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Was ist die preisgünstigste und sinnvollste Möglichkeit zum unregelmäßigen Pendeln von Heidelberg nach Frankfurt?

Ich muss ab dem 16.01.2017 bis zum 30.04.2017 an unregelmäßigen Wochentagen, aber jedenfalls drei Mal pro Woche von Heidelberg nach Frankfurt pendeln.

Der Arbeitsbeginn ist regelmäßig zwischen 09:00 Uhr und 09:30 Uhr, wohingegen das Ende sehr variabel ist (18:30 Uhr bis 23:30 Uhr).

Wichtig wäre mir, dass ich maximal einmal umsteigen muss und die Fahrtzeit halbwegs produktiv nutzen kann. Produktiv bedeutet in diesem Sinne nicht, dass ich eine abgeschottete Arbeitsatmosphäre habe, aber jedenfalls ein Sitzplatz sollte zwingend immer vorhanden sein.

Falls es relevant sein sollte: ich bin und werde zu dem Zeitraum des Pendelns als Promotionsstudent an der Uni Heidelberg immatrikuliert sein, sodass etwaige Studenten bzw. Schülerpreise ebenfalls einschlägig wären.

Konkret wäre meine Frage deshalb, welches Ticket (mit oder ohne BahnCard) ich mir am besten kaufen sollte, mit dem ein Pendeln im oben geschilderten Umfang so preisgünstig wie möglich erfolgen könnte.

Besten Dank im Voraus für eure Antworten.

Antworten

Hallo Pendler123,

die Zeitkarten, die die DB anbietet, gelten immer entweder eine ganze Wochen oder einen ganzen Monat. Ein Ticket, das nur an einigen Tagen der Woche gilt, können wir Ihnen nicht vergünstigt anbieten, nur weil Sie diese Strecke regelmäßig fahren werden. Sie sind somit auf die Einzeltickets angewiesen.

Bestimmt lohnt sich bei Ihren Fahrten dann eine BahnCard. Falls Sie unter 27 sind, ist hier die My BahnCard aufgrund der hohen Ersparnis hervorzuheben. Daneben bieten wir aktuell eine Probe BahnCard 25 in der 2. Klasse an, die lediglich 16 Euro kostet und nur 3 Monate gilt. /da

Leo
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Sogar bei einer 5-Tage -Woche ist eine Wocheenkarte meist teurer als Einzelfahrten zum Bahncard50-Preis. Insofofern könnte sich hier die Anschaffun einer (Probe-)Bahncard50 lohnen.
Für Leute, die auch sonst mal mit der Bahn wegfahren und noch in Frankfurt und Heidelberg öffentliche Verkehrsmittel nutzen müssen, könnte sich eine (Probe-)Bahncard100 lohen (gilt in den City-Ticket-Bereichen, Heidelberg, Mannheim, Frankfurt - aber NICHT in VRN-Bahnen zwischen Heidelberg un Mannheim)

Auch mal Semster-Tickets in Heidelberg und Frankfurt (Zweithörer!) checken:
http://www.uni-heidelberg.de/studium/imstudium/onlineserv...
http://asta-frankfurt.de/astasemesterticket/basisinformation

Vielen Dank für Ihre Antworten.

Die Lösung mit den Semestertickets hatte ich mir auch überlegt, aber irgendwie ist die Hemmschwelle zu groß sich an einer weiteren Uni zu immatrikulieren, "nur" um einen Fahrpreisvergünstigung zu erhalten. Außerdem habe ich mein Heidelberger Semesterticket, um von hier zum Bahnhof zu kommen. In Frankfurt kann ich die Arbeitsstelle zu Fuß erreichen.
Die Probebahncard 100 wird sich bei mir nicht rechnen, weil ich sonst eher weniger mit der Bahn unterwegs bin.

Bisher war mein Favourit eine ganz normale Monatskarte für die Strecke Heidelberg - Frankfurt.
Diese würde zum Schülertarif (ich hoffe, dass ich diesen als Promotionsstudent in Anspruch nehmen kann) 253 € pro Monat (ohne ICE) und 303 € pro Monat (mit ICE) kosten.
Dies wären im Schnitt bei 14 Hin- und Rückfahrten 9,03 € (ohne ICE) bzw. 10,82 € (mit ICE) pro Einzelfahrt, was ich durchaus als angemessen empfinde.

Damit bleibt nur der Vergleich mit Einzelfahrkarten inkl. BahnCard. Da ich unter 27 bin, käme die MyBahnCard 50 in Betracht. Mit dieser Bahncard würde ich für Hin- und Rückfahrt ohne ICE 23,00 € Flexpreis bezahlen. Mal 14 komme ich damit auf den Betrag von 322 € pro Monat ohne ICE. Darüber hinaus bin ich mir nicht sicher, wie das mit Buchen der Einzelstrecken abläuft? Müsste ich dann jeden Tag, an dem ich zur Arbeit muss, beide Tickets jeweils vor Fahrtantritt buchen? Dies erscheint doch etwas aufwendig.

Im Ergebnis ist deshalb vor allem die Frage entscheidend, ob der Schülerpreis in meinem Fall Anwendung finden kann. Denn sollte dem so sein, komme ich günstiger Weg als mit Einzelfahrkarten. Oder habe ich mich oben verrechnet?

Sehr geehrte Damen und Herren der DB,

vielen Dank für den Hinweis auf den Angebotsberater. Leider ist dieser mit seinen pauschalen Auswahlmöglichkeiten (nur ganz Deutschland oder nur ein Bundesland oder nur Montag bis Freitag, nicht einzelne Tage) nicht für meine Anfrage geeignet, weshalb ich bereits ursprünglich hier nachgefragt habe.

Ihren Hinweis, dass ich kein Schüler mehr bin, habe ich, wenn auch mit einer gewissen Verwirrung aufgenommen.
Machten meine bisherigen Ausführungen bisher auf Sie den Eindruck, dass ich nicht in der Lage bin einzuschätzen, ob ich ein Schüler bin oder nicht?

Vielmehr spricht Anlage zu Nr. 2.1. der Bedingungen für den Erwerb und die Nutzung von Zeitkarten davon, dass "Schüler und Studenten öffentlicher, staatlich genehmigter oder staatlich anerkannter privater, allgemeinbildender Schulen, berufsbildender Schulen, Einrichtungen des zweiten Bildungsweges, Hochschulen, Akademien mit Ausnahme der Verwaltungsakademien, Volkshochschulen, Landvolkshochschulen" als potentielle Berechtigte in Frage kommen.

Darüber hinaus spricht ihre "Berechtigungskarte zur Benutzung von Schülerzeitkarten" davon, dass eine entsprechende "Immatrikulationsbescheinigung" vorgelegen haben muss. Auch das trifft weniger auf Schüler, wenngleich auf Studenten zu.

Schließlich sprechen Sie auf der Angebotsseite selbst von einer "Schülermonatskarte (...) für Schüler, Studenten, Azubis, Praktikanten und viele mehr".

Damit möchte ich meine Frage noch einmal wiederholen, wobei mir nach wie vor bewusst ist, dass ich kein Schüler bin: Kann ich die von Ihnen unglücklicherweise als "Schülermonatsmarke" bezeichneten Fahrkarten als Promotionsstudent an einer staatlichen Hochschule erwerben?

Pendler123, hier finden Sie alle Informationen und können Ihre Zeitkarte direkt bestellen. Bitte beachten Sie, dass Sie die Berechtigungskarte von der Bildungseinrichtung oder Arbeitsstätte abstempeln lassen. /gu