Frage beantwortet

Warum muss man seit dem Tarifwechsel beim Flexpreisticket das Rückfahrdatum fest angeben?

Wenn man jetzt beim Flexpreisticket das Rückfahrdatum fest angeben muss, ist man nicht mehr flexibel. Dann braucht man auch die Bahncard 50 nicht mehr, weil die ja mit dem Argument verkauft wird, das man flexibel reisen kann.
Ich finde diese Neuerung nicht Kundenfreundlich und es gab schon etliche Beschwerden!!

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Hallo AMM,

seit dem 11.12.2016 gilt der differenzierte Flexpreis. Mit diesem - auf 1 Jahr angelegten Pilotversuch - testen wir wie preissensibel unsere Kunden sind und schauen wie sich die Auslastung der Züge verändert. Hierbei wird an gewissen Tagen der Preis um den Faktor 2,9 gesenkt und im Gegenzug der Preis an anderen Tagen um den gleichen Faktor erhöht. Trotzdem reisen Sie auch weiterhin flexibel. Buchen Sie einfach die Rückfahrt erst dann wenn Sie ganz genau wissen wann Sie reisen. Dies geht am bequemsten über den DB Navigator. Aber auch am Ticketautomaten oder im DB Reisezentrum erhalten Sie ihren Flexpreis für die gewünschte Verbindung. Die BahnCard 50 bleibt zudem zu den gleichen Konditionen bestehen. Sie erhalten nach wie vor 50% Rabatt auf den von Ihnen gebuchten Flexpreis. Für weitere Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Gruß, Tino!

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Hallo AMM,

seit dem 11.12.2016 gilt der differenzierte Flexpreis. Mit diesem - auf 1 Jahr angelegten Pilotversuch - testen wir wie preissensibel unsere Kunden sind und schauen wie sich die Auslastung der Züge verändert. Hierbei wird an gewissen Tagen der Preis um den Faktor 2,9 gesenkt und im Gegenzug der Preis an anderen Tagen um den gleichen Faktor erhöht. Trotzdem reisen Sie auch weiterhin flexibel. Buchen Sie einfach die Rückfahrt erst dann wenn Sie ganz genau wissen wann Sie reisen. Dies geht am bequemsten über den DB Navigator. Aber auch am Ticketautomaten oder im DB Reisezentrum erhalten Sie ihren Flexpreis für die gewünschte Verbindung. Die BahnCard 50 bleibt zudem zu den gleichen Konditionen bestehen. Sie erhalten nach wie vor 50% Rabatt auf den von Ihnen gebuchten Flexpreis. Für weitere Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Gruß, Tino!

Als Kunde sehe ich den Hintergrund dieser Änderung nicht und habe dadurch nur mehr Lauferei, wenn ich die Rückfahrt separat vor Ort buchen muss. Auch gerade für ältere Personen umständlich, wenn am Zielort kein Reisezentrum ist.
Ich hoffe das Pilotprojekt wird nicht bis zum Ende durchgezogen und man geht so schnell wie möglich auf die alte Regelung zurück!!!

Hallo AMM,

wir haben uns die Kundengruppen im Vorfeld ziemlich genau angeschaut. Die von Ihnen erwähnte Kundengruppe 'ältere Personen' sind sehr preossensible Fahrgäste die auf Sparpreise zurückgreifen. Für sie ändert sich demnach nichts. Dieser Fokus spezialisiert sich auf den Flexpreis. Hier haben wir im Testzeitraum des letzten Jahres bereits positive Rückmeldungen erhalten. In Zeiten der digitalen Welt bucht ein Großteil unserer Kunden eh per DB Navigator auf dem Smartphone. Demnach sehe ich hier keinen Mehraufwand. Steigen Sie doch einfach um und bequem ein. Mehr Informationen zum DB Navigator finden Sie online unter: https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/mobil/db-navig...

Gruß, Tino!

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Wie man ja auch hier im Forum sehen kann, sind leider sowohl der Navigator als auch der Online-Auftritt störanfällig. Und Fehler werden, sofern sie dann endlich mal gefunden wurden, auch nicht zeitnah behoben. Dazu muss man sich ja bloß mal die seit Wochen andauernde Unmöglichkeit von Buchungen nach/von Wien betrachten. Oder das Reservierungs-Chaos.
Und diese Fehler, die auf das Versagen der Bahn zurückzuführen sind, gehen dann immer auf Kosten der Kunden.
Was? Sie konnten den Sparpreis nicht buchen, weil die Buchung wg. eines Fehlers (den wir aber leider überhaupt erst Tage später 'nachstellen' konnten) nicht möglich war? Ja, tut uns Leid, da hatten Sie halt Pech...
Was? Sie konnten Ihr Ticket nicht rechtzeitig vor dem 1. Reisetag online stornieren, weil dies wegen eines Fehlers (den wir aber überhaupt erst Tage später 'nachstellen' konnten) nicht möglich war. Phhh, hätten Sie doch im Reisezentrum mit den kundenfreundlichen Öffnungszeiten erledigen können. Die Anfahrt dorthin zahlen wir aber natürlich nicht. Und wenn Sie keine Zeit hatten, lächerliche 45 Minuten (oder so) in der Warteschleife unserer kostenpflichtigen Hotline zu hängen, haben Sie doch sicher Verständnis dafür, dass Sie für unser Versagen jetzt auch noch 19 Euro Stornogebühr zahlen müssen. Usw. usf.

Ich arbeite an der Basis in einem Reisezentrum und musste seit Sonntag schon ziemlich viele Diskussionen bezüglich der Geltungsdauer führen. Es waren alles Kunden, die ebend den Navigator nicht nutzen können - oder wollen, sondern lieber mit persönlicher Beratung buchen und diese Neuerung nicht nachvollziehen können!
Auch meine Kollegen finden diese Änderung der Geltungsdauer nicht gut!!

Sind Sie nun Kunde oder Mitarbeiter an der Basis? Als letzteres haben Sie dafür einen Verantwortlichen/eine Führungskraft an den/die Sie sich mit Sicherheit wenden können. Des Weiteren stehen Ihnen in den entsprechenden internen Verkaufssystemen (VKL) detaillierte Hintergrundinformationen zur Verfügung.

Gruß, Tino!

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Schon interessant, wie sich die Erfahrungen 'an der Basis' von den schwammigen "positiven Rückmeldungen" zu unterscheiden scheinen...
Würden Sie, werter Bahnmitarbeiter Tino Groß, uns verraten, um welche "positiven Rückmeldungen" es sich handelt?

Hallo AMM, wie ich sehe, haben Sie aufgrund der Änderungen wegen des differenzierten Flexpreises einigen Klärungsbedarf. Da Sie ja im Reisezentrum arbeiten, stehen Ihnen Ihre Führungskräfte für Fragen intern sicher gerne zur Verfügung.
Zudem möchte ich anmerken, dass es im Intranet auch einen Social Media Kompass gibt. Vielleicht sollten Sie sich diesen einmal durchlesen, damit Sie ein Gefühl bekommen, wie man sich als Mitarbeiter der Deutschen Bahn in den sozialen Medien verhält. Den Thread werde ich jetzt schließen. Viele Grüße /no