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Bahn-Bonus Freifahrt auf DB Tochter UBB?

Hallo,

ich möchte meine Punkte für eine Freifahrt nach Ahlbeck nutzen und bekomme, obwohl ich zeitlich flexibel bin, nie eine Fahrtmöglichkeit. Zeitraum Januar 2017 ICE via Berlin bis Züssow, danach die DB Tochter UBB bis Ahlbeck. Dass im Januar alle Freiticket-Kontingente vergriffen sind, schließe ich aus, zumal ein Freiticket nur bis Züsssow an allen geprüften Terminen möglich wäre. Frage daher: Technischer Fehler oder akzeptiert die DB Tochter in dem Fall generell keine Fahrausweise der Mutter?

Ich habe diese Frage bereits per Mail an den BahnBonusService und an den Online-Service von bahn.de gestellt und nach 15 Tagen (!!!) Antworten bekommen, die mich zweifeln lassen, ob der oder die überhaupt meine Frage gelesen haben. Aber vielleicht ist das hier anders ....?

MBoe
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Anstoßtarif heißt im Klartext:
Zusätzlich zum Sparpreis ab 29€ wird noch ein NE-Anstoß-Tarif von 9,85€ fällig! (Die Freifahrt für DB-Mitarbeiter, Tagesticket M Fern F, wird bei der UBB dagegen gewährt – und im Gegenzug wahrscheinlich auch an UBB-Mitarbeiter ausgegeben – INTERN also keinerlei NE-Attitüden!)
Angesichts einer Wochenkarte Usedom zu 36€ oder einer Monatskarte Usedom zu 80€ ist der NE-Anstoß-Tarif ganz schön happig - als Workaround zur Bonus-Freifahrt / zum Sparpreis daher lieber nur bis Züssow lösen dann beim Umsteigen in Züssow so eine Wochen- oder Monatskarte kaufen:
https://www.ubb-online.com/de/static/fahrausweise-preise
Wenn man Wikipedia liest, sträuben sich die Nackenhaare noch mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn
Zitat:
„Die Usedomer Bäderbahn GmbH (UBB) mit Sitz im Seebad Heringsdorf ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG (DB) … Die UBB ist Mitglied im Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE), allerdings ohne Stimmrecht, da sie zum Konzern der Deutschen Bahn gehört.

Von Barth über Kenz und Saatel bis Velgast verkehren als Vorpommernbahn bezeichnete RegionalBahnen der UBB auf einer eingleisigen, ehemals elektrifizierten Strecke. Da von der UBB nur Dieseltriebwagen eingesetzt werden, wurde die hier installierte Einfachfahrleitung überflüssig und daher im Jahr 2005 abgebaut.“ So viel zum Tema „100% Ökostrom“…
„Auf der seit 1989 elektrifizierten Bahnstrecke Züssow–Wolgast Hafen wurde ebenfalls mit der Betriebsaufnahme der UBB die Fahrleitung demontiert. Es wurde somit aufgrund der Streckenübernahmen durch die UBB die Fahrleitung auf insgesamt 39 Kilometern Länge abgebaut.

Bei den Tarifen gibt es einige Besonderheiten: Der UBB-Abschnitt wird bei Fahrkarten von außerhalb des alleinigen UBB-Bedienungsgebietes nach NE-Anstoßtarif berechnet, d. h. der Abschnitt kommt gegebenenfalls zusätzlich zum DB-Maximalpreis dazu. Die UBB gewährt die bei der Deutschen Bahn übliche freie Familienkindermitfahrt bis 14 Jahre auf den Normalpreis nicht…. Die BahnCard wird erst bei Fahrten über 50 Kilometern anerkannt, obwohl die UBB ein 100-prozentiges Unternehmen des DB-Konzerns ist. Die UBB verkauft keine Fahrscheine im Wechselverkehr mit der Deutschen Bahn

Seit Februar 2014 betreibt die UBB auch Fernbusverkehr zur Anbindung Vorpommerns. Dabei dient der Flughafen Rostock-Laage als Drehkreuz für ihre Fernbuslinien.

Die UBB setzt Verbrennungsmotorfahrzeuge der Baureihe 646 ein. Von den zuvor eingesetzten Triebwagen der Baureihe 771 sind nur noch vier Stück vorhanden und nicht dem allgemeinen Betrieb gewidmet. Vor dem UBB-Betrieb wurden die Strecken Velgast–Barth und Züssow–Wolgast Hafen mit elektrischen Wendezügen der Deutschen Bahn bedient. Neben den Schienenfahrzeugen gehören auch sechs Reisebusse zum Fuhrpark.“
Es gibt auch noch einen ganz anderen Workaround:

Das Geld als Tourist ganz einfach woanders hintragen, z.B. auf Sylt (wohin auch im Nahverkehr wieder die DB fährt) oder Rügen.

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Soweit mir bekannt ist, akzeptiert die Usedomer Bäderbahn keine ermässigten DB Fahrausweise wie z.B BC diese Erfahrung habe ich im letzten Jahr machen müssen,

Freifahrten werden nur für DB Mitarbeiter gewährt.

Gruß

MBoe
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Normale Tickets kann man ja auf Bahn.de bis Ahlbeck buchen, komischerweise geht auch online ein Kaufticket 2. Klasse mit Upgrade 1. Klasse (500 Punkte), nur eben keine Freifahrt, weder 1. Klasse noch 2. Klasse (ja ich weiß, UBB hat nur 2. Klasse).

Erstmal besten Dank für die Teilung Deiner Erfahrung, auch wenn sie schlecht waren. Vielleicht meldet sich ja der DB-MOD noch mit Erhellendem.

DB
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Hallo MBoe,

normale Tickets können deswegen gebucht werden, weil hier die Beförderungsbedingungen Anstoßverkehr Anwendung finden. Bei den Freifahrtprämien aus dem bahn.bonus-Programm finden diese keine Anwendung. /ti

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@db/ti: Im Gegensatz zu den Mitarbeiter/innen von BahnBonusService und dem Online-Service von bahn.de haben Sie ja schon mal das generelle Problem erkannt. Und sie haben keine Tage dafür gebraucht. Besten Dank dafür.

Aber verstehe ich das richtig:

Die DB AG gibt sich intern mit ihren Töchtern Beförderungsbedingungen, die dem Kunden versagen, dass eine BahnBonus Prämie "Freifahrt 2. Klasse national" auch wirklich so gilt und statt dessen für Teilstrecken zusätzlich bezahlt werden muss?

Gleichzeitig erachtet es die DB AG scheinbar als nicht notwendig, dies auf den Bahn Bonus Seiten auch aktiv zu kommunizieren? Denn online finde ich sich außer der allgemeinen, generellen Aussage

"Die Fahrkarte gilt nur innerhalb Deutschlands. Es dürfen alle Züge der Produktklassen ICE, IC/EC, IC Bus und C (IRE, RE, RB, S-Bahn) genutzt werden. Zumindest eine Teilstrecke muss in Zügen der Produktklassen ICE und/oder IC/EC bzw. im reservierungspflichtigen IC Bus zurückgelegt werden."

keinerlei Hinweise auf Ticketversagungen bei DB-Töchtern wegen Nichtakzeptanz der "Beförderungbedingungen Anstossverkehr" innerhalb des DB-Konzerns.

Wie muss ich das als Kunde empfinden? Als Abzocke, als Servicefremdheit oder als Kundenignoranz höchster Ausprägung? Oder etwa als "Unternehmen Zukunft"?

Sorry für den Sarkasmus, aber bei solchen verbeamtet-technokratischen Problem-Hintergründen schwillt mir der Kamm ...

DB
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Ihre Verärgerung kann ich durchaus nachvollziehen, denn dass Tarife nicht immer einfach und logisch erscheinen, ist mir durchaus bewusst. Die UBB ist zwar eine Bahntochter, zählt aber im Gegensatz zu z. B. DB Regio NRW zu den NE-Bahnen.

Seit dem 5. Oktober 2016 werden bahn.bonus-Prämien bei NE-Bahnen nicht mehr anerkannt. Unter diesem Post wurde das Thema auch schon einmal erläutert.

Der Anerkennungsbereich beschränkt sich somit nur auf Züge die keine NE-Bahnen sind bzw. wo ein Parallelverkehr stattfindet. /ti

MBoe
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@db/ti: Ihr Link zu dem anderen Thread ist wirklich "witzig".

Zeigt der Inhalt und das Alter dieses Threads doch in eklatanter Weise, wie ignorant die DB-Mannschaft gegenüber ihren Kunden ist. Denn der von Ihnen beschriebene Tarifwirwarr ist das Eine, Ihr persönliches Verständnis für meine Verärgerung das Andere. Aber das, nachdem ihnen ihre Kunden in diesem monatealten Thread konkret die Defizite vor Augen geführt haben, nichts, aber auch gar nichts in der Kommunikation und Internet-Darstellung passiert ist, zeigt doch wie egal ihnen die Äußerungen ihrer Kunden wirklich sind. Von einem Ansatz der Veränderung des eigentlichen Problems ganz zu schweigen.

Sorry, aber dafür, dass Sie Links zu solchen Threads als Beispiel für andere Kunden auch noch posten, das also scheinbar für normal halten, sollten Sie sich schämen ....

Leo
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Anstoßtarif heißt im Klartext:
Zusätzlich zum Sparpreis ab 29€ wird noch ein NE-Anstoß-Tarif von 9,85€ fällig! (Die Freifahrt für DB-Mitarbeiter, Tagesticket M Fern F, wird bei der UBB dagegen gewährt – und im Gegenzug wahrscheinlich auch an UBB-Mitarbeiter ausgegeben – INTERN also keinerlei NE-Attitüden!)
Angesichts einer Wochenkarte Usedom zu 36€ oder einer Monatskarte Usedom zu 80€ ist der NE-Anstoß-Tarif ganz schön happig - als Workaround zur Bonus-Freifahrt / zum Sparpreis daher lieber nur bis Züssow lösen dann beim Umsteigen in Züssow so eine Wochen- oder Monatskarte kaufen:
https://www.ubb-online.com/de/static/fahrausweise-preise
Wenn man Wikipedia liest, sträuben sich die Nackenhaare noch mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn
Zitat:
„Die Usedomer Bäderbahn GmbH (UBB) mit Sitz im Seebad Heringsdorf ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG (DB) … Die UBB ist Mitglied im Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE), allerdings ohne Stimmrecht, da sie zum Konzern der Deutschen Bahn gehört.

Von Barth über Kenz und Saatel bis Velgast verkehren als Vorpommernbahn bezeichnete RegionalBahnen der UBB auf einer eingleisigen, ehemals elektrifizierten Strecke. Da von der UBB nur Dieseltriebwagen eingesetzt werden, wurde die hier installierte Einfachfahrleitung überflüssig und daher im Jahr 2005 abgebaut.“ So viel zum Tema „100% Ökostrom“…
„Auf der seit 1989 elektrifizierten Bahnstrecke Züssow–Wolgast Hafen wurde ebenfalls mit der Betriebsaufnahme der UBB die Fahrleitung demontiert. Es wurde somit aufgrund der Streckenübernahmen durch die UBB die Fahrleitung auf insgesamt 39 Kilometern Länge abgebaut.

Bei den Tarifen gibt es einige Besonderheiten: Der UBB-Abschnitt wird bei Fahrkarten von außerhalb des alleinigen UBB-Bedienungsgebietes nach NE-Anstoßtarif berechnet, d. h. der Abschnitt kommt gegebenenfalls zusätzlich zum DB-Maximalpreis dazu. Die UBB gewährt die bei der Deutschen Bahn übliche freie Familienkindermitfahrt bis 14 Jahre auf den Normalpreis nicht…. Die BahnCard wird erst bei Fahrten über 50 Kilometern anerkannt, obwohl die UBB ein 100-prozentiges Unternehmen des DB-Konzerns ist. Die UBB verkauft keine Fahrscheine im Wechselverkehr mit der Deutschen Bahn

Seit Februar 2014 betreibt die UBB auch Fernbusverkehr zur Anbindung Vorpommerns. Dabei dient der Flughafen Rostock-Laage als Drehkreuz für ihre Fernbuslinien.

Die UBB setzt Verbrennungsmotorfahrzeuge der Baureihe 646 ein. Von den zuvor eingesetzten Triebwagen der Baureihe 771 sind nur noch vier Stück vorhanden und nicht dem allgemeinen Betrieb gewidmet. Vor dem UBB-Betrieb wurden die Strecken Velgast–Barth und Züssow–Wolgast Hafen mit elektrischen Wendezügen der Deutschen Bahn bedient. Neben den Schienenfahrzeugen gehören auch sechs Reisebusse zum Fuhrpark.“
Es gibt auch noch einen ganz anderen Workaround:

Das Geld als Tourist ganz einfach woanders hintragen, z.B. auf Sylt (wohin auch im Nahverkehr wieder die DB fährt) oder Rügen.

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@Leo: Vielen Dank für die erhellende und ausführliche Einweihung in die Hintergründe.

Das mit Sylt ist ein gute Idee, Nordsee im Winter steht ohnehin noch auf meiner ToDo-Liste. Mal sehen, bin noch nicht entschieden. Denn warum soll man Ahlbeck nicht besuchen, nur weil die DB/UBB so unfreundlich ist? Wenn die UBB schon von Strom auf Diesel wechselt, kann ich doch auch gleich via A20 und Anklam mit meinem Diesel fahren. Schneller ist man da auf jeden Fall, preislich wahrscheinlich eher günstiger. Und so verliert die DB mit ihrer Geschäftspolitik zwar Kunden an den Pkw, aber Ahlbeck keinen Urlauber.

Blender28
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Zitat; "So viel zum Tema „100% Ökostrom“...das bezieht sich auf den Fernverkehr der Deutschen Bahn, siehe auch: http://www.deutschebahn.com/file/de/11874094/Bj3fWGh0tYVu8VEU3l6OabFWVAc/7982526/data/2014-08_faq_gruener_fernverkehr.pdf?hl=ökostrom

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@Blender28: Naja, das gleiche Thema: Vorn steht "Freiticket National" und dann fehlt die ganze Insel Usedom (und wahrscheinlich noch ganz andere komplette Gebiete in Deutschland). Genauso steht zb. auf meiner BC ohne jede Einschränkungen "100% Ökostrom" und im Kleingeruckten steht dann " ... aber ohne 1.), 2.), 3.)" .

Und dann ist es auch noch ein Unterschied, ob ich auf schon immer nichtelektrifizierten Strecken ein Dieselnetz betreibe, oder ich eine elektrifizierte Strecke zurückbaue. Stellt sich natürlich auch die Frage, welche Aktie nicht nur die UBB sondern auch der SPNV-Besteller daran hat.

Leo
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Also mit Ökostrom fährt man eindeutig mit Diesel-Loks im IC/EC von Itzehoe nach Westerland oder von München nach Lindau? Wie funktioniert das eigentlich? Oder auch von Hamburg bis Flensburg(Gr) in Richtung Aarhus oder bis Puttgarden (MS) in Richtung Kopenhagen. Betrifft das Ökostrom-Versprechen hier eigentlich auch noch den Schiffs-Brennstoff von Puttgarden bis Puttgarden MS (bis Rödby geht es ja dann weiter auf das DSB-Umweltkonto)?
Wer z.B. von Mühldorf mit der DB-Südostbayernbahn mit Diesel bis München Hbf fährt, mit DB-Fernverkehr elektrisch bis Berlin, mit DB-Regio oder DB-Fernverkehr elektrisch bis Züssow und schließlich mit der DB-UBB dann mit Diesel zum Ziel Heringsdorf, fährt ja wohl gefühlt mit seiner Fernverkehrskarte Mühldorf-Heringsdorf „im Fernverkehr“ lt. alter Reklame von Mühldorf bis Heringsdorf – und nicht etwa nur von München bis Berlin oder Züssow!
Danke für den Link zu den Ökostrom-AGB, die mich bisher mangels Beanstandungen überpingeliger Zugbegleiter eher weniger interessierten als Tarifbestimmungen:
„Fahrten bei DB Regio, Nichtbundeseigenen Eisenbahnen und Verbünden ohne eigenes Ökostrom-Konzept sind hiervon ausgenommen. Dies betrifft auch Teilstrecken in diesen Zügen im Vor- und Nachlauf einer Fernverkehrsfahrt.“
Das kam früher in der Reklame der DB aber ganz anders rüber, („Im Fernverkehr fahren Sie zu 100% mit Ökostrom“ oder so ähnlich) siehe z.B. wie es die Verfasser hier interpretierten:
https://www.welt.de/wirtschaft/article111688021/Bahncard-...
Zitat: „Stammkunden bekommen ab 1. April 2013 eine Garantie dafür, dass sie mit Strom aus regenerativen Quellen und damit CO 2 -neutral unterwegs sind. Das Angebot richtet sich an alle Inhaber von Bahncards sowie anderen Zeit- oder Streckenkarten im Fernverkehr – und kostet keinen Cent mehr. Mindestens 75 Prozent aller Fahrten im deutschen Fernverkehr sollen ab dem Frühjahr ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien durchgeführt werden.“
Aber auch aktuell ist diese laienhafte Erwartung zu finden:
http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/oekostrom...
Zitat: „Bahncard-Kunden oder Firmenreisende sind bereits seit drei Jahren bei jeder Bahnfahrt mit Ökostrom unterwegs.“
Der Artikel heißt übrigens „Zwischen Energiewende und Greenwashing“ und kommt zu folgendem Schluss: „Ökostrom-Anteil steigt durch Tickets nicht: Will sich die Deutsche Bahn mit dem Öko-Ticket eher ein grünes Image verpassen? Prof. Erik Gawel vom Umweltforschungszentrum Leipzig würde dem zustimmen. Denn er sieht solche Öko-Strom-Angebote kritisch. Man müsse nämlich den gesamten Strom-Mix der Bahn betrachten. Da der feststeht - 42 Prozent Ökostrom, 58 Prozent fossile Quellen - würde nämlich für Umwelt und Klima wenig gewonnen: "Erstens: Die Bahncard oder Öko-Angebot-Fahrer reisen dann zwar mit Grünstrom, der Rest im selben Zug aber mit Atomstrom. Und zweitens: Weist man dem Personen-Fernverkehr den Ökostrom zu, werden Güter und Personen im Nahverkehr im Umkehrschluss anteilig stärker fossil und atomar durch die Gegend bewegt."“
Fazit: Auch Bahncard-Kunden reisen im Nahverkehrs-Vor- und Nachlauf mit viel Atomstrom!
Eigentlich war meine flapsige Nebenbemerkung ja lediglich als Anspielung am Rande gemeint, dass in großen Konzernen nicht immer alle Teile konsistent handeln.