung, Garagenplatz etc) und zusätzlich zahle ich das Bahnticket. Ein Autobesitzer dürfte also nur die km-abhängigen Kosten (Treibstoff, Wartung, Reifen)die ihm ZUSÄTZLICH durch diese Reise entstehen mit dem Bahnticket vergleichen. In Ihrem Rechenbeispiel Nr.2 (20.000km/Jahr) betragen diese km-abhängigen Kosten ca. 10 Cent/km“ (das ist auch mein Erfahrungswert mit meinem kleinen Auto!) „während die Bahn 15 Cent/km nimmt bzw. mit Vorteilsticket 7,5 Cent.“ … Das gilt für die ÖBB. Die DB nimmt da oft noch wesentlich mehr! „Dazu kommt noch die Anfahrt zum Bahnhof und vom Zielbahnhof weg zur Zieladresse = zusätzliche Kosten. Von der Kostenseite ist das Auto daher durchaus konkurrenzfähig, abgesehen davon dass man mit dem Auto direkt von Haus zu Haus wesentlich schneller ist. Ganz extrem schlecht schaut es für die Bahn aus, wenn man es mit einer Autofahrt mit zwei oder mehreren Personen vergleicht. … Für jemand der bereits ein Auto besitzt wäre es eigentlich rein rechnerisch sogar sinnvoller das Auto mehr zu nutzen um die Fixkosten auf mehr Kilometerleistung aufzuteilen. Das Ganze ist sehr bedauerlich für unsere Umwelt und zeigt, dass Autofahren in Wahrheit viel zu billig ist.“ Oder umgekehrt: Die Bahn viel zu teuer…

Aber wir kommen vom Thema ab: Demnächst werden wohl Leute, die einen Tag zu spät mit ihrer teuren Flexpreis-Karte die Rückfahrt im Regionalzug antreten, als Schwarzfahrer behandelt – und so evtl. motiviert, sich erst ein Auto anzuschaffen…

Elmaran
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Na Leo, ich glaube Du hast da etwas übersehen ...
.. in fast keiner Großstadt benötigst Du jemals ein Auto.
Ist doch alles da von Bus, Tram bis hin zur S-Bahn die Dich im Verkehrsverbund mal locker im Rahmen um die max 80,- Euro / Monat unbegrenzt hinbringen wo Du möchstest ... die Menschen versklaven sich
dort durch Autobesitz völlig ungeniert ... davon abgesehen den größten Teil der volkswirtschaftlichen Lasten von etwa rund 1,50 € den Kilometer dürfen Nicht-Autobesitzer für jene mitfinanzieren ...

Betrachte es mal aus volkswirtschatlicher Sicht, von rund min. 1,50 € den Kilometer durch Autofahrer unterfinanzierte Lasten ... und Deine 15 Cent für den Bahnkilometer wo ist das bitte schön ? Zumindest der Niedersachsentarif lag vor 2 Jahren fast exakt auf 18 Cent den Kilometer. Das wird auch in etwa auch bundesweit der der Kilometerpreis im Nahverkehr der Bahnen.

Reale KM abhängige Kosten eines Autobesitzers sind grundsätzlich IMMER alle Kosten von der Anschaffung, Rücklage für neues .. Reperaturen, Zinsen an die Bank, überteuerte KFZ Steuer für Gebrauchtwagen, so auch die KFZ Versicherung zuzüglich dann 15 Cent allein an schon Diesel zu der Zeit wo Diesel um 1,50 kostete, nun gut derzeit eher bei 13 Cent den Kilometer nur an Diesel Kraftstoff .. es sei denn es schleicht damit wer nur stetig mit 60-70 KM/h durch die Gegend. 10 Cent den Kilometer ist eher das unterste allein nur an Kraftstoffkosten überhaupt .. für nen PKW.

Es macht sich nur keiner wirklich mal Gedanken um die tatsächlichen effektiv Kosten seines PKW´s,und wenn reicht es selten über die Spritkosten hinaus ...

Ich habe zurzeit 984 Statuspunkte, entspricht so 984,- Euro für Bahn etwa 2/3 Flex-Preis Anteil, als ehemaliger Besitzer eines Audi 80 Turbodiesels reichte dies gerade einmal für KFZ Steuer und Versicherung im Jahr aus ... ( von sonstigen Posten wie 13900,- Anschaffung, Rücklage, Diesel 12 Cent KM usw. ganz zu schweigen ) .. ohne damit überhaupt einen Kilometer vorangekommen zu sein. Mit der Bahn dagegen auf jeden Fall wenigstens inklude noch 2 Geschenktickets immerhin bei etwa min. 8000 KM mit unterwegs gewesen. - Das ist für mich wahre erlebte Realität ohne irgend eine Michmädchenrechnung.