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Was ist beim Sparpreis die Zugbindung? Wann muß man ein Zusatzticket lösen für den Nahverkehr?

Mir wurde auf der Fahrt mit dem Nahverkehr im Anschluß zum Fernreiseverkehr beim Sparpreis 19 ein "erhöhtes Beförderungsentgeld" aufgebrummt.
Dagegen habe ich mit Schreiben gegen die Rechtsanwaltskanzlei die Forderung abgelehnt, da ja die Regeln des Flexpreises für den Nahverkehr gelten.
Wie hier schon mal geklärt wurde:
https://community.bahn.de/questions/1243159-nahverkehr-anschluss-fernverkehr-sparpreistickets

Nun ist die RA-kanzlei der Ansicht ich hätte nichtsdestotrotz für die Fahrt im Nahverkehr eine Sparpreis-Zusatz erwerben müssen, wenn ich den Nahverkehr wie bei einen Flexticket nutze.
Kann das sein?
Die Sparpreis-Zusatz-Karte ist doch nur für den Fernverkehr nötig, ähnlich wie in diesen Fall:
https://community.bahn.de/questions/1121130-sparpreis-fruheren-zug-nehmen

Mit freundlichem Gruß

Antworten

ds1603
ds1603

ds1603

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Wenn sie einen Sparpreis haben dürfen Sie diesen nicht z.B. auf der identischen Strecke im Nahverkehr nutzen. Sie haben Zugbindung

Guten Abend chawoma, erst einmal ist es wichtig zu wissen, wie genau Sie das meinen? Mal angenommen, Sie haben einen Sparpreis für die Fahrt von A nach B mit dem Fernverkehr gebucht und nutzen jetzt für die Fahrt oder für einen Teil der Fahrt den Nahverkehr, dann ist dies nicht gestattet, da Sie für die Fahrt von A nach B Zugbindung haben und den gebuchten Fernverkehr nutzen müssen.
Zusätzlich gibt es noch die Sparpreis Aktion die generell nur für den Fernverkehr gilt, Ausnahme wäre das Ticket mit der City-Ticket Option. Dann könnte man auch mit dem Nahverkehr fahren. Oder man zahlt die entsprechenden Aufpreise.
Ein anderes Beispiel, wo Sie den Nahverkehr beliebig nutzen können. Sie fahren zum Beispiel von A nach C und steigen in B um. Die Strecke von B nach C ist laut Buchung ein Nahverkehrszug, dann können Sie beliebig wählen, welchen Nahverkehrszug Sie an dem Tag nehmen. /no

Leo
Leo

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Egal wie: Hier hat wohl jemand einmal und nie wieder Lehrgeld bzahlt...

Das klingt sehr nach dem Aktions-Sparpreis..
Ich würde erst ma gegen die Fahrpreisnacherhebung Widerspruch einlegen und ggf. die Nachzahlung des Normalpreises anbieten.
Strafrechtlich würde ich es im Notfall darauf ankommen lassen und mich auf Verbotsirrtum aufgrund der konfusen Regelungen berufen.